Remdesivir
Wissenschaft
Coronavirus

Die „Magic Bullet" fehlt nach wie vor

Monatlich prüft das Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA) welche Evidenz es zur Wirksamkeit und Sicherheit von möglichen Covid-19-Medikamenten gibt. Die Bilanz nach 35 Arzneimitteln, die seit April 2020 beobachtet wurden, ist nicht besonders gut, denn einen echten Hoffnungsträger gibt es bisher immer noch nicht. Weder Bamlanivimab noch REGN-COV2, das auch Ex-Präsident Donald Trump bekam, entpuppten sich als ausreichend wirksam.

Gesundheitspolitik
Corona-Impfstoff

Nationalrat reserviert 842 Millionen für Impfstoffe

Gleich 841,8 Millionen Euro werden für Corona-Impfstoffe reserviert. Einen entsprechenden Initiativantrag für Anschaffungen in den kommenden beiden Jahren hat der Finanzausschuss am Dienstag gebilligt. Ebenfalls angenommen wurde eine Regierungsvorlage, die Fristen zur Antragstellung für das Gemeindehilfspaket bis Ende 2022 verlängert, berichtete die Parlamentskorrespondenz am Abend.

Gesundheitspolitik
Coronavirus

Israel reagiert auf steigende Fallzahlen

Israel hat nach einem Anstieg von Corona-Neuinfektionen wieder Beschränkungen verhängt. Auf dem internationalen Flughafen Ben Gurion, an Grenzübergängen und in medizinischen Einrichtungen müssten ab sofort wieder Masken getragen werden, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Außerdem sollten Bußgelder in Höhe von umgerechnet rund 1.290 Euro gegen Eltern verhängt werden, deren Kinder gegen Quarantäne-Vorschriften verstoßen.

Wissenschaft
Medikamente

Universität Oxford testet Wurmmittel gegen Covid-19

Die Universität Oxford testet in einer breit angelegten Studie die Wirksamkeit des Antiparasitikums Ivermectin als eine mögliche Behandlungsmethode bei Covid-19 Patienten. Das in der Humanmedizin als Wurmmittel zugelassene Medikament führe in Laborstudien zu einer Reduktion der Virusreproduktion, erklärte die britische Universität. Eine kleine Pilotstudie zeige, dass eine frühe Gabe des Mittels die Viruslast und die Dauer der Symptome bei einigen Patienten reduzieren könnte.

Gesundheitspolitik
Coronavirus

Gemeindebund will Teststraßen zurückfahren, Experte warnt

Der Gemeindebund will mit fortlaufendem Impffortschritt die Gratis-Testinfrastruktur in den Kommunen zurückfahren. Über den Sommer hinweg sollen die Gratis-Testangebote noch aufrechterhalten werden, „das schulden wir dem Tourismus“, sagte Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl zum „Kurier“. Danach soll damit aber Schluss sein. Ablehnung kam am Mittwoch dazu vom Städtebund - und der Epidemiologe Gerald Gartlehner bezeichnete ein Verschwinden der Teststraßen als „sehr gefährlich“.

Gesundheitspolitik

Delta-Variante - Drosten: wirklich ernst nehmen

Nach Einschätzung des Charité-Virologen Christian Drosten muss Deutschland die Delta-Variante in der Pandemie ab sofort ernst nehmen. „Ich bin mittlerweile so weit, dass ich sage, wir sind hier jetzt im Rennen in Deutschland mit der Delta-Variante“, sagte Drosten am Freitagabend auf dem Online-Kongress für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin. „Wir müssen das ab jetzt wirklich ernst nehmen."

Darm
Wissenschaft
Darmgesundheit

Reizdarmsyndrom meist in Verbindung mit bakteriellen Biofilmen

Das Reizdarmsyndrom wird bisher nur im Ausschlussverfahren diagnostiziert. Wiener Forscher konnten nun aber nachweisen, dass ein Reizdarm zumeist dann vorliegt, wenn im Darm endoskopisch sichtbare bakterielle Biofilme vorkommen. „Damit ist es uns erstmals gelungen, eine Ursache des Reizdarmsyndroms aufzuzeigen und gleichzeitig auch zu zeigen, wie man diese Erkrankung besser beurteilen, klassifizieren und einschätzen kann“, erläuterte Studienleiter Christoph Gasche am Freitag.

Putzfrau Reinigungskraft
Gesundheitspolitik
Ausweitung

Nationalrat: Bonus auch für Reinigungskräfte

Der Nationalrat beschließt heute, Donnerstag, den 500 Euro-Corona-Bonus für Personal von Spitälern und Pflegeeinrichtungen. Mittels eines in der Debatte eingebrachten Abänderungsantrags wurden nun auch Reinigungskräfte in diesen Bereichen mit einbezogen, nicht aber Haustechniker. Dafür profitiert auch Personal in stationären Reha-Einrichtungen.

Gesundheitspolitik
Ärztekammer für Wien

Wiener Parkpickerl: Lösung für Ordinationen gefordert

Die heute von der Wiener Stadtregierung angekündigte Ausweitung und einheitliche Regelung der Wiener Parkraumbewirtschaftung ab 1. März 2022 wird von der Ärztekammer grundsätzlich begrüßt. Gleichzeitig fordert Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres aber - zum widerholten Mal - „ein Einlenken der Stadt Wien bei einer praktikablen Lösung für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte“.

Kinder Kleinkinder spielen
Gesellschaft
Tipps

KFV warnt vor eingeatmeten Fremdkörpern bei Kleinkindern

200 Kleinkinder müssen pro Jahr wegen eingeatmeter Fremdkörper in einem Krankenhaus behandelt werden. An sich harmlose Lebensmittel wie Weintrauben, Nüsse oder sogar Würstel können lebensgefährlich werden, wenn sie in die falsche Röhre kommen. Denn die Luftröhre von Kleinkindern sei kaum breiter als ein Trinkhalm. Davor warnte das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) am Donnerstag in einer Aussendung.

Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Gesundheitspolitik
Corona-Virus

Draghi: Varianten könnten Start der Wirtschaft bremsen

Der italienische Premier Mario Draghi warnt davor, dass die Verbreitung von Virus-Varianten den Neustart der Wirtschaft ausbremsten könnte. „Obwohl sich die Epidemie-Lage deutlich verbessert, muss sie sorgfältig überwacht werden. Gefährliche Varianten könnten das Programm der Wiedereröffnungen verlangsamen“, sagte Draghi in einer Ansprache vor dem Parlament.

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Gesundheitspolitik
Corona-Pandemie

Ausreiseverbot für Millionen Menschen in Sydney nach neuem Corona-Ausbruch

Ein Großteil der fünf Millionen Einwohner von Sydney darf seit diesem Mittwoch die Stadt vorerst nicht mehr verlassen. Das eingeführte Reiseverbot dient den australischen Behörden zufolge dazu, die weitere Verbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus einzudämmen. Vergangene Woche war ein neuer Infektionsherd in der australischen Metropole aufgetreten.

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Gesundheitspolitik
Corona-Pande

Menschen fühlten sich in zweitem Lockdown noch stärker belastet

Fehlende soziale Kontakte, Schulschließungen, Angst vor einer Infektion: Die Menschen in Deutschland haben unter dem zweiten Corona-Lockdown deutlich stärker gelitten als unter dem ersten im vergangenen Jahr. 42 Prozent der Bundesbürger fühlten sich im März stark oder sehr stark von der Coronasituation belastet, wie aus dem am Mittwoch in Hamburg veröffentlichten Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) hervorgeht. Im Mai vergangenen Jahres, im ersten Lockdown, waren es noch 35 Prozent.

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfung

Fast jeder Dritte in Deutschland vollständig geimpft

Fast jeder dritte Mensch in Deutschland ist vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch hervor (Stand: 10.37 Uhr). Demnach wurden am Dienstag 1 003 690 Impfdosen verabreicht. Rund 43 Millionen Menschen (51,6 Prozent) haben mindestens eine Impfung bekommen, 26,9 Millionen (32,4 Prozent) sind vollständig geimpft.

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfung

USA verfehlen Impfziel zum 4. Juli

Die USA werden das von Präsident Joe Biden gesetzte Impfziel zum 4. Juli nach Einschätzung seiner Corona-Experten trotz zahlreicher Anreize verfehlen. Der Corona-Koordinator des Weißen Hauses, Jeff Zients, sagte am Dienstag, nach dem Unabhängigkeitstag werde es „noch ein paar Wochen“ dauern, bis 70 Prozent aller Erwachsenen mindestens eine Impfdosis erhalten hätten.

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Gesundheitspolitik
Gesundheitssystem

Mückstein will Gesundheitsförderung aus der Mauerblümchen-Ecke holen

Die Gesundheitsförderung fristet in Österreich ein Mauerblümchen-Dasein, was dazu führt, dass die Österreicher zwar relativ lang, dabei aber oft nicht beschwerdefrei leben. Im Gesundheitsministerium will man hier mit dem Schwerpunkt „Gesundheitsförderung 21+“ ansetzen. „Unser Ziel ist es, allen ein langes Leben bei guter Gesundheit zu ermöglichen“, erklärte Ressortchef Wolfgang Mückstein (Grüne) im Vorfeld einer Online-Auftaktveranstaltung am Mittwoch.

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Gesellschaft
Coronavirus

Pandemie-Folge: 365 Millionen Grundschulkindern fehlte Schulmahlzeit

Schulschließungen im Zuge der Corona-Pandemie haben UN-Experten zufolge für geschätzt 365 Millionen Grundschulkinder den Verlust von Schulmahlzeiten zur Folge gehabt. Die Verbindung zwischen Bildung und Gesundheit sei während der Corona-Pandemie besonders sichtbar geworden, teilten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation (UNESCO) am Dienstag mit.

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Gesellschaft
Corona-Pandemie

Schweiz: Corona-Zahlen gehen konstant zurück

Bereits 37 Prozent der Erwachsenen in der Schweiz sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Nun empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Impfung auch Jugendlichen im Alter von zwölf bis 15 Jahren, die sie - wie die Erwachsenen - neu ein ganzes Jahr vor einer Infektion schützen soll.

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Gesellschaft
Corona-Impfstoff

Phase-III-Studie mit türkischem Impfstoff in Ankara begonnen

Die Türkei hat mit Impfungen im Zuge einer Phase-III-Studie für ein im Land entwickeltes Corona-Vakzin begonnen. Der Name des Präparats sei „Turkovac“, teilte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Dienstag mit. Ein erster Freiwilliger ließ sich damit im Stadtkrankenhaus von Ankara impfen, wie Fernsehsender zeigten - Erdogan war per Video zugeschaltet. Angaben zur Wirksamkeit nach schon vorliegenden Studiendaten wurden nicht gemacht.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Delta-Variante: Kurz nach Treffen mit Virologen Drosten optimistisch

Die Delta-Variante der Corona-Pandemie hat den Besuch von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Dienstag in Berlin geprägt. Nach einem Termin bei Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) und einer Rede auf dem „Tag der Industrie“ des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) traf Kurz Christian Drosten, den Leiter der Virologie in der Berliner Charité. Bezüglich des Kampfs gegen die Mutante im Herbst gab sich der Kanzler hernach außerordentlich optimistisch.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Reduktion des Antigentest-Angebots in Tirol

In Tirol wird es de facto zu einer Reduktion des Antigentest-Angebots kommen. Auf Antrag von Gesundheitslandesrätin Annette Leja (ÖVP) wurden am Dienstag weitere „Strukturanpassungen“ für niedergelassene Ärzte in Bezug auf Antigentestungen beschlossen. So werde es ab 1. Juli für Teststandorte außerhalb von Ordinationen und in einem Umkreis von fünf Kilometern zu öffentlichen Teststandorten keine Abrechnungsmöglichkeit mehr mit dem Land geben, hieß es in einer Aussendung.

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Gesellschaft
Deutschland

Frühgeborenes stirbt durch verunreinigte Milch im Krankenhaus

Ein frühgeborenes Baby ist im Klinikum Oldenburg wenige Tage nach der Geburt an verunreinigter Milchpulvernahrung gestorben. Ein weiteres Frühchen ist deshalb schwer erkrankt, wie die Sprecherin des Krankenhauses, Sigrid Jürgensmann, am Dienstag sagte. Zuvor hatte die „Nordwest-Zeitung“ darüber berichtet.

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Wissenschaft

Varianten befeuern laut Studie Bedarf nach neuen Impfstoffen

Auch im zweiten Jahr der Pandemie wird weiter auf Hochtouren nach Impfstoffen und Medikamenten gegen Corona geforscht. Laut einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY befanden sich Anfang Juni 260 Vakzine und über 500 Therapeutika gegen das Virus in der Entwicklung. Zudem seien inzwischen mehr als 1.000 verschiedene Corona-Tests auf dem Markt. Vor allem der Bedarf an Arzneien sei hoch, angesichts der neuer Virus-Varianten seien aber auch weitere Impfstoffe nötig. Biontech/Pfizer analysiert ständig die Wirksamkeit des Impfstoffs, um für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

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Gesundheitspolitik

Wien plant Verabreichung für Jugendliche bei „Impfparty“

Wien wird zur Impfparty laden - oder sogar zu einer Reihe derartiger Events. Dabei sollen junge Menschen die Möglichkeit haben, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Ob es eine große Zusammenkunft im Austria Center oder mehrere kleinere Veranstaltungen an anderen Orten geben wird, sei noch offen, sagte ein Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) am Dienstag der APA. Auch Kinder ab zwölf Jahren werden bald geimpft, die ersten Termine waren rasch vergeben.

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Wissenschaft

TU Wien und Uni Wien räumen bei Start-Preisen 2021 ab

Wissenschafter der Technischen Universität (TU) Wien und der Universität Wien haben bei den diesjährigen Start-Preisen abgeräumt. Wie der Wissenschaftsfonds FWF und das Bildungsministerium am Dienstag bekannt gaben, gehen drei der insgesamt sechs jeweils mit rund 1,2 Mio. Euro für sechs Jahre dotierten Förderpreise für Nachwuchswissenschafter an die TU Wien, zwei an die Uni Wien und einer an die Universität Innsbruck.

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Gesundheitspolitik

45.000 Impfgegner und Sanitäter in Italien vor Suspendierung

45.000 Ärzte, Krankenpfleger und andere Mitarbeiter im Gesundheitswesen stehen vor der Suspendierung, weil sie sich nicht gegen Corona impfen lassen. Das sind 2,3 Prozent aller Sanitäter, bei den Ärzten sinkt der Prozentsatz auf 0,2 Prozent, berichtete die italienische Ärztekammer. Die Region mit den meisten nicht geimpften Sanitätern ist die norditalienische Emilia Romagna mit sieben Prozent an nicht geimpftem Personal. Klagen der Impfverweigerer werden erwartet.