EU-weit hatte Dänemark 2018 die meisten Computertomografen

In Dänemark und Zypern stehen den Medizinern EU-weit am meisten Computertomografen zur Verfügung. Laut den Daten von Eurostat von 2018 sind es vier bzw. 3,3 Geräte pro 100.000 Einwohnern. Bei den Magnetresonanztomografen liegt Finnland mit 2,7 Geräten pro 100.000 Einwohnern an der Spitze, wie das Europäische Statistikamt in Luxemburg am Freitag mitteilte.

red/Agenturen

Zypern kommt demnach mit 2,1 Geräten auf Platz zwei. Österreich liegt Eurostat zufolge mit 1,78 Computertomografen und 1,13 Magnetresonanztomografen pro 100.000 Einwohner im Mittelfeld. In absoluten Zahlen sind in den heimischen Krankenhäusern 157 bzw. 100 Geräte im Einsatz.

Am wenigsten Computertomografen gibt es laut der Statistikbehörde in Rumänien (0,8 pro 100.000 Einwohner), gefolgt von Frankreich (1,2), Polen, den Niederlanden und Slowenien (jeweils 1,4). Die Verfügbarkeit von Magnetresonanztomografen ist in Lettland, Rumänien und der Slowakei (jeweils 0,4 Einheiten pro 100.000 Einwohner) am geringsten, in Litauen, Bulgarien und Polen sind es 0,6.

Ein Computertomograf (CT) ist ein in der Radiologie eingesetztes Medizingerät zur Erstellung von röntgenologischen Querschnittbildern. Bei der Magnetresonanztomografie (MRI) handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung der inneren Strukturen des Körpers, speziell der weichen Gewebe. Die Darstellung erfolgt ebenfalls in Schnittbildern. Zwischen 2013 und 2018 hat sich die Verfügbarkeit der beiden Geräte im Verhältnis zur Einwohnerzahl in fast allen EU-Ländern verbessert.

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Computertomografie mit Wirbelsäule
Die Computertomografie ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem Körpergewebe mittels Röntgenstrahlung sichtbar gemacht wird. Dabei rotiert eine Röntgenröhre um den im Gerät liegenden zu untersuchenden Patienten.
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