Pressepreis

Wiener Ärztekammer zeichnet Journalisten aus

Die neuen Preisträger des Pressepreises der Ärztekammer für Wien stehen fest: „Falter“- Journalistin Nina Horaczek sowie „Presse“-Journalist Köksal Baltaci haben die Auszeichnung heute „für ihre hervorragenden medizinischen Berichterstattungen“ im vergangenen Jahr zu geteilten Handen verliehen bekommen.

red

Nina Horaczek studierte Politikwissenschaft in Wien und begann im Jahr 2000 als freie Mitarbeiterin für die Stadtzeitung Falter zu schreiben. 2001 wurde sie Redakteurin im Politikressort mit den Schwerpunkten Asyl, Menschenrechte, Rechtsextremismus, Frauenpolitik sowie Bildung. Seit 2013 ist sie Chefreporterin des Falter.

Den Pressepreis der Ärztekammer für Wien 2019 erhielt Horaczek für ihre Reportage „Der Alarm der Station 9C“, der sich mit dem damals eklatanten Personalmangel an der AKH-Neonatologie und der damit verbundenen Frustration bei Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften beschäftigte.

Der zweite Preisträger ist Köksal Baltaci, der die Auszeichnung für eine Reihe von gesundheitspolitischen Berichterstattungen 2019 erhielt, unter anderem zu den Themen Ärztemangel, Gewalt in Krankenhäusern, ELGA, Bedeutung der Wahlärzte in der Gesundheitsversorgung sowie die drohende Zwei-Klassen-Medizin in Österreich.

Baltaci startete seine journalistische Laufbahn bei der Tiroler Tageszeitung. Seit 2011 ist er bei der Presse und schreibt für die Ressorts Innenpolitik, Chronik und Gesundheit. Daneben moderiert er regelmäßig Gesundheits- sowie Integrationsveranstaltungen und übt Lehrtätigkeiten an diversen Instituten sowie Fortbildungseinrichtungen aus.

Fotos: Ärztekammer für Wien/Stefan Seelig

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Köksal Baltaci, Nina Horaczek, Thomas Szekeres
Köksal Baltaci (li.), Nina Horaczek (am Bildschirm, sie war verhindert aufgrund von Terminüberschneidungen) und Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres.
Ärztekammer für Wien/Stefan Seelig