Wissenschaft
Industrie

Bayer beharrt auf Glyphosat

Der deutsche Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer hält an der Produktion des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat fest, will aber zugleich Milliarden in die Entwicklung von Alternativen investieren. „Glyphosat wird weiterhin eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft und in der Produktpalette von Bayer spielen", erklärte das Unternehmen am Freitag.

Gesundheitspolitik
Nationalrat

Glyphosat vor Verbot in Österreich

Ein Verbot des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat in Österreich dürfte kommen. Die FPÖ hat am Mittwoch die Unterstützung des entsprechenden SPÖ-Antrags im Nationalrat angekündigt. Umweltorganisationen zeigten sich erfreut, die Industrie ist verärgert.

Gesellschaft
Glyphosat

Erste australische Klage gegen Bayer

Die Prozesswelle wegen des Unkrautvernichters Glyphosat erreicht nun auch Australien. Dort verklagte ein Gärtner aus Melbourne die Bayer-Tochter Monsanto wegen der angeblich krebserregenden Wirkung ihres glyphosathaltigen Herbizids Roundup beim Obersten Gerichtshof des Bundesstaats Victoria.

Gesundheitspolitik
Glyphosat

Bayer verliert erneut und fasst „historisches Strafmaß" aus

Der Druck auf Bayer steigt: Der Pharma- und Agrarchemiekonzern verlor in den USA auch den dritten Prozess wegen des Unkrautvernichters Glyphosat der Tochter Monsanto und wurde erneut zu Schadenersatz verurteilt. Die Geschworenen des Gerichts im kalifornischen Oakland urteilten am Montag, dass Bayer mehr als zwei Milliarden Dollar (1,78 Milliarden Euro) an die Kläger zahlen müsse.

Gesundheitspolitik

Wiener Linien verzichten auf Einsatz von Glyphosat

Zur Unkrautbekämpfung auf den Gleisen setzt man stattdessen auf händisches Entfernen des Unkrauts in den Nachtstunden. „Die Wiener Linien gehen mit gutem Beispiel voran. Doch es braucht endlich ein nationales Verbot, das Bundeskanzler (Sebastian, Anm.) Kurz bereits 2017 vollmundig angekündigt hat", so Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ).

 

Wissenschaft
Glyphosat

Bayer veröffentlichte 107 Studien

Der Bayer-Konzern hat 107 Studien zur Sicherheit des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat online veröffentlicht. Alle Berichte, die im Zuge des EU-Zulassungsverfahrens bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eingereicht worden seien und an denen Bayer die Rechte besitze, seien damit auf der Transparenzplattform des Unternehmens öffentlich zugänglich.

Gesundheitspolitik

Monsanto: Potentielles Millionengrab für Bayer

Eine große Überraschung war es nicht, aber dennoch eine weitere herbe und brisante Schlappe für Bayer: Beim Großprozess am Bundesbezirksgericht in San Francisco urteilte die Jury, dass Monsanto für Krebsrisiken des Unkrautvernichters Roundup haftbar ist und dem 70-jährigen Kläger Edwin Hardeman Schadenersatz in Gesamthöhe von 80,3 Mio. Dollar (71,3 Mio. Euro) zahlen muss.

Wissenschaft
Bayer

Bilanz von Glyphosat-Klagewelle überschattet

Bayer geht überzogen von tausenden Glyphosat-Klagen ins neue Jahr. Mit der Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto kaufte sich der Traditionskonzern wegen der angeblich krebserregenden Wirkung des Unkrautvernichters eine endlos lange Liste an Rechtsstreitigkeiten ein, die potenziell sehr teuer werden können.

Gesundheitspolitik

Tampons und Binden mit Resten chemischer Substanzen belastet

Artikel für die weibliche Hygiene sind aktuellen Analysen in Frankreich zufolge noch immer mit Spuren chemischer Substanzen belastet.  Eine Untersuchung weist die Belastung von Tampons und Binden unter anderem mit Rückständen von Glyphosat und Weichmachern nach. Das betrifft auch Biomarken.

Gesundheitspolitik
Glyphosat

EU-Abgeordnete kritisieren Bundesinstitut wegen Bewertungsplagiat

Im Europaparlament ist massive Kritik an der Rolle des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bei der Neuzulassung des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat laut geworden. Mehrere Abgeordnete warfen der Behörde am Dienstag vor, sie habe in ihrem Glyphosat-Bericht wesentliche Angaben von Herstellern wörtlich übernommen.