Corona-Virus

Draghi: Varianten könnten Start der Wirtschaft bremsen

Der italienische Premier Mario Draghi warnt davor, dass die Verbreitung von Virus-Varianten den Neustart der Wirtschaft ausbremsten könnte. „Obwohl sich die Epidemie-Lage deutlich verbessert, muss sie sorgfältig überwacht werden. Gefährliche Varianten könnten das Programm der Wiedereröffnungen verlangsamen“, sagte Draghi in einer Ansprache vor dem Parlament.

red/Agenturen

Je länger die Pandemie andauere, desto größer sei die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus zu besonders ansteckenden Varianten mutiere, die dem Impfschutz entgehen können. „Auch hier wurden in den letzten zwei Monaten wichtige Fortschritte erzielt“, sagte Draghi. Er bezog sich auf die Arbeit auf dem Global Health Summit, den Italien zusammen mit der Europäischen Kommission am 21. Mai in Rom organisiert hat.

Das Gipfeltreffen war der Auftakt für den außerordentlichen Europäischen Rat vom 24. und 25. Mai, bei dem sich die EU-Länder verpflichteten, bis zum Jahresende mindestens 100 Millionen Impfdosen zu spenden. Italien wird seinen Teil dazu leisten und 15 Millionen Dosen spenden.

Draghi bestätigte, dass Europäer mit Grünem Pass nach Italien einreisen können. Dasselbe gilt für Besucher aus den USA, Kanada und Japan. „Wir wollen ihnen ermöglichen, sicher nach Italien zu reisen und unseren Hoteliers und Gastronomen zu helfen, nach eineinhalb Jahren der Schwierigkeiten neu zu starten“, erklärte Draghi.