„Times“-Uni-Ranking

Für Uni Wien-Rektor „sehr erfreulich“

„Sehr erfreulich“ ist der erneute Platzgewinn der Universität Wien beim „Times Higher Education World University Ranking“ für deren Rektor Heinz Engl - vor allem wegen der wachsenden Konkurrenz aufgrund immer mehr gerankter Hochschulen. Insgesamt sollten gesamtuniversitäre Ranglisten aber nicht überbewertet werden, so Engl zur APA.

red/

Das bessere Abschneiden seiner Uni führt er auf die Bewertungen bei den Zitationen und der Forschung aufgrund der „konsequenten Berufungspolitik“ zurück. „Bei den Zitationen ist es gelungen, das hohe Niveau von vergangenem Jahr zu halten. Im Bereich Forschung konnten wir auf Grund der hohen Publikationsleistung unser Wissenschafterinnen und Wissenschafter, ihrer internationalen Reputation und ihrer Drittmitteleinwerbungen deutliche Zugewinne im Ranking verbuchen.“

„Schlicht sensationell“ bewertet der Rektor der Universität Klagenfurt, Oliver Vitouch, den Neueinstieg seiner Uni ins Ranking gleich im Bereich der Plätze 301 bis 350. „Ein kometenhafter Aufstieg, der dem Motto unserer Universität, per aspera ad astra (durch das Raue zu den Sternen, Anm.), ideal entspricht“, hieß es in einer Aussendung. Dieser Erfolg komme gerade recht für das 2020 anstehende 50-Jahr-Jubiläum der Uni. „Die THE-Platzierung zeigt eindrucksvoll, dass wir in Forschung und Lehre im Konzert der Besten mitspielen.“

Wie schon im Vorjahr verzeichnete dagegen die Uni Innsbruck einen Absturz im Ranking: Innerhalb von zwei Jahren wurde sie vom Platzbereich zwischen 251 und 300 auf nunmehr 401-500 durchgereicht. Rektor Tilmann Märk führte dies in einer Aussendung einerseits auf die wachsende Zahl der teilnehmenden Unis zurück. Andererseits sei man trotz besserer Kennzahlen für Lehre und Forschung im Bereich der Zitierungen zurückgefallen. Künftig sollen daher Veröffentlichungen in Top-Journalen unterstützt werden, um Forschungsergebnisse noch sichtbarer zu machen und so die Zahl der Zitierungen wieder zu steigern. „In den kommenden Jahren wird es für die Universität Innsbruck aber auch darum gehen, im Wettbewerb um die besten Köpfe, die wiederum entsprechend publizieren, zu bestehen. Hierzu braucht es neben den entsprechenden finanziellen Mitteln vor allem aber auch zusätzliche räumliche Ressourcen für die entsprechenden Forschungsstätten. Hier ist Innsbruck derzeit nicht begünstigt.“