Gesundheitspolitik
Neue Vertreibungen im Kongo

Sorge wegen Ebola-Verbreitung wächst

Rivalisierende ethnische Gruppen terrorisieren mit Schießereien, Entführungen, Vergewaltigungen und Verstümmelungen die Bevölkerung im Nordosten des Kongo in Zentralafrika. Dadurch sind in der Provinz Ituri innerhalb von zwei Wochen 300.000 Menschen vertrieben worden, wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Dienstag in Genf berichtete.

Gesundheitspolitik
WHO

Ebola im Kongo: Kein internationaler Gesundheitsnotstand

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erneut darauf verzichtet, wegen der Ebola-Epidemie im Kongo eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" auszurufen. Die Lage sei zwar ernst, aber nicht alle Kriterien für einen solchen Schritt seien erfüllt, stellte ein Experten-Komitee in Genf fest.

Wissenschaft

Zweites Todesopfer durch Ebola in Uganda

In Uganda gibt es ein zweites Todesopfer durch Ebola. Eine 50-jährige Frau sei an der hochansteckenden Virus-Erkrankung gestorben, sagte ein Vertreter des Gesundheitsministeriums am Donnerstag.

Wissenschaft
Ebola in Uganda

WHO prüft „internationalen Gesundheitsnotstand“

Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo hat nun auch das Nachbarland Uganda erreicht. In Uganda starb ein fünfjähriger Junge an Ebola, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch bestätigte. Das Kind erlag in einer Quarantäne-Station in Kasese den Folgen der hoch ansteckenden Virus-Erkrankung. Zwei seiner Angehörigen sind ebenfalls mit Ebola infiziert. Die WHO will nun prüfen, ob ein „internationaler Gesundheitsnotstand“ vorliegt.

Gesellschaft
Ebola

Ausbreitung nach Uganda

Die gefährliche Ebola-Epidemie im Osten des Kongos hat das Nachbarland Uganda erreicht. Der fünfjährige Bub, bei dem die Erkrankung nachgewiesen worden war, ist nun gestorben. Laut einem Vertreter des Gesundheitsministeriums in Kampala erlag er in einer Quarantäne-Station in Kasese den Folgen der hoch ansteckenden Virus-Erkrankung.

 

Gesundheitspolitik
Republik Kongo

Weniger neue Ebola-Ansteckungen

Die Zahl der neuen Ebola-Ansteckungen im Kongo sinkt. Dennoch sei weiter höchste Wachsamkeit geboten, betont die Weltgesundheitsorganisation. Unter Einsatz ihres Lebens versuchen Gesundheitshelfer im Ost-Kongo, die Seuche Ebola einzudämmen.

Gesundheitspolitik
Ebola

Mittlerweile mehr als 2000 Fälle

Im Kongo sind inzwischen mehr als 2000 Menschen an dem gefährlichen Virus erkrankt. Die Zahl erfasster Infektionen liege bei 2008, davon seien 1914 im Labor bestätigt worden, teilte das kongolesische Gesundheitsministerium am späten Montagabend mit.

Gesellschaft

Ein Toter bei neuen Angriffen auf Ebola-Helfer im Kongo

Der Kampf gegen die gefährliche Seuche Ebola im Ost-Kongo wird weiterhin von Angriffen auf Behandlungszentren und Helfer behindert. Im Dorf Vusahiro griffen Dorfbewohner am Samstag eine Gruppe Ebola-Helfer an, ein Hygienespezialist wurde dabei getötet.

Wissenschaft

Drastischer Anstieg neuer Ebola-Fälle im Kongo

Die lebensgefährliche Seuche Ebola breitet sich im Kongo weiter aus. Helfer stehen vor einem Dilemma: Sie müssen sich vor Angriffen von Milizen schützen und gleichzeitig das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen. Zudem gibt es üble Gerüchte.

Gesundheitspolitik
Ebola

WHO verzichtete auf Ausrufen einer internationalen Notlage

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat zunächst darauf verzichtet, wegen des grassierenden Ebola-Virus im Kongo eine „gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite" auszurufen. Damit folge er einer Empfehlung eines Expertengremiums, sagte WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf.