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Gesundheitspolitik
Spitalsärztebefragung

Ergebnisse sind „Hilfeschrei der Ärzte"

Die österreichische Ärztekammer (ÖAK) hat am Dienstag mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen für Spitalsärzte von der künftigen Regierung gefordert. „Wir brauchen mehr Personal und bessere Strukturen“, sagte der für die Spitalsärzte zuständige ÖAK-Vizepräsident Harald Mayer in einer Pressekonferenz. Unterstützt werden die Forderungen durch eine IMAS-Befragung unter Spitalsärzten.

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Gesundheitspolitik
Studie

Ordensspitäler hinterlassen 2 Milliarden Euro „Fußbabdruck“

Die österreichischen Ordensspitäler sind mit rund zwei Milliarden Euro für ein knappes Prozent der österreichischen Wirtschaftsleistung verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wirtschaftsberatungsunternehmens CBSC, die Christian Helmenstein vom Economica-Institut am Dienstag präsentierte. Helmenstein sprach sich auch für mehr Investitionen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten aus.

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Gesundheitspolitik
Leitspital Liezen

Bohrungen für Bodenproben ab Mitte Oktober

Am geplanten Standort des neuen Leitspitals für den obersteirischen Bezirk Liezen wird am 15. Oktober mit Bodenbohrungen begonnen. Das hat der Gesundheitsfonds Steiermark nun mitgeteilt. Die Vertrags- und Optionsfläche wird mit zehn Rammsondierungen und zwölf Baggerschürfen auf der Fläche südlich des Bahnhofes in Stainach erkundet. Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwei Tage.

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Gesundheitspolitik
Spitäler

IT-Systeme am meisten gefährdet

Um „Sicherheit im Krankenhaus“ ging es Mittwochabend bei einer Podiumsdiskussion in Wien. Großes Thema war die Software der Spitäler – so gäbe es etwa täglich 70.000 Angriffe auf IT-Strukturen der Stadt Wien – nebst der Frage, wie man etwa Attacken auf das Personal verringern kann und verhütbare Todesfälle bei den Patienten ausschaltet.

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Gesundheitspolitik
Nationalsratswahl

Spitalsdebatte in der Obersteiermark ohne großen Effekt

Im steirischen Bezirk Liezen, um dessen geplantes neues Leitspital seit einiger Zeit gestritten wird, hat sich der Zank um das Krankenhaus offenbar nicht merklich auf das Nationalratswahl-Ergebnis ausgewirkt. Die ÖVP unter LH Hermann Schützenhöfer, die drei bestehenden Spitäler in Gesundheitszentren umwandeln will, hat bezirksweit laut dem vorläufigen Ergebnis sogar um 9,23 Prozentpunkte zugelegt.

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Gesundheitspolitik
Großbritannien

Milliarden-Finanzspritze für Krankenhäuser angekündigt

Pünktlich zum Tory-Parteitag hat die britische Regierung eine Finanzspritze in der Höhe von 13 Milliarden Pfund (14,64 Mrd. Euro) für 40 Krankenhäuser angekündigt. Mit dem Geld werden über zehn Jahre neue Kliniken in England errichtet und alte saniert, wie Gesundheitsminister Matt Hancock am Sonntag mitteilte. Auch die Versorgung psychisch Kranker soll verbessert werden.

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Gesundheitspolitik
Spitäler

Finanzen entzweien Land Burgenland und Barmherzige Brüder

Zwischen den Barmherzigen Brüdern und dem Land Burgenland gibt es Differenzen um die Finanzen des Spitals in Eisenstadt: Der Orden drängt auf Auszahlung von 43,2 Millionen Euro zur Abgangsdeckung für das Krankenhaus. Im Gegenzug fordert das Land laut Bericht des Wochenmagazins „News“ 10,7 Millionen Euro, die der Orden dem Spital über Medikamenteneinkauf entzogen haben soll, was dieser zurückweist.

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Gesellschaft
Arzt klagt gegen Klinik

Gekündigt während der Hirn-OP

Ein Patient liegt auf dem OP-Tisch, alles ist bereit für eine Operation am Gehirn. Doch dann wird der Chirurg zum Direktor gerufen - und kommt nicht wieder zurück, weil seine Klinik ihm fristlos kündigt. Die OP muss abgebrochen und wiederholt werden. Was sich im Juli in einer Klinik in Köln-Merheim abgespielt hat, schlug hohe Wellen. Der betroffene Neurochirurg will sich aber nicht mit seiner Kündigung abfinden - und ist deshalb vor Gericht gezogen.

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Gesellschaft
Justiz

Einstellung des Verfahrens gegen KAV-Direktor

Das Landesgericht für Strafsachen hat den Antrag auf Fortführung des Verfahrens gegen Herwig Wetzlinger, stellvertretender Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) abgelehnt, wie der KAV in einer heutigen Aussendung meldete. Bereits im Februar wurde von der Staatsanwaltschaft Wien das Verfahren eingestellt, diese Entscheidung wurde jetzt bestätigt. Gegen den Beschluss ist kein weiteres Rechtsmittel zulässig. Wetzlinger ist zudem Direktor im Wiener AKH.

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Gesundheitspolitik
Spitäler

Was tun mit den Gastpatienten?

Bei der aktuell aufgeflammten Debatte um so genannte Gastpatienten aus den Bundesländern in Wiens Spitälern sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache: 23,6 Prozent der Niederösterreicher und damit knapp ein Viertel wurden 2017 in Wien stationär versorgt, unter den niederösterreichischen Krebspatienten lag der Anteil sogar bei 47,8 Prozent. Die Ärztekammer weist auf einige wesentliche Punkte in der Debatte hin.