Corona-Pandemie

China meldet erstmals keine lokalen Ausbrüche mehr

Rund einen Monat nach Beginn des schlimmsten Ausbruchs des Coronavirus in China seit einem Jahr ist erstmals keine lokale Übertragung mehr berichtet worden. Wie die Gesundheitsbehörden in Peking am Montag mitteilten, gab es am Sonntag nur 21 aus dem Ausland eingeschleppte Fälle. Bei dem Ausbruch mit der besonders ansteckenden Delta-Variante hatten sich mehr als tausend Menschen in fast 50 Städten angesteckt.

red/Agenturen

Auslöser war nach Behördenangaben ein russisches Flugzeug in der ostchinesischen Neun-Millionen-Metropole Nanjing, in dem sich Flughafenmitarbeiter infiziert hatten. Die Delta-Variante bedeutet für Chinas strikte Null-Covid-Politik eine Herausforderung.

Mit drastischen Maßnahmen wie Ausgangssperren, Kontaktverfolgung, Massentests unter Millionen, Quarantäne und der Unterbrechung von Transportverbindungen konnten die Behörden die Ausbreitung allerdings wieder stoppen. In der Volksrepublik waren Ende 2019 die ersten Corona-Infektionen weltweit entdeckt worden. Seit einem Jahr ist das Virus dort aber weitgehend unter Kontrolle.

Unverändert gelten strenge Einreisebeschränkungen: Wer überhaupt einreisen darf, muss drei Wochen in eine Quarantäne-Einrichtung - unabhängig von Impfung und negativen Coronatests.