Corona-Pandemie

New Yorker Lokale und Kulturangebote verlangen Impfnachweis

In der Millionenmetropole New York müssen Besucher von Innenräumen nahezu aller Freizeitangebote seit Dienstag nachweisen, mindestens eine Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten zu haben. Die Vorschrift gilt für Restaurants, Bars und Cafés genauso wie für Museen, Theater und Kinos oder Fitnessstudios und Schwimmbäder. Auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen eine Impfung vorlegen.

red/Agenturen

Als Nachweis dienen mehrere Apps oder in den USA übliche weiße Impfkarten. Kinder unter zwölf Jahren, die noch keine Impfung erhalten können, müssen von Geimpften begleitet werden. Nach einer Einführungsphase der neuen Regeln drohen Betreibern ab dem 13. September bei Nichtbeachtung Strafen, kündigte die Stadt an.

Laut Zahlen der Stadt haben rund 74 Prozent der Erwachsenen in der Metropole mit rund 8,5 Millionen Einwohnern mindestens eine Impfdosis erhalten. Die Delta-Variante des Virus hat auch in New York zu einem Anstieg der Fallzahlen und bisher einem leichten Anstieg der Krankenhauseinweisungen geführt. In den zurückliegenden sieben Tagen wurden von der Stadt täglich knapp 1.800 Infektionen mit dem Virus bestätigt, laut Zahlen der New York Times gab es in der vergangenen zwei Wochen sogar täglich rund 2.140 bestätigte neue Fälle.

Die neuen Regeln sind der nächste Schritt, um die Impfquote weiter zu erhöhen. Für Aufsehen hatte auch die Ende Juli eingeführte Zahlung von 100 Dollar (etwa 85 Euro) gesorgt. Innerhalb von knapp zwei Wochen hatten rund 50.000 Menschen das Angebot angenommen.

 

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