Forum Alpbach

Kleiner Cluster hat sich aktuell nicht ausgebreitet

Das Europäische Forum Alpbach ist trotz eines umfassenden Covid-Konzepts nicht von einem kleinen Corona-Cluster verschont geblieben. Allerdings dürfte sich die Ausbreitung in Grenzen gehalten haben. Nach den ersten drei am Wochenende vermeldeten Fällen kam in den folgenden drei Tagen nur noch eine Infektion hinzu. Eine der Personen gilt bereits als genesen. 40 Personen wurden als K2-Personen identifiziert und sind verkehrsbeschränkt.

red/Agenturen

Betroffen von dem Cluster ist eine Gruppe von Seminar-Teilnehmern. Quasi Glück im Unglück ist, dass heuer wegen Corona deutlich weniger Stipendiaten als sonst üblich in Alpbach sind, nämlich nur 125, wie Ankica Nikolic, Sprecherin des Forum im APA-Gespräch, erläutert. Bei Foren in normalen Zeiten sind es über 700. Für einzelne Kritik hatte gesorgt, dass zu Beginn der Seminarwoche noch vor Start des eigentlichen Forums die 3G-Regel angewendet wurde, also Geimpfte (wie eine der Betroffenen aus England) keinen aktuellen PCR-Test herzeigen mussten, wie es eigentlich beim Forum heuer unabhängig von Genesung oder Impfung Standard ist.

Dies hat sich längst geändert. Teilnehmen kann man an den Events nur, wenn man einen maximal 72 Stunden alten PCR-Test, der negativ ausgefallen ist, vorweist. Dafür hat die Gemeinde Wien eine umfangreiche Testinfrastruktur zur Verfügung gestellt. Kontrolliert wird ausgiebig. Dazu herrscht an allen Veranstaltungsorten Maskenpflicht. Auch in den Alpbacher Lokalen wird die Einhaltung der 3G-Regel zumindest während des Forums vor allem in Innenräumen konsequent überprüft.

Für die 40 K2-Personen, die sich großteils aus dem Kreis der Stipendiaten rekrutieren, ist das heuer wegen Corona ohnehin gedämpfte gesellschaftliche Vergnügen in Alpbach weiter eingeschränkt. So dürfen sie nicht an größeren Veranstaltungen teilnehmen, wozu auch Lokalbesuche zählen. Zudem sind sie angehalten, stets einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.