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Gesellschaft
Folge der Corona-Krise:

Frankreich will "massiv" in Krankenhäuser investieren

Die französische Regierung hat als Konsequenz aus der Corona-Krise „massive Investitionen“ in die öffentlichen Krankenhäuser zugesagt. Premierminister Edouard Philippe stellte am Montag einen „weitreichenden Hilfsplan“ für die angeschlagenen Kliniken und eine deutlich bessere Bezahlung für das Gesundheitspersonal in Aussicht. Die Regierung wolle sich für den großen Einsatz von Ärzten und Pflegern erkenntlich zeigen, sagte er.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus Tracking

Brüssel fordert grenzüberschreitend nutzbare Corona-Apps

Vor der Urlaubssaison fordert die EU-Kommission kompatible Corona-Apps in den Mitgliedsstaaten. „Wir müssen eine schnelle, wirksame Rückverfolgung von Kontakten über Grenzen hinweg sicherstellen, dazu ist enge Zusammenarbeit nötig“, erklärte Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides am Montag zu einer Videokonferenz der EU-Gesundheitsminister.

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Wissenschaft
Bericht in "Nature Genetics":

Tumorzellen besiedeln eher Lymphknoten, als in die Ferne zu schweifen

Viele Krebspatienten bekommen ausgehend von einem ursprünglichen Tumor zuerst Lymphknoten-Metastasen und später Fern-Metastasen. Das passiert, weil Krebszellen aus verschiedensten Regionen des Primärtumors Lymphknoten-Geschwulste verursachen können, aber nur wenige können Fern-Geschwulste bilden, berichtet der österreichische Forscher Johannes Reiter von der Stanford University.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Jeder fünfte Stockholmer hat Antikörper

Das ist das Zwischenergebnis einer noch laufenden Studie der staatlichen Gesundheitsbehörde, welche die Erkenntnisse am Mittwoch veröffentlichte. Demnach zeigte sich in der am schlimmsten von der Pandemie betroffenen schwedischen Stadt, dass 7,3 Prozent der Ende April mehr als tausend zufällig Getesteten über Antikörper verfügte. Schweden registrierte allerdings bereits mehr als 4.000 Todesfälle.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Schwedens Sonderweg auf dem Prüfstand

Schwedens international umstrittene Strategie mit dem Coronavirus umzugehen, wird sich vermutlich erst in ein paar Jahren als der bessere oder der schlechtere Weg erweisen. Die Kritik am Handling der Krise will dennoch nicht verstummen. Mehr als 4.000 Todesopfer gibt es bisher, die Rate der Todesopfer ist damit im internationalen Vergleich hoch.

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Wissenschaft
Coronavirus

Covid-19-Medikament ABX464 wird in Deutschland getestet

Das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn hat den Wirkstoff ABX464 zur klinischen Prüfung mit Covid-19-Patienten zugelassen. Das mögliche Medikament wird vom französischen Biotechunternehmen Abivax SA erprobt. Das BfArM hat derzeit nach eigenen Angaben 22 klinische Prüfungen im Kontext von Covid-19 genehmigt.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Anschober kündigte Novelle der Lockerungsverordnung an

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat bei einer Pressekonferenz am Montag in Wien eine Novelle der sogenannten Lockerungsverordnung angekündigt. Diese soll bereits mit 29. Mai in Kraft treten. Vorgesehen ist unter anderem, dass Outdoor-Veranstaltungen ab 1. Juli mit bis zu 500 Personen erlaubt werden.

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Wissenschaft
Coronavirus

Experte Fidler: „Haben wunderbare Ergebnisse erzielt“

Laut dem Public-Health-Experten Armin Fidler hat Österreich in der Coronakrise „etwas hinbekommen, das im internationalen Vergleich fast einzigartig dasteht“. Fidler bezog sich in seinen Ausführungen insbesondere auf die Covid-19-Todesrate, die eine der besten der Welt sei. „Mit 71 Toten pro einer Million Einwohner sind wir um 30 Prozent besser dran als Deutschland“, stellte er fest.

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Wissenschaft
Coronavirus

Schweizer FH erforschte Wirkstoff zur Viren-Abtötung

Ein neuartiger Wirkstoff kann Coronaviren auf Schutzmasken abtöten. Nun wurde an der Hochschule für Life Sciences FHNW im Campus Muttenz nahe Basel ein Verfahren entwickelt, um viele Tonnen dieses Mittels zu produzieren, wie die Schweizer Fachhochschule am Montag mitteilte.

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Gesundheitspolitik
Kultur-Neustart

Abstandsregel wird mit Maskenpflicht aufgeweicht

Die strikte Ein-Meter-Abstandsregel wird im Kulturbereich ab Freitag teils gelockert - wobei dann von den Zuschauern ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist. Angehoben wird die mögliche Besucherzahl bei Outdoorevents ab 1. Juli. Diese Lockerungspläne für den Kulturbereich wurden am Montag von Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Neo-Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (beide Grüne) präsentiert.

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Wissenschaft
Coronavirus

Manche Patientenbesuche in steirischen LKH möglich

Die steirische Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) führt ab sofort zusätzliche Ausnahmen von den Besuchsverboten ein - nämlich für Patienten, die länger als zehn Tage stationär im Spital sein müssen. Dies hatte der Vorstand beschlossen, am Montag wurde es verkündet.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

ÖVP trägt Kritik an Wien in den Gemeinderat

Die ÖVP trägt ihren schwelenden Konflikt mit der Wiener Stadtregierung betreffend die Bekämpfung des Coronavirus in den morgigen Gemeinderat. Der nicht amtsführende Stadtrat Markus Wölbitsch kündigte am Montag einen Dringlichen Antrag mit entsprechenden Forderungen an. Die FPÖ sieht indes die vereinbarte Corona-Sitzordnung als obsolet an und will auf Abstand in den eigenen Reihen verzichten.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Südkorea führt Maskenpflicht in Bussen und U-Bahnen ein

Wer in Südkorea künftig Bus, U-Bahn oder Taxi ohne Mund- und Nasenschutz besteigen will, kann von den Fahrern abgewiesen werden. Als Maßnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus soll von Dienstag an landesweit das Tragen einer Schutzmaske für die Fahrgäste in öffentlichen Transportmitteln vorläufig Pflicht werden, teilten die Gesundheitsbehörden am Montag mit.

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Wissenschaft
Coronavirus

Ärztekammer ruft Geheilte zu Plasmaspenden auf

Österreichs Ärztekammer hat vom Coronavirus genesene Menschen aufgerufen, für Plasmaspenden zur Verfügung zu stehen. Ehemalige Covid-19-Patienten könnten einen wesentlichen Beitrag leisten, um Leben zu retten, betonte Präsident Thomas Szekeres am Montag in einer Aussendung. Es gibt in Österreich schon über 15.000 Menschen, die von einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus genesen sind.

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Wissenschaft

Virologe Drosten sieht Ramelow-Pläne skeptisch

Der Virologe Christian Drosten ist dem Ansatz von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, in der Corona-Pandemie künftig mehr auf Eigenverantwortung der Menschen zu setzen, skeptisch gegenüber.

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Gesundheitspolitik
Ärztefunkdienst

„Epidemieverlauf in Wien hätte dreimal so heftig sein können!"

Auf Basis einer aktuellen Studie des „Complex Science Hub“ (CSH) zur Wirksamkeit des Ärztefunkdiensts in Wien lassen sich jetzt auch Rückschlüsse auf die Wiener Spitäler schließen. So waren die Krankenhäuser über die gesamte Krise hinweg „bestens vorbereitet“, resümiert der Obmann der Kurie angestellte Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer für Wien, Wolfgang Weismüller. Und: „Unsere Berechnungen ergeben, dass ohne die aufsuchenden Fahrten des Ärztefunkdienstes der Epidemieverlauf in Wien fast dreimal so heftig hätte gewesen sein können, wie er tatsächlich war.“ so die Studienautoren.