Beschlägehersteller Blum spendet knapp 100.000 Euro an „Licht für die Welt“

Angesichts der verheerenden Schäden durch den Zyklon Idai in Mosambik ist die Spende für die NGO besonders wertvoll. Vor Ort leistet „Licht für die Welt“ viel Aufbauarbeit, um möglichst vielen behinderten Menschen zu helfen. 3.322 Augenlicht rettende Operationen können mit dieser Summe durchgeführt werden, erklärt Sabine Prenn, Geschäftsführerin von „Licht für die Welt“ in Österreich in einer Aussendung am Mittwoch.

red/Agenturen

Soziales Engagement hat bei dem österreichische Beschlägehersteller Blum Tradition. Bereits seit 34 Jahren engagiert sich der Betrieb auf der Kölner Leitmesse interzum für soziale Einrichtungen. Seit sieben Jahren unterstützt das Unternehmen Licht für die Welt. Auch dieses Jahr spendete das Familienunternehmen aus Vorarlberg für jede Unterschrift der StandbesucherInnen im Blum-Gästebuch 30 Euro an die Fachorganisation für Menschen mit Behinderung. Durch die Unterschriften von 3.322 Menschen auf der Messe kam eine Spende von 99.660 Euro zustande.

„Wir wollen Menschen unterstützen, die unsere Hilfe am dringendsten nötig haben. Wer sein Augenlicht wieder bekommt, kann auch wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und die eigene Zukunft selbstbestimmt gestalten“, erklärte Geschäftsführer Philipp Blum per PTS.

Grauer Star ist für etwa die Hälfte aller Fälle von Blindheit weltweit verantwortlich. In einer etwa 15-minütigen Operation, die durchschnittlich 30 Euro kostet, kann die getrübte Linse durch eine künstliche ersetzt und so das Augenlicht gerettet werden. „Wir ermöglichen Operationen am Grauen Star, errichten Spitäler und unterstützen die Ausbildung von Augenärzten und Optikern. Wir kämpfen auch gegen andere Augenkrankheiten wie Trachom oder den Grünen Star“, so Prenn. Im vergangenen Jahr konnte „Licht für die Welt“ mit seinen lokalen Partnern fast 90.000 Augenoperationen durchführen.

Spendenkonto Licht für die Welt: IBAN: AT92 2011 1000 0256 6001 BIC: GIBAATWWXXX.

Patienten mit Grauem Star warten auf ihre Operation im Südsudan.
Patienten mit Grauem Star warten auf ihre Operation im Südsudan.
© Julia Gunther