Bayer baut Krebsforschung mit Millionen-Lizenzvereinbarung aus

Der deutsche Chemie- und Pharmakonzern Bayer baut sein Portfolio mit Krebsmedikamenten aus. Dazu schloss das Unternehmen eine exklusive Lizenzvereinbarung mit Systems Oncology über deren Wirkstoffkandidaten Erso, wie die Pharmasparte am Dienstag in Berlin mitteilte.

red/Agenturen

Erso befindet sich gerade in der präklinischen Entwicklung zur Behandlung von metastasiertem Östrogenrezeptor-positiven Brustkrebs. Im Rahmen der Vereinbarung werde Bayer für die weltweite Entwicklung und Vermarktung zuständig sein, hieß es.

Systems Onkology erhalte eine Vorauszahlung von 25 Millionen US-Dollar (etwa 21 Mio. Euro). Zudem wurden Meilensteinzahlungen von bis zu 345 Millionen Dollar vereinbart. Dazu kommen Lizenzgebühren für künftige Umsätze. Mit über zwei Millionen Neuerkrankungen weltweit im Jahr 2018 ist Brustkrebs den Angaben zufolge der häufigste Tumortyp bei Frauen und der zweithäufigste Tumortyp insgesamt.