Coronakrise

Hacker revidiert Impfziele, Maskenpflicht im Freien kommt

Der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) hat am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz erneut einen Mangel an verfügbaren Impfstoffen zum Schutz vor SARS-CoV-2 beklagt und das ursprüngliche Impfziel für die Bundeshauptstadt revidiert. Das ursprüngliche Vorhaben, bis Ende Juni 70 Prozent der impfbaren Wiener Bevölkerung geschützt zu haben, sei nicht mehr einzuhalten, sagte Hacker. Unterdessen wird in der Hauptstadt eine Maskenpflicht an belebten Plätzen eingeführt.

red/Agenturen

„Es schaut im Augenblick so aus, dass wir 60 Prozent der Bevölkerung, die für die Impfung infrage kommt, bis Ende Juni geimpft haben werden. Das ist weniger als erwartet", sagte Hacker. Es habe sich gezeigt, dass die avisierten Liefermengen nicht zur Verfügung stehen. Das neben dem Austria Center zweite angedachte Impfzentrum am Standort Messe wird daher vorerst nicht aufsperren, kündigte Hacker an. Mangels ausreichend verfügbarer Impfdosen wäre das „sinnlos".

Als nächste Schutzmaßnahme wird Wien nun eine FFP-2-Maskenpflicht an stark frequentierten Plätzen einführen. In der Wiener Innenstadt hatten sich zuletzt einiger Hotspots gebildet, an denen vor allem jüngere Menschen in größeren Menschentrauben ihre Nachmittage und Abende verbrachten. An diesen Plätzen gilt ab Donnerstag die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen. In einer Verordnung werden diese Orte genau definiert.

Karlsplatz

Der Bereich umfasst den Resselpark, den Rosa-Mayreder-Park, den Esperantopark und den Gerardipark. Die südliche Grenze bildet die Gebäudefront der TU Wien, süd-östlich erstreckt sich der Bereich entlang der Kreuzherrengasse und der Maderstraße. Nördlich liegt die Grenze entlang der Fahrbahn Karlsplatz, westlich entlang der Operngasse und der Friedrichstraße.

Maria-Theresien-Platz / Museumsplatz

Der Bereich liegt zwischen Burggasse und Babenbergerstraße sowie zwischen Burgring und Museumsplatz. Die Grenzen bilden die Einfriedung der Museen entlang der Burggasse, des Burgringes und der Babenbergerstraße. Süd-Westlich die Gebäudefront des Museumsquartiers und der Platz der Menschenrechte.

Schwedenplatz

Bereich zwischen Morzinplatz und Postgasse sowie Franz-Josefs-Kai und Gebäudefronten Schwedenplatz.

Donaukanal

Gesamter Uferbereich / Treppelweg zwischen Friedensbrücke und Franzensbrücke.

Stephansplatz

Der Bereich umfasst den Stephansplatz rund um den Dom und den Stock-im-Eisen-Platz. Richtung Graben und Richtung Kärntner Straße zieht sich der Bereich bis zu den U-Bahn Aufgängen.