Corona-Impfung

EMA-Entscheidung zu Moderna-Booster am 25. Oktober

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA gibt das Ergebnis ihrer Überprüfung der Auffrischungsimpfung von Moderna voraussichtlich am 25. Oktober bekannt. Das teilt die Behörde mit Sitz in Amsterdam am Donnerstag mit. Derzeit gibt es in der EU nur für das Biontech/Pfizer-Vakzin eine Empfehlung zur Booster-Impfung. Zugleich soll nächste Woche die Rolling-Review-Prüfung des Mittels Molnupiravir von Merck (in Europa MSD) starten. Das Antivirusmittel wäre die erste Tablette gegen Covid-19.

red/Agenturen

„Molnupiravir zeigte in der Phase-III-Studie bei Covid-19-Patienten eine signifikante Reduktion des Risikos für Krankenhausaufenthalte und Versterben“, erläuterte der Infektiologe Florian Thalhammer von der MedUni Wien am Donnerstag gegenüber der APA. „Zudem war die Effektivität von Molnupiravir durch die Virusvarianten (Gamma, Delta, Mu) unverändert.“

„Damit könnte Molnupiravir nicht nur zu einer Reduktion der Krankheitslast des Einzelnen führen, sondern auch große, positive gesundheitspolitische Konsequenzen, im Sinne einer Reduktion der Auslastung der Intensivstationen und Krankenhäuser haben“, betonte der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin (OEGIT). „Die Wirtschaft könnte durch eine deutlich kürzere Absonderungsdauer Covid-19 Erkrankter ebenfalls deutlich entlastet werden“, merkte der Universitätsprofessor an.

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