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Studie

Covid-19 verursacht bei 60 Prozent der Patient:innen auch Darmsymptome

Infektionen mit SARS-CoV-2 greifen hauptsächlich die Lunge an, können aber auch andere Organe wie den Darm schädigen: Bei rund 60 Prozent der Patient:innen wurden Auswirkungen auf den Verdauungstrakt festgestellt. Neue Erkenntnisse dazu von Forschenden der MedUni Wien könnten die Grundlage für weiterentwickelte Behandlungsstrategien bilden. Sie wurden im „International Journal of Molecular Sciences“ publiziert.

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Coronavirus

Corona: Schnupfen statt Stechen mit nasalen Impfstoffen

Coronaviren verbreiten sich bekanntermaßen vor allem durch die Luft und gelangen in der Regel zunächst in Nase, Rachen und Lunge. Nur logisch eigentlich, direkt dort, in den Schleimhäuten, auch mit der Bekämpfung der Erreger zu beginnen und eine Infektion bestenfalls ganz zu vermeiden. Tatsächlich arbeiten Forscher schon lange an Schleimhaut-Impfstoffen. Diese sollen direkt in die Nase verabreicht beziehungsweise inhaliert werden.

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Großeltern litten in Pandemie an fehlendem Kontakt mit Enkeln

Großeltern, die den Kontakt zu ihren Enkelkindern während der Covid-19-Pandemie reduzierten, hätten in der Folge verstärkt depressive Symptome gezeigt. Das ergab eine im Fachblatt „Journal of Gerontology“ erschienene Studie des University College London, der Universität Wien und der Uni Florenz, die in England durchgeführt wurde. Großeltern mache besonders der Verlust ihrer Rolle zu schaffen, so Ko-Autorin Valeria Bordone von der Uni Wien am Montag in einer Aussendung.

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Kuba setzt Tests für neues Medikament zur Behandlung von Alzheimer fort

Kuba will in den kommenden Monaten mit neuen Tests für ein Medikament zur Behandlung von Alzheimer beginnen. Die klinische Studie solle in allen Provinzen des Landes stattfinden, um die Wirksamkeit und Sicherheit des Medikaments NeuroEpo bei Patient:innen mit leichter und mittelschwerer Erkrankung zu testen, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag (Ortszeit) auf seiner Internetseite mit. Weitere Angaben zu der Studie machte die Behörde nicht.

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Lungenkrebs: Zielgerichtete Therapie auf Vormarsch

Pro Jahr erkranken in Österreich rund 5.000 Menschen an einem Lungenkarzinom. Seit einigen Jahren bringen zielgerichtete Therapien gegen „Treiber-Mutationen“ und die moderne Immuntherapie deutliche Fortschritte. „Wir könnten dazu kommen, dass in Zukunft 40 bis 50 Prozent der Patient:innen mit sozusagen einer gut verträglichen Tablette am Tag behandelt werden können“, sagte jetzt der Wiener Pneumologe Maximilian Hochmair gegenüber der APA.

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Forschungsergebnis

Kurzschluss erlaubt Nervenzell-Überbrückung im Gedächtniszentrum

Im Normalfall gelangt ein Signal über Verästelungen namens Dendriten in den Zellkörper von Nervenzellen, wo es entweder unterdrückt oder auf benachbarte Zellen weitergeben wird. Letzteres erfolgt über sogenannte Axone - ebenfalls dünne Fortsätze der Neuronen. Dass es aber auch eine Art Überbrückung dieses Ablaufes im als Gedächtnis- und Erinnerungszentrum des Gehirns bekannten Hippocampus gibt, zeigten nun Forscher aus Deutschland und Linz im Fachblatt „Science“.

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Studie

Weltweite Zunahme von Übergewicht: Deutliche wirtschaftliche Folgen

Der wachsende Anteil von Fettleibigen an der Weltbevölkerung hat laut einer Studie deutliche wirtschaftliche Auswirkungen. Die Zunahme von Adipositas werde das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2060 um 3,3 Prozent verringern und die Entwicklung von Ländern mit geringem Einkommen behindern, heißt es in der Untersuchung, die am Mittwoch im Fachblatt „BMJ Global Health“ veröffentlicht und am Rande der UNO-Generaldebatte in New York vorgestellt wurde.

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Corona-Impfung

Corona-Impfstoffe bringen deutscher Pharmabranche Milliarden

Die deutsche Pharmaindustrie wird laut einer Studie über Jahre hinweg kräftig von Corona-Impfstoffen profitieren. Bis 2030 ergebe sich daraus ein zusätzlicher Produktionswert von 16,1 Milliarden Euro, heißt es in einer Analyse des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller (vfa). Im Zuge der Impfstoffherstellung entstehe ein Arbeitsvolumen, das rechnerisch 57.200 Beschäftigungsverhältnissen über ein Jahr entspreche. Die Effekte seien konservativ geschätzt, so die Autoren.

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Studie

Studie der Uni Basel relativiert Glücksfaktor Eigenheim-Besitz

Die Wirtschaftswissenschaftler Alois Stutzer und Reto Odermatt haben untersucht, wie sich der Erwerb einer eigenen Wohnimmobilie auf die Lebenszufriedenheit auswirkt. Dies teilte die Universität Basel am Dienstag mit. Sie sind zum Schluss gekommen, dass der positive Effekt weniger lange anhält, als die Käuferinnen und Käufer des Eigenheims es erwarten. Die Resultate der Studie wurden in der Fachzeitschrift „Journal of Happiness Studies“ veröffentlicht.

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Hitze im Käfig bremst Entwicklung von Mäusen

Wiener Forscher sind der Theorie nachgegangen, dass Labormäuse bei höheren Umgebungstemperaturen von 30 Grad Celsius bei der Aufzucht ihres Nachwuchses erfolgreicher sind. Genau das Gegenteil ist der Studie zufolge aber die Konsequenz. Mütter und Jungtiere brachten in der Hitze weniger Gewicht auf die Waage, das Stressniveau war bei kühleren Temperaturen auch nicht erhöht, heißt es im Fachjournal „Animals“.

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"13-Minuten-Konzept"

Studie: Wie man weinende Babys beruhigt

Eine minutengenaue Anleitung zum Beruhigen weinender Babys haben japanische Forschende ausgearbeitet. Eltern sollten ihr weinendes Kind etwa fünf Minuten eng an den eigenen Körper geschmiegt in gleichmäßigem Tempo herumtragen, möglichst ohne abrupte Bewegungen, berichtet das Team im angesehenen Fachjournal „Current Biology“. Sobald es eingeschlafen ist, sollen sie sich demnach noch etwa acht Minuten mit ihm hinsetzen und es erst danach zum Schlafen hinlegen.

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Bluttest auf verschiedene Krebsarten könnte möglich werden

Die Wissenschaft ist offenbar einen Schritt näher an Screening-Bluttests auf verschiedene Krebsarten gekommen. Eine Studie von Deb Schrag vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center (New York), die am Sonntag beim Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) in Paris vorgestellt wurde, zeigte eine relativ hohe Sensitivität eines solchen Bluttests auf ctDNA-Bruchstücke von bösartigen Zellen im Blut.

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Neuer Erklärungsansatz für Lungenkrebs bei Nichtrauchern

Wissenschafter aus Großbritannien haben einen Erklärungsansatz vorgestellt, warum auch Nichtraucher an Lungenkrebs erkranken. Die Forscher des Francis Crick Institute und des University College London erforschten anhand von Patientenakten, Tierversuchen und Probenentnahmen, wie Lungenkrebs mit der Luftverschmutzung durch Abgase, die bei der Verbrennung fossiler Energieträger entstehen, zusammenhängt.

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Luftverschmutzung fördert rheumatische Erkrankungen

Luftverschmutzung fördert offenbar die Entstehung von rheumatischen Erkrankungen, zum Beispiel von Gelenksrheuma (rheumatoide Arthritis, chronische Polyarthritis). Deutliche Hinweise dafür hat vor kurzem eine italienische Studie erbracht. Dies erklärten Experten der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) beim in den vergangenen Tagen in Berlin abgelaufenen Jahreskongress der Vereinigung.

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Geburt von zweitem Kind führt bei älterem Geschwisterkind zu Stress

Forscher haben erstmals an der körperlichen Reaktion nachweisen können, dass die Geburt eines zweiten Kinds für das ältere Geschwisterkind großen Stress darstellt. Im Urin der nächsten Verwandten des Menschen, der Bonobos, stellten Wissenschafter des Deutschen Primatenzentrums Göttingen nach einer am Dienstag veröffentlichten Studie einen Anstieg des Stresshormons Kortisol um das Fünffache fest. Auch eine verminderte Immunabwehr der älteren Geschwister sei belegbar.

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Deutliche Anzeichen: Rauchen könnte Risiko für psychische Erkrankungen erhöhen

Wissenschaftler:innen des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz haben im Rahmen der Gutenberg-Gesundheitsstudie (GHS) Anzeichen dafür entdeckt, dass Zigarettenrauchen das Risiko für psychische Erkrankungen wie Depressionen erhöhen könnte. Die Studienergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift „Journal of Affective Disorders“ veröffentlichtet.

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Informationen und Gegenstände werden psychologisch ähnlich behandelt

Die menschliche Psyche dürfte den Verlust eines Gegenstandes und das Abhandenkommen von Information relativ ähnlich verarbeiten. In drei Studien, die Forscher der Universität Innsbruck und US-Kollegen durchgeführt haben, offenbarten sich erstaunliche Parallelen. Bekannte psychologische Mechanismen, die bei materiellen Gütern auftreten, fanden sich laut der im Fachblatt „PNAS“ veröffentlichten Arbeit auch in Bezug auf mehr oder weniger unwichtige Information wieder.

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Klimaschutz

Algen könnten wesentlichen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten

Algen können ähnlich wie Bäume einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten, nachdem sie ebenfalls durch Photosynthese das atmosphärische Treibhausgas binden können. Ein Hektar Seetang kann im Idealfall sogar die 20-fache Menge an Kohlenstoff im Vergleich zu selben Fläche an Bäumen. Seetang & Co. haben wohl noch weitaus mehr Potenzial in Sachen Nachhaltigkeit, so ein aktueller Report der Boston Consulting Group (BCG).

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  (Update)

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Notfallsystem bei Nervenzellen entdeckt

Forscher:innen der MedUni Wien haben entdeckt, dass Nervenzellen über ein Notfallsystem verfügen, um bei Störungen in der Energieversorgung funktionsfähig zu bleiben. Ähnlich wie in vielen Bereichen der Technik sorgt auch in den Neuronen ein Back-up dafür, dass etwaige Ausfälle kompensiert werden können. Die Ergebnisse der Studie sind jetzt im Journal of Neuroscience erschienen.

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Schüler trugen Masken oft nicht so ganz korrekt

Schüler haben Corona-Schutzmasken nach eigenen Angaben oft nicht korrekt getragen - und ohne Lehrer im Klassenzimmer sank der Prozentsatz jener, die die Maske ordnungsgemäß auf hatten, drastisch. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie österreichischer Wissenschafter im Fachjournal „Healthcare“. Schon mit Lehrern im Klassenzimmer gaben nur 64 Prozent der Schüler an, während der Tragepflicht ihre Masken korrekt aufgesetzt zu haben, ohne Lehrkraft im Raum waren es nur 32 Prozent.

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Klimawandel

Viele Naturkatastrophen haben dieselben Ursachen

Viele Naturkatastrophen wie Brände, Überschwemmungen, Dürren oder Nahrungsknappheit sind nach einer Analyse der Universität der Vereinten Nationen auf dieselben Ursachen zurückzuführen. Dazu gehören der Klimawandel, Abholzung oder die Verfolgung wirtschaftlicher Interessen ohne Berücksichtigung der Umweltkosten, heißt es in einem Bericht, der am Mittwoch in Bonn vorgestellt wurde. Unter anderem empfiehlt er mehr Nachhaltigkeit, weniger Konsum und bessere Frühwarnsysteme.

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Valneva gab zusätzliche Studienergebnisse bekannt

Der austro-französische Impfstoffhersteller Valneva hat rund um die Auslieferung seines Covid-Vakzins zusätzliche Studienergebnisse bekanntgegeben. Das Unternehmen berichtete am Montag in einer Aussendung von positiven Resultaten aus der Phase-3 und zu Booster-Impfungen nach zwei Valneva- bzw. AstraZeneca-Erstimpfungen. Der traditionell entwickelte Ganzvirus-Impfstoff („Totimpfstoff“) wird seit der Vorwoche an Österreich und weitere bestellende EU-Staaten geliefert.

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Kardiologenkongress

Diabetes-Medikamente helfen schwachen Herzen

Eine vor wenigen Jahren durch Zufall gemachte Entdeckung hat wesentliche Auswirkungen auf die Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz. Diabetesmedikamente vom Typ der SGLT-2-Inhibitoren, die primär den Blutzucker senken, haben praktisch bei allen Herzschwäche-Patienten eine positive Wirkung. Das hat eine groß angelegte Metastudie ergeben, die beim Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Barcelona vorgestellt worden ist.

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Schulweg-Studie: Zwei Drittel der Kinder schauen nur reflexartig

Rund zwei Drittel der untersuchten Kinder (69 Prozent) haben vor dem Überqueren einer Straße nur reflexartig nach links und rechts geschaut. Nur 29 Prozent zeigten die richtige Blickabfolge. Das zeigte eine empirische Studie des verkehrspsychologischen Instituts „sicher unterwegs“ in Zusammenarbeit mit der Universität Wien. Nahezu alle Befragten wussten zwar über grundsätzliche Verkehrsregeln bescheid, konnten das Wissen aber nicht richtig einsetzen.

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Sport: 43 Prozent geringere Covid-19-Sterblichkeit

Regelmäßiger moderater Sport von 150 Minuten pro Woche oder 75 Minuten intensives körperliches Training in diesem Zeitraum senken das Covid-19-Risiko bedeutend. Das gilt für die Infektionen genauso wie für schwere Krankheitsverläufe und eine um 43 Prozent geringere Sterblichkeit durch die Erkrankung. Das haben spanische Wissenschafter aus 16 Studien mit mehr als 1,8 Millionen erwachsenen Teilnehmern weltweit herausgefiltert.

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Studie belegt Effizienz von Smartphone-Screening bei Vorhofflimmern

Eine Studie der Medizinischen Universitäten Innsbruck und München hat die Wirksamkeit eines Smartphone-Screenings mittels Pulswellenuntersuchung bei möglichem Vorhofflimmern belegt. Bei den 5.551 Teilnehmern konnte im Zeitraum von Februar 2020 bis Juli 2021 eine Verdoppelung der Diagnoserate von therapiebedürftigem Vorhofflimmern festgestellt werden. Dieser wirksame „Sprung ins Digitale“ des Screenings könne künftig womöglich einige Schlaganfälle verhindern.

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Luftverschmutzung verschlechtert Lungenfunktion und fördert COPD

Luftverschmutzung beschleunigt die Alterung der Lunge und erhöht das Risiko einer chronischen Lungenerkrankung – so das Ergebnis einer Querschnittstudie des McGill University Health Centre in Montreal. Einmal mehr wird damit deutlich, wie schädlich die weltweite Luftverschmutzung für die Gesundheit ist.