Coronavirus-Folgen

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Covid-19 ist „Brandbeschleuniger“ für Vorerkrankungen

Ein Jahr nach überstandener Covid-19-Infektion klagen zwei Drittel der Patient:innen über Nervensystem-Erkrankungen, berichteten Mediziner Montag bei einer Pressekonferenz in Wien anlässlich einer Neurologen-Fachtagung in Graz. Nur zwölf Prozent der Probleme traten aber erstmalig durch die SARS-CoV-2-Erkrankung auf. „Das Virus wirkt zum Teil also als Brandbeschleuniger der pathologischen (Anm.: krankmachenden) Prozesse“, sagte Nervenfacharzt Christian Enzinger.

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Initiative an Schulen

Spitzensportler:innen wollen sich "Starkmachen" für Jugendliche

Die Pandemie hat Kinder und Jugendliche zum Teil stark mitgenommen, manche leiden weiter an psychischen und körperlichen Folgen. Bei einer neuen Initiative sollen Spitzensportler wie Ex-Skifahrer Benjamin Raich oder Judoka Michaela Polleres für Workshops an Schulen kommen und zeigen, wie man mit Krisen und Rückschlägen umgehen kann. Startschuss für die 1,1 Millionen Euro teure Initiative „Starkmachen“ ist im Juni.

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Long Covid

Häufig Langzeitfolgen für Patient:innen nach schweren Corona-Verläufen

Nur wenige Menschen, die wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt werden müssen, erholen sich innerhalb eines Jahres vollständig von der Erkrankung. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie, die am Sonntag in der Fachzeitschrift „Lancet Respiratory Medicine Journal“ veröffentlicht wurde. Frauen erholen sich demnach weniger häufig als Männer. Auch Übergewichtige und Patient:innen, die beatmet werden mussten, haben bedeutend schlechtere Genesungschancen.

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Mysteriöse Hepatitis-Fälle bei Kindern in zwölf Ländern

In einem Dutzend westlicher Länder sind bis 21. April laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens 169 Kinder an Hepatitis mit unklarer Ursache erkrankt. Zwei Drittel der Leberentzündungen seien seit Anfang April in Großbritannien gemeldet worden. Der Rest verteile sich auf mehrere europäische Länder von Norwegen bis Rumänien sowie die USA. Österreich ist nach dem Bericht der WHO vom Samstagabend nicht darunter.