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Gesundheitspolitik

Corona-Gesetze: Tests in Arztpraxen werden gesetzlich verankert

Die türkis-grüne Koalition plant angesichts der Coronakrise weitere Gesetzesänderungen: Bereits am Mittwoch soll der Nationalrat Covid-19-Tests in Arztpraxen beschließen, die von den Kassen (auf Kosten des Bundes) zu bezahlen sind. Das geht aus einem der APA vorliegenden Antrag hervor, der heute, Montag, vom Gesundheitsausschuss Richtung Plenum geschickt werden soll. Auch weitere Änderungen der Coronagesetze will man plenarreif machen. Zuvor gibt es ein Expertenhearing.

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Gesundheitspolitik

Vorwürfe zweier Frauen gegen Wiener Orthopäden - Kammer prüft

Zwei Patientinnen werfen einem Wiener Orthopäden unabhängig voneinander einen Übergriff vor. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren mittlerweile eingestellt, die Beweislage sei schwierig, berichtete die Tageszeitung „Heute“ (Montagausgabe). Die Frauen seien auf den Privatklage-Weg verwiesen worden. Die Ärztekammer prüft den Fall aber ebenfalls.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Reichenau-Studie: Genesene bis 40 oft ohne Antikörper

Die meisten Coronavirus-Genesenen im Alter von 15 bis 40 Jahren weisen nach ihrer Krankheit keine Antikörper auf. Das geht aus einer in Reichenau a.d. Rax (Bezirk Neunkirchen) durchgeführten Erhebung hervor. „Das ist überraschend, deckt sich aber damit, dass bei einem (für diese Altersgruppe typischen, Anm.) milden Verlauf weniger Antikörper gebildet werden“, erklärte die niederösterreichische Landessanitätsdirektorin Irmgard Lechner am Montag in einem Pressegespräch.

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Gesundheitspolitik

Österreicher waren 2019 wieder etwas länger im Krankenstand

Die Österreicher waren 2019 wieder etwas länger im Krankenstand. Durchschnittlich verbrachten die unselbstständig Beschäftigten im Jahresverlauf 13,3 Tage im Krankenstand. Im Jahr davor waren es noch 13,1 Tage. Auffallend ist dabei, dass Frauen mit 13,8 Tagen durchschnittlich etwas länger krankgeschrieben waren als Männer mit 12,9 Tagen. Das geht aus Daten des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger hervor, die die Statistik Austria am Montag veröffentlicht hat.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Tschechischer Gesundheitsminister zurückgetreten

Der tschechische Gesundheitsminister Adam Vojtech hat am Montagfrüh wegen den dramatisch steigenden Corona-Neuinfektionen seinen Rücktritt angekündigt. Auf einer kurzfristig angekündigten Pressekonferenz erklärte er, er wolle den „Raum für eine neue Lösung der Corona-Situation“ im Lands schaffen. Die Zahl der Neuinfektionen ist in den vergangenen Wochen im Nachbarland massiv angestiegen.

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Gesundheitspolitik

WHO unterstützt in Afrika Suche nach pflanzlichem Arzneimittel für Covid-19

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt in Afrika die Suche nach pflanzlichen Heilmitteln für Covid-19. Experten der WHO und zweier anderer Organisationen hätten „ein Protokoll für klinische Versuche der Phase 3 eines pflanzlichen Arzneimittels für Covid-19 genehmigt“.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Iran sieht Missachtung von Maskenpflicht hinter Anstieg

Die iranischen Behörden haben Nachlässigkeit beim Tragen von Masken für einen erneuten Anstieg der Corona-Infektions- und Todeszahlen mitverantwortlich im Land gemacht. „Die Virus-Situation spiegelt uns unsere Einhaltung von Gesundheits-Vorschriften und die Nutzung von Masken wieder“, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Teheran am Samstag. Über 24.000 Menschen starben bisher.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Kapazitätsgrenze in erstem Wiener Krankenhaus erreicht

Im ersten Wiener Spital ist die Kapazitätsgrenze für Covid-19-Patienten erreicht. Die Klinik Favoriten (ehemals Kaiser-Franz-Josef Spital) nimmt keine Intensiv- oder Normalpatienten mehr auf. Einen Bericht der Tageszeitung „Österreich“ (Samstag) bestätigte der Pressesprecher des Wiener Gesundheitsverbunds, Markus Pederiva, der APA. Er betonte aber, dass es in anderen Krankenhäusern noch ausreichend Betten gebe.

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Gesundheitspolitik
Reproduktionszahl: Update

Ein Infizierter steckt derzeit 1,3 Personen an

Ein mit SARS-CoV-2-Infizierter steckt in Österreich derzeit 1,3 Personen an. Das haben am Freitag veröffentlichte Berechnungen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) ergeben. Vor zwei Wochen lag der Wert der effektiven Reproduktionszahl R0 noch bei 1,02, in der Vorwoche bei 1,25.

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Gesundheitspolitik
Pflege

220 neue Pflegebetten bis 2021 im Burgenland

Das kündigte Soziallandesrat Leonhard Schneemann (SPÖ) am Freitag in Neutal an. Bis 2024 werde es darüber hinaus einen weiteren Ausbau geben. Details zu Projekten im Pflegebereich sollen in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Sanofi und EU-Kommission besiegelten Vertrag

Die Pharmakonzerne Sanofi und GlaxoSmithKline (GSK) haben sich vertraglich mit der EU-Kommission auf die Lieferung eines möglichen Corona-Impfstoffes geeinigt. Das Abkommen über die Lieferung von bis zu 300 Millionen Dosen wurde am Freitag besiegelt, wie Sanofi in Paris mitteilte. Voraussetzung ist, dass der Impfstoff nach der laufenden klinischen Testphase auch eine Zulassung erhält.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

EU-Teststrategie: Ergebnis binnen 24 Stunden

Corona-Tests sollten von der ersten Anfrage bis zum Ergebnis aus Sicht der EU-Kommission nicht länger als 24 Stunden dauern, damit Kontakte sinnvoll nachverfolgt werden können. Ihre Empfehlungen für eine gemeinsame Teststrategie legte die Brüsseler Behörde am Freitag den EU-Staaten vor. Auch Deutschland müsste demnach mehr Tempo machen. Nach Angaben der Kommission vergehen hier bis zu 36 Stunden zwischen Test und der Bekanntgabe des Ergebnisses.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Johnson & Johnson startet entscheidende Testphase

Im Rennen um einen Corona-Impfstoff hat nun auch der US-Hersteller Johnson & Johnson die letzte und entscheidende Phase der klinischen Tests gestartet. In einer sogenannten Phase III-Studie mit bis zu 60 000 Freiwilligen auf drei Kontinenten sollen Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten namens JNJ-78436735 überprüft werden, wie die deutsche Unternehmens-Tochter Janssen-Cilag am Mittwoch in Neuss mitteilte.

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Gesundheitspolitik

Roche: Erfolg bei Behandlung einer coronabedingten Lungenentzündung

Ein Medikament des Pharmakonzerns Roche senkt nach Angaben des Unternehmens die Gefahr eines besonders schweren Verlaufs einer coronabedingten Lungenentzündung. Eine Phase-3-Studie habe gezeigt, dass Patienten, die das Roche-Mittel Actemra/RoActemra (Tocilizumab) bekommen hätten, eine um 44 Prozent niedrigere Wahrscheinlichkeit hatten, an die Beatmungsmaschine angeschlossen werden zu müssen als eine mit Placebos behandelte Vergleichsgruppe.

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Gesundheitspolitik

EMA befürwortet Dexamethason bei schwerkranken Corona-Patienten

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) befürwortet den Einsatz des Wirkstoffs Dexamethason zur Behandlung schwerkranker Covid-19-Patienten. Das Mittel könne einer Studie zufolge die Sterberate bei bestimmten Patienten verringern, teilte die EMA am Freitag in Amsterdam mit. In Betracht gezogen könne die Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen, die künstlich beatmet werden müssen oder eine zusätzliche Sauerstofftherapie benötigen.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Ärzte kritisieren zu viele und „unreflektierte“ Tests

Mediziner haben am Freitag in Linz die derzeitige Teststrategie in Österreich kritisiert: Es werde zu viel und zu „unreflektiert“ getestet, etwa bei den Gastro- und Tourismusscreenings. Zudem appellierten sie im Rahmen einer Pressekonferenz der Ärztekammer OÖ, die Tests wieder in die Hände von Ärzten zu legen, und riefen die Patienten auf, sich nicht vor Arztpraxen oder Spitälern zu fürchten.