Gesellschaft

Umfrage

Wirksamer Artenschutz ist fast allen Österreichern ein Anliegen

Anlässlich der anstehenden Weltnaturkonferenz (CBD COP15) in Montreal hat Greenpeace in Österreich eine Umfrage zu den Themen Artenschutz und Artenkrise durchführen lassen. Es zeigt sich, dass fast allen der 1.000 Befragten der Wert einer gesunden Artenvielfalt äußerst bewusst und ein Anliegen ist: 96 Prozent halten sie für wichtig. Gleichzeitig fehlen dem Großteil entschlossene Maßnahmen zum Artenschutz, daher werden diesbezüglich strengere Regierungsvorgaben gefordert.

Mikrozensus

Ein Viertel der Migranten hat Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche

Migranten haben es bei der Arbeitssuche deutlich schwerer als Österreicher, geht aus der Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung der Statistik Austria für das Jahr 2021 hervor. Demnach war ein Viertel der im Ausland geborenen 15- bis 64-Jährigen bei der Suche nach einer passenden Arbeit mit Hindernissen konfrontiert und rund 8 Prozent der im Ausland geborenen Erwerbstätigen fühlen sich bei ihrer derzeitigen Arbeit diskriminiert, teilte die Statistik Austria in einer Aussendung mit.

E-Zigarette Rauchen
Aromen künftig verboten

E-Zigaretten in Niederlanden bald nur noch mit Tabakgeschmack

Nichts mehr mit Banane, Erdbeere oder Marzipan: Spätestens ab Oktober 2023 dürfen in den Niederlanden verkaufte E-Zigaretten nur noch nach Tabak schmecken. Das geht aus einer Anordnung des Gesundheitsministeriums in Den Haag hervor, die jetzt im staatlichen Bekanntmachungsblatt veröffentlicht wurde. Die Verfügung bezieht sich auf alle Arten von E-Zigaretten sowie auf alle dafür geeigneten Nachfüllpackungen, wie der Sender NOS am Donnerstag berichtete.

Verbrauchsreduktion

Neues Online-Tool soll Haushalten gezieltes Stromsparen erleichtern

Das Klimaschutzministerium und der Stromnetzbetreiber APG haben heute, Donnerstag, ein neues Online-Tool vorgestellt, mit dem Haushalte und Unternehmen gezielter Stromsparen können. So soll der Stromverbrauch zu Spitzenzeiten reduziert werden, damit insgesamt weniger Gas benötigt wird. Das soll die Versorgungssicherheit erhöhen und mittelfristig auch preisdämpfend wirken.

Deutschland

Umfrage: Mehr als ein Viertel der Raucher will unbedingt aufhören

Mehr als ein Viertel der Raucher will einer Umfrage zufolge mit dem Rauchen aufhören. Wie eine am Donnerstag veröffentlichte GfK-Umfrage im Auftrag des Tabakkonzerns Philip Morris ergab, wollen 29 Prozent der Befragten dies „unbedingt“ tun. Es gibt aber zeitliche Abstufungen: Fünf Prozent der Befragten wollen im kommenden Monat aufhören. Neun Prozent wollen sich zeitlich nicht festlegen. Im Vergleich zu einer ähnlichen Umfrage 2021 blieb der Anteil der Aufhörwilligen gleich. 52 Prozent wollen nicht aufhören, während Einige unentschlossen sind. Je älter die Befragten sind, desto schwächer ist ihr Wille zum Rauchstopp.

BKH Kufstein

Anzeigen nach Pflege-Missstandsvorwürfen

Nach Pflege-Missstandsvorwürfen an der Psychiatrie des Bezirkskrankenhauses (BKH) Kufstein, die Ende Juli publik geworden waren, liegt nun Medienberichten zufolge der externe Untersuchungsbericht vor. Demnach habe es keine „offensichtlichen, strukturellen Defizite“ gegeben. Konsequenzen gab es trotzdem: Es wurden Anzeigen bei der Datenschutzbehörde und beim Arbeitsgericht erstattet. Zudem wurden zwei Personen entlassen.

Deutschland

Weil Sauerstoffgerät der Bettnachbarin „nervte“, schaltete Patientin es aus.

Weil sich eine Patientin in einer Klinik im deutschen Mannheim von den Geräuschen des Sauerstoffgeräts einer Bettnachbarin gestört gefühlt hat, soll sie die Maschine ausgeschaltet und die 79-Jährige so in Lebensgefahr gebracht haben. Obwohl das Personal die 72 Jahre alte Frau darauf hingewiesen habe, dass die Sauerstoffzufuhr lebensnotwendig sei, soll sie das Gerät kurz darauf erneut abgestellt haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten.

Intensivtation
Deutschland

Oberarzt: „Kinder sterben, weil wir sie nicht mehr versorgen können“

Überbelegte Patient:innenzimmer, tagelanger Aufenthalt in der Notaufnahme, Verlegung von kranken Babys in mehr als 100 Kilometer entfernte Krankenhäuser: Die aktuelle Welle von Atemwegsinfekten bringt Kinderkliniken in Deutschland an ihre Grenzen. Von einer „katastrophalen Lage“ auf den Kinder-Intensivstationen spricht die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi). Wenn ein gerade reanimierter Säugling in einer eigentlich voll belegten Kinderklinik aufgenommen werde, müsse dort ein Dreijähriger den dritten Tag in Folge auf seine dringend notwendige Herzoperation warten.

Silvester
Jahreswechsel

1.000 Leute verletzten sich jedes Jahr bei Silvesterknallerei

Rund 1.000 Menschen verletzen sich österreichweit jedes Jahr in der Silvesternacht bei Feuerwerksunfällen, die Feinstaubwerte schnellen in die Höhe, teils werden giftige Metallverbindungen frei, Tiere erschrecken und laufen Gefahr, sich an dem zu Boden gefallenen Abfall zu verletzen oder ihn zu fressen. Daher appellierte der oö. Umweltlandesrat Stefan Kaineder (Grüne) am Donnerstag mit Vertretern von Polizei, Landwirtschaft und Jagd zur Zurückhaltung.

Klimawandel

2022 war das heißeste Jahr überhaupt in Frankreich

Nach den Hitzewellen im Sommer und den ungewöhnlich hohen Temperaturen ist es keine Überraschung mehr: Das Jahr 2022 ist offiziell das heißeste in Frankreich seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1900, wie der französische Wetterdienst am Mittwoch mitteilte. „Ein Symptom des Klimawandels“, betonte Météo France.

Ärzt:innenabend im Kunstforum Wien

Kunstführung „Helmut Newton Legacy“

Die Wiener Ärztekammer hat am Donnerstag, 24. November 2022, in in das Kunstforum Wien zu einer Führung durch die Ausstellung „Helmut Newton Legacy“ geladen. Mit der Retrospektive feiert das Kunstforum im Herbst 2022 den 100. Geburtstag des Berliner Fotografen (1920-2004) - coronabedingt verzögert, aber umso umfassender mit ca. 300 Arbeiten, die Newtons gesamtes Schaffen dokumentieren.

Coronavirus

Laborfehler bei PCR-Tests: 20 Todesfälle in Großbritannien

In Großbritannien sind Schätzungen zufolge mindestens 20 Menschen gestorben, nachdem wegen eines Laborfehlers Zehntausende Corona-Tests fälschlich als negativ angezeigt wurden. Tausende Menschen vor allem in Südwestengland hätten daraufhin ihre Selbstisolation beendet und sich nicht mehr getestet, teilte die Gesundheitsbehörde UKHSA am Dienstag mit. Deswegen hätten sich vermutlich 55.000 Menschen zusätzlich infiziert. Der Bericht sprach von menschlichem Versagen.

Corona-Update

4.428 Neuinfektionen und mehr aktive Fälle

Seit rund zwei Wochen steigen die Corona-Neuinfektionszahlen in Österreich wieder an. 4.428 neue Fälle sind laut der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) am Montag verzeichnet worden. Das liegt über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage, hier kamen täglich 4.308 neue Fälle hinzu. Die Sieben-Tages-Inzidenz stieg auf 334 Fälle je 100.000 Einwohner. Derzeit gibt es in Österreich 42.170 laborbestätigte aktive Fälle, um 1.613 mehr als am Tag zuvor.

Twitter
Coronavirus

Twitter geht nicht mehr gegen Corona-Falschinformationen vor

Twitter geht nach der Übernahme durch Milliardär Elon Musk nicht mehr gegen Falschinformationen über das Coronavirus vor. Die entsprechenden Maßnahmen wurden bereits am Mittwoch vergangener Woche gestoppt, wie aus einer Mitteilung auf einer Twitter-Webseite hervorgeht. Musk selbst hat die Pandemie verharmlost und die Lockdowns kritisiert, die zeitweise auch die Produktion im Stammwerk seines Elektroauto-Herstellers Tesla stoppten.

Entwurf

US-Senat vor Abstimmung über Recht auf gleichgeschlechtliche Ehe

Die USA haben sich dem Schutz der gleichgeschlechtlichen Ehe per Bundesgesetz einen großen Schritt genähert. Heute Dienstag will der Senat über einen Entwurf abstimmen, der gleichgeschlechtliche Ehen in einem Gesetz verankert. Der Senat hatte den Entwurf am Montag auf die Zielgerade gebracht. Bei einer Probeabstimmung stimmten außerdem ausreichend Republikaner mit den demokratischen Senatoren, um das Gesetz zu verabschieden.

Deutschland

Kinderarzt über Erkältungswelle: „Das ist der Wahnsinn“

Kitas und Schulen leeren sich, Erkältungskrankheiten beschäftigen momentan zahlreiche Familien. „Die Erkältungswelle schlägt früher ein, als wir es gewohnt sind. Wir haben ordentlich zu tun“, sagte Jakob Maske, Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. „Ich glaube, die Schlangen vor den Praxen bundesweit sind lang und die Wartezimmer voll“, so der Berliner Kinderarzt.