Coronavirus

Zahl der Neuinfizierten in Italien sinkt weiter

Am ersten Schultag nach sechsmonatiger Zwangspause sank in Italien die Zahl der Neuinfizierten mit dem Coronavirus innerhalb von 24 Stunden. Von Sonntag auf Montag wurden 1.008 Neuansteckungen gemeldet, nach 1.458 am Vortag. 14 Menschen starben binnen 24 Stunden nach einer Infektion mit SARS-CoV-2, am Vortag waren es sieben gewesen.

red/Agenturen

35.624 Menschen sind seit Ausbruch der Epidemie in Italien am 20. Februar mit oder am Coronavirus gestorben. Die Zahl der aktiven Fälle liegt aktuell bei 39.187, jene der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten stieg von 2.042 auf 2.122. Auf der Intensivstation lagen am Montag 197 Patienten, am Vortag waren es 187. In Heimquarantäne befinden sich derzeit 36.868 Menschen.

In der Region Lombardei, der weiterhin am stärksten von der Pandemie betroffenen italienischen Region, gab es am Montag zwei Todesopfer. Die Zahl der Verstorbenen kletterte damit auf 16.901. 125 Neuinfizierte zählten die dortigen Behörden. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten in den lombardischen Spitälern betrug 262. Auf Intensivstationen lagen in der Lombardei 28 Patienten.

Dank ärztlichem Beistand genesen: Silvio Berlusconi

Zu den genesenen Covid-19-Patienten zählt auch Italiens Expremier Silvio Berlusconi, der am Montag nach elf Tagen im Spital die San Raffaele-Klinik verlassen konnte. Dank des ärztlichen Beistands habe er die Krankheit überstanden, die vielleicht „die gefährlichste Prüfung meines Lebens“ gewesen sei, meinte der 83-Jährige. Er dankte den Ärzten, die ihn behandelten, sowie den Vertretern aller politischen Kräfte, die ihm Genesungswünsche übermittelt haben.

Berlusconi rief die Italiener auf, sich an die Coronavirus-Auflagen zu halten, um die öffentliche Gesundheit zu bewahren. Berlusconi hatte am 2. September mitgeteilt, dass er nach einem Sardinien-Aufenthalt positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden war.

 

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