Weitere Kliniken in NÖ zur Behandlung definiert

Die NÖ Landeskliniken-Holding, künftig Landesgesundheitsagentur (LGA), hat nach Angaben vom Freitag nunmehr in jeder Gesundheitsregion ein Krankenhaus zur Behandlung von Covid-19-Patienten definiert. Nach Melk sind dies Hollabrunn, Lilienfeld, Neunkirchen und Waidhofen a.d. Thaya. Dies geschehe, weil von einer steigenden Zahl an Erkrankungsfällen auszugehen sei.

red/Agenturen

Die Entscheidung für die vier weiteren Kliniken sei „nach Abwägung aller medizinischen und strukturellen Gegebenheiten“ gefallen. Zunächst sollen Lilienfeld und Neunkirchen die Behandlung positiv getesteter Erkrankter aufnehmen, die Spitalsbetreuung brauchen. „Die anderen Kliniken folgen gemäß Kapazitätsnotwendigkeiten in den nächsten Tagen“, so die Holding. Die gesetzte Maßnahme soll auch die möglichst wohnortnahe Versorgung von Patienten sicherstellen.

Es gebe einen definierten „Stufenplan, der uns in die Lage versetzt, unsere Kapazitäten den Erfordernissen entsprechend der Infektionsentwicklung anzupassen“, sagte der Leiter des Krisenstabs und LGA-Vorstand Konrad Kogler. Die Festlegung sei in enger Abstimmung mit den jeweiligen Klinikleitungen erfolgt, betonte Helmut Krenn. Er führt als Vorstand der NÖ Landesgesundheitsagentur einen zweiten Krisenstab. „Der tageweise wechselnde Einsatz unserer beiden Führungsgruppen stellt eine kontinuierliche Bereitschaft sicher.“

Mit Freitag befanden sich 37 Covid-19-Patienten in Niederösterreich in stationärer Behandlung. Durch eine stufenweise Erhöhung der Kapazitäten können in den fünf Kliniken bis zu 960 Patienten versorgt werden, teilte die Landeskliniken-Holding mit.