Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Gesellschaft
Schwangerschaftsabbruch

Erstes rechtskräftiges Urteil zu neuem Paragrafen 219a

Erstmals seit der Reform des Paragrafen 219a in Deutschland, der das Informationsverbot bei Abtreibungen regelt, ist eine Ärztin laut „taz“ rechtskräftig verurteilt worden. Bettina Gaber habe auf ihrer Webseite darüber informiert, dass und in welcher Form sie Abtreibungen durchführe. Dies wurde als unerlaubte „Werbung“ für den  Schwangerschaftsabbruch gewertet.

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Wissenschaft

Neuer Ansatz zur Vermeidung Multipler Resistenzen

Multiple Resistenzen (MDR) gegen Krebsmedikamente oder Antibiotika sind ein gravierendes medizinischen Problem. Forschern an den Max Perutz Labs ist es nun gelungen zu entschlüsseln, wie eine zelluläre Medikamentenpumpe Multiple Resistenzen vermittelt. Die Ergebnisse legen neue Behandlungsmethoden zur Vermeidung von MDR in der Krebstherapie oder bei Infektionen nahe.

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Gesundheitspolitik
Deutscher Bundestag

Spahn verteidigt Bemühungen um ausländische Pflegekräfte

Der deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat Bemühungen um ausländische Fachkräfte verteidigt, um die Personalnot in der Pflege zu lindern. Dies sei Zuwanderung, die in Deutschland benötigt werde, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in der Etatdebatte im Bundestag.

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Gesundheitspolitik
Schweiz

Keine Einigung auf Grenzwerte für 5G-Mobilfunkstrahlung

Mobilfunk, insbesondere 5G, erhitzt die Gemüter. Mit dem neuen Mobilfunkstandards erhofft man sich nicht nur neue technologische Möglichkeiten, sondern befürchtet auch ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. In der Schweiz hat eine von der ehemaligen Telekom-Ministerin Doris Leuthard eingesetzte Arbeitsgruppe am Donnerstag ihre Ergebnisse präsentiert. Von einer Einigung über das weitere Vorgehen sind die Experten weit entfernt. 

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Wissenschaft
Personalisierte Medizin

Individualisierung und Plattformdenken gefragt

In Zukunft wird die Behandlung von Erkrankungen, die bislang schlecht oder gar nicht behandelbar waren, zunehmend durch Individualisierung von Therapien möglich. Für deren Entwicklung sind Plattformdenken und Zusammenarbeit vieler wissenschaftlicher Fachbereiche erforderlich, hieß es am Donnerstag beim Health-Care-Symposium der Pharmig-Academy in Wien.

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Gesundheitspolitik
Gentherapie

Deutsches Ministerium will Gratis-Abgabe von extrem teurer Therapie

Das deutsche Gesundheitsministerium hat den Schweizer Pharmakonzern Novartis aufgerufen, das Medikament Zolgensma, das fast zwei Millionen Euro pro Patient kostet, bis zur Zulassung in Deutschland gratis abzugeben. Das Ministerium begrüße es, wenn das Unternehmen für bis zu zweijährige Kinder mit Spinaler Muskelatrophie kurzfristig ein Härtefallprogramm dafür in Betracht ziehe.

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Gesellschaft
Ost-Kongo

Vier Tote bei Angriffen auf Ebola-Helfer

Bei zwei Angriffen auf Ebola-Helfer im Osten des Kongos sind laut WHO vier Menschen getötet worden. Dabei handele es sich um zwei Mitglieder eines Impfteams, zwei Fahrer und einen Polizisten. Es seien auch fünf Menschen verletzt worden, darunter ein WHO-Mitarbeiter und mehrere Mitarbeiter des kongolesischen Gesundheitsministeriums.

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Wissenschaft
Sepsis

Herrchen stirbt nach Schmusen mit seinem Hund an Infektion

Ein medizinischer Ausnahmefall: Bei dem 63-jährigen Patienten ist das Bakterium Capnocytophaga canimorsus nach dem Schmusen mit seinem Hund nachgewiesen worden. Das Bakterium kommt im Hundespeichel vor. Der Mann kam im August 2018 mit Anzeichen einer schweren Blutvergiftung ins Krankenhaus. Er starb trotz Behandlung mit Antibiotika rund zwei Wochen später an multiplem Organversagen

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Gesellschaft
Eurostat-Zahlen

Ein Viertel der EU-Bürger hadert mit seiner Gesundheit

Jeder vierte EU-Bürger über 16 fühlt sich durch Gesundheitsprobleme langfristig im Alltag beeinträchtigt. Am schlechtesten geht es den Letten: 40 Prozent von ihnen sind permanent unpässlich. Am gesündesten sind die Malteser, von denen nur 14 Prozent Beschwerden haben.

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Gesellschaft
HIV

Infektionen bei Frauen oft zu spät erkannt

Bei jeder zweiten Europäerin mit einer HIV-Infektion wird die Erkrankung erst in einem späten Stadium erkannt. Darauf wies das Europäische Zentrum für Krankheitsprävention und -kontrolle (ECDC) am Donnerstag anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember hin. Bei Frauen im Alter von 40 bis 49 Jahren sei eine zu späte Diagnose drei- bis viermal wahrscheinlicher sei als bei jüngeren.

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Wissenschaft
Todesursachen

Kardiovaskuläre Erkrankungen nach wie vor Spitzenreiter

In Österreich sterben nach wie vor die meisten Menschen an Herzinfarkt und Co., immer mehr Patienten überleben den Infarkt allerdings und erkranken an Herzinsuffizienz. Das erklärten am Donnerstag Kardiologen in Wien. Vor allem bei der Vorbeugung und Früherkennung gäbe es im Vergleich zu anderen reichen Ländern Nachholbedarf.

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Gesundheitspolitik
Pharmakonzerne

In China massive Preisnachlässe gewährt

Damit wollen internationale Pharmakonzerne ihr Geschäft im Milliardenmarkt China ankurbeln. Hersteller wie die Schweizer Unternehmen Roche und Novartis hätten Preissenkungen von durchschnittlich 61 Prozent zugestimmt, um auf eine Liste mit Medikamenten zu gelangen, die vom Staat erstattet werden.

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Gesellschaft
Burgtheater

Ein Abend mit „Medea"

Die Wiener Ärztekammer hat vergangenen Dienstag zu einem Ärzteabend im Burgtheater geladen, diesmal zur Aufführung der „Medea".

 

 

 

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Gesundheitspolitik
Adipositas

Zuckerlimit wegen Fettleber- Epidemie?

Mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung leidet wegen Übergewicht an einer nicht-alkoholischen Fettleber. Darum hat Herbert Tilg, Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin I in Innsbruck, nun die Politik zum Handeln aufgefordert. Ein Zuckerlimit in Nahrungsmitteln könne gegen die „epidemischen Ausmaße von Fettlebererkrankungen, Übergewicht und Diabetes“ gegensteuern.

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Gesellschaft

Geriatriepatienten eine Stimme geben

Multimorbidität, komplexe Erkrankungen oder Demenz - die Herausforderungen in der Geriatrie sind groß. Hier Lösungswege aufzuzeigen, war das Anliegen bei einer Fachtagung vergangenen Dienstag. Im Fokus stand vor allem das Thema Vorsorgedialog, ein Instrument, das „Wünsche der Menschen für mögliche Krisensituationen im Krankheitsverlauf festhält“, so die Experten. Die Finanzierung dafür fehlt allerdings noch.

 

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Gesundheitspolitik

Aids Hilfe Wien plant Ausweitung von Bluttests und neue Arztpraxis

Die Aids Hilfe Wien hat anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember ihre inhaltliche Neuausrichtung ab 2020 vorgestellt. Konkret kann man sich am Standort künftig auch auf andere sexuelle Erkrankungen testen lassen. Außerdem sollen Betroffene dort auch ärztlich betreut werden. Zusätzliche öffentliche Gelder würden dazu nicht benötigt, betonte Obmann Wolfgang Wilhelm am Mittwoch.