Bewegung

Faßmann wünscht sich stärkere Vernetzung zwischen Sport und Schule

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP), Sportminister Werner Kogler (Grüne) und der Präsident von Sport Austria, Hans Niessl, appellieren in einem Brief an Direktorinnen und Direktoren, „das Comeback von Sport und Bewegung“ in den heimischen Schulen zu unterstützen. Konkret sollen sie den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, dass sie beim „Langen Tag des Sports“ im Herbst Sportangebote am Standort von Vereinen ausprobieren oder Vereine direkt in die Schulen kommen können.

red/Agenturen

Zusätzlich zu den Präsenzveranstaltungen, die es - „in Abhängigkeit von den im Herbst vorliegenden Pandemiebedingungen“ - am 24. September geben soll, wird es auch über digitale Plattformen Bewegungsangebote geben. „Wir ersuchen Sie um Ihre Unterstützung, um Bewegung und Sport auch in den österreichischen Schulen zu einem kraftvollen Comeback zu verhelfen“, heißt es in dem gemeinsamen Schreiben in Richtung Schulleitungen. Immerhin seien der (Sport-)Vereinsbetrieb und der Breitensport in den vergangenen 15 Monaten durch die Coronapandemie stark eingeschränkt gewesen und Kinder und Jugendliche hätten unter dem beschränkten Zugang zu gemeinsamer Bewegung besonders gelitten.

„Der Lange Tag des Sports“ soll nun als Vernetzungsplattform von Schule und Sportvereinen fungieren. Dort sollen laufend aktualisierte Informationen zu finden sein, um den Schulen eine Teilnahme an der Veranstaltung zu erleichtern. Das Sportministerium will zusätzlich Neumitgliedschaften bei Vereinen fördern, bis zu 75 Prozent der Jahresmitgliedschaft (maximal 90 Euro) werden bei Kindern und Jugendlichen bzw. generell bei Neumitgliedern refundiert.

Schüler Grundschüler
„Das Comeback des Sports an den Schulen" soll im Herbst passieren.
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