RH-Bericht zur KRAGES

Rechnungshof-Vorschläge „in Umsetzung“

Die Entlassung des früheren Geschäftsführers sei „für die KRAGES ein außergewöhnlicher Einzelfall“ gewesen. „Die Vergangenheit haben wir abgeschlossen. Wir blicken nun in die Zukunft. Man sollte alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KRAGES jetzt in Ruhe arbeiten lassen“, stellte der Geschäftsführer fest.

red/Agenturen

Die Rechnungshof-Vorschläge seien bereits „in Umsetzung“, teilte die KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten-Gesellschaft m.b.H.) am Freitag zum aktuellen Bericht des Bundes- sowie des Burgenländischen Landes-Rechnungshofes mit. „Sinnvolle Vorschläge sind willkommen. Konstruktive Kritik nehmen wir selbstverständlich ernst“, stellte KRAGES-Geschäftsführer Harald Keckeis in einer Aussendung fest.

„Vieles von dem, was der Rechnungshof vorschlägt, ist bereits Realität oder wurde in ein Projekt eingebracht“, so Keckeis. Den Burgenländern könne er jedenfalls versichern: „Die Versorgung mit Spitalsdienstleistungen funktioniert und das auf hohem Niveau. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten ihr Bestes, und das 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.“ 92 Prozent der Patienten seien laut Umfrage mit den Spitalsleistungen zufrieden. Der „Masterplan Burgenlands Spitäler“ sei ein wesentliches Reformprojekt.

Laufende Verbesserungen seien im Spitalswesen immer ein Thema: Seit Jänner 2018 sei die Landesholding Burgenland Eigentümerin der KRAGES. Mit der Holding gemeinsam war etwa eine neue Dienstwagenrichtlinie ausgearbeitet worden. Auch der aktuelle Geschäftsführervertrag entspreche den Anforderungen.

Entlassung des Ex-Geschäftsführers als „außergewöhnlicher Einzelfall“

Ein neues System der Liquiditätsplanung sei ebenfalls seit dem Budget 2019 umgesetzt. Weiters seien die KRAGES und der Burgenländische Gesundheitsfonds (BURGEF) seit heuer rechtlich und organisatorisch getrennt.

Die Entlassung des früheren Geschäftsführers sei „für die KRAGES ein außergewöhnlicher Einzelfall“ gewesen, so Keckeis. Mit dem Ende Dezember 2018 zwischen der KRAGES und dem früheren Geschäftsführer vertraglich abgeschlossenen Generalvergleich sei „dieses Kapitel aus Sicht der Landeskrankenanstalten beendet“.

„Die Vergangenheit haben wir abgeschlossen. Wir blicken nun in die Zukunft. Man sollte alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KRAGES jetzt in Ruhe arbeiten lassen“, stellte der Geschäftsführer fest.

Ambulante Sonderklasse
Zwischen den einzelnen Krankenhäusern soll es zu einer besseren Aufgaben- und Angebotsabstimmung kommen.
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