Verwendung von Sputnik V in der Slowakei bleibt offen

Ob die Slowakei den von der EU nicht zugelassenen russischen Impfstoff Sputnik V einsetzt, bleibt nach einem Streit zwischen staatlichen Institutionen beider Länder offen. Er habe erreicht, „dass die Tür für uns weiter offen“ sei, erklärte der slowakische Finanzminister Igor Matovic am Freitag in Bratislava. Der konservativ-populistische Ex-Ministerpräsident war Donnerstag zu einem Gespräch mit Kirill Dmitrijew, dem Chef des Direktinvestmentfonds RDIF nach Moskau gereist.

red/Agenturen

Das slowakische Staatliche Institut für die Kontrolle von Arzneimitteln (SUKL) hatte am Donnerstag die Vermarkter von Sputnik V mit einem kritischen Prüfbericht verärgert. Unter anderem hieß es darin, die in die Slowakei geschickten Impfstoffe seien nicht in allen Details identisch mit den zuvor in der renommierten Fachzeitschrift Lancet beschriebenen. Daraufhin forderte Russland die Rückgabe von 200.000 bereits gelieferten Impfdosen.