Rauchen, Aschenbecher
Gesundheitspolitik
Rauchverbot

Wiener NEOS wollen „Lärm-Manager“ zwecks Anrainerschutz

Mit 1. November tritt in Österreich das generelle Rauchverbot in der Gastronomie in Kraft. Die Wiener NEOS prophezeien Reibereien zwischen Gästen, die dann vor den Lokalen „pofeln“ werden, und genervten Anrainern. Sie fordern deshalb ein Maßnahmenpaket von der Stadt - inklusive „Lärm-Manager“, die in betroffenen Grätzeln unterwegs sein sollen.

Wissenschaft
Blutdrucksenker

Wirkung bei abendlicher Einnahme günstiger

Viele Menschen mit Bluthochdruck nehmen ihre Medikamente morgens ein. Günstiger wäre einer aktuellen Analyse zufolge in vielen Fällen wohl, sie abends vor dem Schlafengehen zu schlucken. Die erzielten Blutdruckwerte seien dann im Mittel besser, berichten die Forscher im „European Heart Journal“. In der Folge sank die Gefahr einer ernsthaften Folgeerkrankung demnach fast um die Hälfte.

Gesellschaft
Pharmaindustrie

Novartis macht mit Rekordpräparat Zolgensma guten Umsatz

Die derzeit teuerste Therapie der Welt, Zolgensma, kostet mehr als zwei Millionen US-Dollar und wird vom Basler Pharmakonzern Novartis angeboten. Dabei muss diese Therapie nur einmal verabreicht werden, um kleinen Kindern zu helfen, die an erblich bedingtem Muskelschwund (SMA) leiden.

Gesellschaft
WHO

Ausrottung vom Polio Virus Typ 3

Der zweite von drei Polio-Virus-Wildtypen ist nach Überzeugung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerottet. Am Donnerstag, dem Welt-Polio-Tag, will sie diesen Typ offiziell als weltweit ausgelöscht erklären, so ein WHO-Sprecher in Genf. Damit gibt es nur noch einen Polio-Wildvirus-Typ, der in Pakistan und Afghanistan vorkommt.

Gruppenpraxis
Gesundheitspolitik

Oberösterreich als erstes Bundesland mit Arzt-bei-Arzt-Anstellung

Oberösterreich hat als erstes Bundesland den Kollektivvertrag für die Anstellung eines Arztes bei einem anderen fixiert. Möglich ist dies seit Oktober, es gibt bundeseinheitliche Rahmenbedingungen, Details sind allerdings kollektivvertraglich zu regeln, berichtete die Ärztekammer OÖ in einer Presseaussendung am Mittwoch. Ein österreichweiter Kollektivvertrag konnte bisher nicht realisiert werden.

Gesundheitspolitik
Patient im Zentrum

Leitlinien aus „Weißbuch Gesundheit“ präsentiert

Seit Mai arbeiten internationale und nationale Experten aus dem Gesundheitsbereich an einem Weißbuch zur Zukunft der Gesundheitsversorgung. Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch präsentierte der Verein Praevenire einen Zwischenbericht. Bisher wurden zehn Leitsätze erarbeitet. Im Fokus steht dabei die Prämisse, dass der Patient in den Mittelpunkt des Gesundheitssystems gestellt werden müsse.

Heinz Strohmer
Wissenschaft
Interview

„Ich halte nichts von Zwangsbeglückungen!"

Heinz Strohmer ist Gründer und Leiter des Kinderwunschzentrums „Goldenes Kreuz“ in Wien. Was der Gynäkologe unter anderem von der 2015er-Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes hält, in welchen Situationen er an den gesunden Menschenverstand der Eltern appelliert und wie fordernd die Balance im ärztlichen Alltag aus Ehrlichkeit und Mutmachen beim Thema Kinderwunsch sein kann, erzählt er im medinlive-Gespräch. 

Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Gesellschaft
Steigende Rettungseinsätze

Rotes Kreuz ortet Handlungsbedarf

Sanitäter sollen in Zukunft entscheiden dürfen, ob im Falle eines Notrufs ein Transport in ein Krankenhaus notwendig ist, oder ob ein Besuch beim Hausarzt am nächsten Tag vielleicht die Lösung wäre. Das wünscht sich das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK). Ein Umdenken in diese Richtung sei aufgrund der steigenden Anzahl von Rettungseinsätzen erforderlich, hieß es in den „Salzburger Nachrichten“.

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Gesundheitspolitik

13 Festnahmen wegen Verdachts des Betrugs in Pflege in Bayern

Polizei und Staatsanwaltschaft haben bei einer Großrazzia wegen des Verdachts des Abrechnungsbetrugs in der Pflege in Augsburg und München 13 Menschen festgenommen. Diese sollen zu einer osteuropäischen Bande mit etwa 40 Hauptbeschuldigten zählen, die Millionenbeträge ergaunert haben sollen, wie die Staatsanwaltschaft München I am Mittwoch mitteilte.

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Gesellschaft
Ärzte ohne Grenzen

Schwere Überschwemmungen im Südsudan verschärfen humanitäre Krise

Schon jetzt benötigen sieben Millionen Menschen - zwei Drittel der Bevölkerung des Südsudans - dringend humanitäre Hilfe. Nun verschärfen schwere Überschwemmungen ihre Situation noch zusätzlich: Es drohe ein Anstieg von lebensbedrohlichen Krankheiten und Giftschlangenbissen, warnte die Organisation Ärzte ohne Grenzen am Dienstag. Auch der Zugang zur Gesundheitsversorgung sinke.

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Wissenschaft

Linzer Medizin-Fakultät feiert ihren fünften Geburtstag

Die Linzer Medizin-Fakultät feiert ihren fünften Geburtstag und zum Ende des Studienjahres werden die ersten Absolventen spondieren. Erfreulich angesichts des Hausärztemangels: Von den zu erwartenden 35 Master-Kandidaten will rund ein Viertel Allgemeinmediziner werden. Für ihren künftigen Arbeitsalltag prognostiziert der Gesundheitsökonom Gerald Pruckner ein Auslaufen des „Einzelkämpfer-Modells“.

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Wissenschaft
Tod eines Zwillings

Frauenärzte weisen Vorwürfe zurück

Bei einer Zwillingsgeburt sollen zwei Frauenärzte in Deutschland nach der Entbindung eines gesunden Kindes das an einer schweren Hirnschädigung erkrankte zweite Kind mit Kaliumchlorid getötet haben. Die Mediziner haben den Vorwurf des Totschlags nun am Berliner Landgericht zurückgewiesen.

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Gesundheitspolitik
Psychische Erkrankungen

Wien will mit Kampagne Vorurteile abbauen

Depression, Persönlichkeitsstörung oder Panikattacken: Studien zufolge ist in Österreich jeder Sechste von psychischen Erkrankungen betroffen. Je nach Art des Leidens ist ein Alltag zwar möglich, eine Behandlung aber wichtig. Da es sich für viele immer noch um ein Tabuthema handelt, haben die Psychosozialen Dienste in Wien nun eine Kampagne gestartet. Damit sollen Vorurteile abgebaut werden.

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Gesundheitspolitik
Lungentransplantationen

Bei Selbstzahlern höhere Tarife möglich

In der Diskussion rund um Rechnungen nach Lungentransplantationen am Wiener AKH hat die Wiener Ärztekammer am Dienstag in einer Aussendung darauf hingewiesen, dass die festgelegten Tarife im Falle einer inländischen Privatversicherung nicht mit jenen bei ausländischen „Selbstzahlern" zu vergleichen sind. Deren Zahl sei in Wien zudem äußerst gering: nämlich einer pro 400 stationären Patienten.

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Gesellschaft
Deutschland

Eigenanteil bei Komplikation nach plastischer Chirugie bleibt

Kommt es durch eine Brustvergrößerung oder andere Schönheitsoperation zu Komplikationen, müssen Betroffene bei der nachfolgenden Behandlung weiterhin einen Eigenanteil bezahlen. Auch wenn sich Frauen deutlich häufiger aus kosmetischen Gründen unters Messer legen, ist die Selbstbeteiligung keine indirekte Frauendiskriminierung, wie das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem Urteil bekanntgab.

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Gesundheitspolitik
Niederösterreichische Landesregierung

Gesundheitsreformgesetz einstimmig beschlossen

Das Gesetz soll noch im November auch vom Landtag verabschiedet werden. Damit ist der Weg frei für die Landesgesundheitsagentur (LGA), die künftig Gesundheit und Pflege im Bundesland unter einem Dach vereinen wird. „Voll arbeitsfähig" soll die neue Struktur „mit Ende 2020" sein, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP).

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Wissenschaft
Vorhofflimmern

Elektrischer Impuls am Ohr senkt Risiko post OP

Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Komplikationen nach herzchirurgischen Eingriffen - jeder dritte Patient ist betroffen. Mediziner zeigten an der Universitätsklinik für Chirurgie nun in einer Phase-II-Studie an 40 Patienten des AKH Wien, dass mit einem nicht-invasiven elektrischen Impuls in der Ohrmuschel direkt am dort verlaufenden Nervus vagus das Risiko um die Hälfte reduziert werden kann.

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Wissenschaft
Kommunikation

Erwartungen des Arztes beeinflussen Schmerzempfinden von Patienten

Der Glaube kann Berge versetzen - auch bei Therapien, wie eine aktuelle Studie bestätigt. Patienten haben demnach weniger Schmerzen, wenn ihre Ärzte selbst an die Wirksamkeit der Behandlung glauben. Deren Überzeugung spiegele sich im Gesichtsausdruck wieder, berichten Wissenschaftler. Die Ergebnisse könnten hilfreich für eine bessere Arzt-Patienten-Kommunikation sein, hoffen die Forscher.

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Wissenschaft
Rückfallrisiko bei Brustkrebs-OP

Anästhesieverfahren ohne Einfluss

Welches Anästhesieverfahren angewandt wird, hat keine Auswirkung auf das Rückfallrisiko bei einer Brustkrebsoperation. Zu diesem Schluss kommt eine der weltweit größten Anästhesie-Studien, an der auch die MedUni Wien und das AKH Wien mitgewirkt haben.

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Wissenschaft
Baby starb in Salzburger Klinik

Strafantrag gegen zwei Ärzte erhoben

Nach dem Tod eines 17 Monate alten Buben nach einer kleinen Operation im April 2018 in den Salzburger Landeskliniken (SALK) hat die Staatsanwaltschaft Salzburg das Strafverfahren gegen das - aus drei Medizinern - bestehende Notfallteam eingestellt. Laut Opferanwalt Stefan Rieder wurde gegen zwei weitere Ärzte, gegen die ebenfalls ermittelt wurde, ein Strafantrag eingebracht.

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Wissenschaft
Deutschland

Erster 3D-Ganzkörperscanner für plastische Chirurgie

Bisher musste, wer etwa einen neuen Busen gestaltet bekam, auf gutes Augenmaß seines Operateurs hoffen. Auch wer sich überschüssiges Fett an den Oberschenkeln absaugen ließ, konnte sich über das Ergebnis nie ganz sicher sein. Das soll sich ändern: In der Münchner Uniklink steht den plastischen Chirurgen künftig der erste 3D-Ganzkörperscanner Deutschlands zur Seite.

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Gesundheitspolitik

Pharmakonzerne schließen Vergleich vor Opioid-Prozess in den USA

Vier Arzneimittelhersteller haben kurz vor Beginn eines richtungsweisenden Prozesses über ihre Rolle in der Opioid-Krise in den USA einen Vergleich erzielt. Der israelische Pharmakonzern Teva sowie die Pharmahändler McKesson, AmerisourceBergen und Cardinal Health zahlen dafür 260 Millionen Dollar, wie einer der Klägeranwälte am Montag erklärte.

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Gesundheitspolitik

Neue Kassenpraxis für chronische Wunden in Wien-Donaustadt

In Wien-Donaustadt eröffnet eine neue Gruppenpraxis mit Kassenvertrag und speziellem Fokus: Das dort ordinierende Ärzte-Trio kümmert sich nämlich vorrangig um die Behandlung chronischer Wunden. Bis zu 1.000 Patienten könnten dort pro Jahr behandelt werden, sagte Alois Bachmeier, Chef der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), am Montag in einer Pressekonferenz. Die Wundordination eröffnet am Mittwoch.