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Coronavirus

Österreich mit einstelliger Intensivpatientenzahl

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus lag in Österreich am Freitag (Stand 9 Uhr) bei 16.965. In Spitalsbehandlung befinden sich aktuell 60 Personen; Die Zahl der Intensivpatienten ging österreichweit auf neun zurück. Unterdessen bleibt die Lage in Brasilien, den USA und Russland sehr angespannt. China meldet erstmals seit zwei Monaten neue Corona-Fälle in Peking.

red/Agenturen

In Österreich sank die Zahl an aktiven Erkrankungen weiter auf 404 derzeit Infizierte. Insgesamt gibt es hierzulande 675 Covid-19-Todesopfer.

Hotspots: USA, Brasilien, Russland

In den USA haben sich indessen mehr als zwei Millionen Menschen (2.023.347, Stand Freitag früh) nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Landesweit starben bisher 113.820 Menschen in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19.

Hinter den USA liegt Brasilien mit rund 802.828 Infizierten, gefolgt von Russland mit knapp einer halben Million infizierter Menschen (501.800). Die zweithöchste Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus meldete zuletzt Großbritannien mit 41.364 Verstorbenen, dahinter liegt Brasilien mit  40.919 Toten.

Die Webseite der Forscher der Johns-Hopkins-Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand bestätigter Infektionen als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen der Universität zuletzt allerdings auch wieder nach unten korrigiert.

Wenige Neuinfektionen in Deutschland

In Deutschland belaufen sich die Corona-Neuinfektionen auf niedrigem Niveau: Die große Mehrheit der Landkreise und kreisfreien Städte hat in den vergangenen sieben Tagen keine oder nur sehr wenige Neuinfektionen registriert. Insgesamt stieg die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) für Infektionskrankheiten am Freitag auf 185.674. Die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen beläuft sich auf 8.763 (+8).

Neue Corona-Fälle in China

Nach zwei Monaten ohne neue Corona-Fälle sind in Peking erstmals wieder Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Drei Menschen wurden positiv auf das Virus getestet, wie die Behörden am Freitag bekannt gaben. Wegen der neuen Fälle entschied die Bildungskommission der chinesischen Hauptstadt, die Grundschulen nicht wie geplant am kommenden Montag wieder zu öffnen.

China, das Ursprungsland des Coronavirus, hatte die Ausbreitung des Erregers Sars-CoV-2 durch strikte Ausgangsbeschränkungen weitgehend unter Kontrolle gebracht. Bei der Mehrzahl der Fälle in den vergangenen Monaten handelte es sich um Ausländer, die bei ihrer Rückkehr nach China positiv getestet wurden. Bei dem ersten nun gemeldeten Fall handelt es sich den Behörden zufolge allerdings um einen Infizierten, der in letzter Zeit nicht gereist war. Die zwei anderen Infizierten sind demnach Mitarbeiter des chinesischen Fleischforschungszentrums. Einer von ihnen sei in den vergangenen zwei Wochen nach Qingdao im Osten Chinas gereist.