Gesundheitspolitik

Coronavirus

Deutschland: Rufe für Corona-Impfungen in Apotheken und Zahnarztpraxen

Die Gesundheitsminister der Länder wollen Corona-Auffrischungsimpfungen in Deutschland in Zukunft auch in Apotheken und bei Zahnärzten ermöglichen. Wie der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Montag im Anschluss an Beratungen der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) in München sagte, wurde der Bund aufgefordert, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Coronavirus Ausbruch Covid-19
Corona-Krise

G7-Minister: Zugang zu Impfstoffen zentral für alle

Die Gesundheitsminister der führenden westlichen Wirtschaftsnationen (G7) sehen in einem breiten Zugang zu Impfstoffen eine zentrale Voraussetzung für den Kampf gegen die neue Corona-Variante Omikron. Es sei von „strategischer Relevanz“, den Zugang zu Impfstoffen zu ermöglichen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung nach einer von Großbritannien einberufenen Schaltkonferenz der G7 am Montag.

Österreicher zum neuen WHO-Krisenmanager Europas ernannt

Der Österreicher Gerald Rockenschaub ist zum Direktor für gesundheitliche Notlagen in der Europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ernannt worden. „Ich freue mich sehr darüber, dass ein österreichischer Arzt und Public-Health-Experte in diese hohe Position in der WHO berufen wurde“, teilte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Montag mit.

Coronavirus

Virologin Von Laer rät davon ab, auf optimiertes Vakzin zu warten

Die Innsbrucker Virologin Dorothee von Laer empfiehlt, mit der Booster-Impfung „auf keinen Fall“ bis zur Einführung eines Omikron-optimierten Impfstoffes zu warten. Möglicherweise müsse ein angepasster Impfstoff zu einer „weiteren Auffrischung“ herangezogen werden, meinte von Laer. Nun gelte es, die Situation zu beobachten, achtsam zu sein und „Typisierungsanstrengungen“ wieder hochzufahren. Momentan könne man noch nicht „von Südafrika auf uns schließen“.

Corona-Krise

Welt ringt um gemeinsame Pandemie-Strategie

Im Ringen um eine wirksamere Bekämpfung von Pandemien hat sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eindringlich für ein weltweites Abkommen über gemeinsame Gegenmaßnahmen stark gemacht. Eine gerechte Verteilung von Impfstoffen müsse ein zentraler Baustein dieser Strategie werden, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf. Österreich unterstützt einen rechtlich verbindlichen Pandemievertrag, betonte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne).

Corona-Impfung

Zeman für Impfpflicht der Visegrad-Vier

Tschechien, Ungarn, Polen und die Slowakei sollten nach Ansicht des tschechischen Präsidenten Milos Zeman erwägen, die Impfung gegen Covid-19 wie Österreich verpflichtend zu machen. Dies scheine der einzige Weg aus der Krise zu sein, sagte Zeman gegenüber den Staatsoberhäuptern der drei anderen Visegrad-Staaten bei ihrem Treffen am Montag in Budapest, wie sein Sprecher Jiri Ovcacek gegenüber der tschechischen Nachrichtenagentur CTK erklärte.

Omikron-Variante Coronavirus Picturedesk 20211127_PD5331.HR_.jpg
Coronavirus

Erster Fall der neuen Variante in Österreich bestätigt

Die Coronavirus-Variante Omikron ist offiziell in Österreich angekommen: „Im Gesundheitsministerium liegen jetzt sämtliche Ergebnisse vor, die es für eine Bestätigung braucht", hieß es aus dem Ressort. Bei einem Fall aus Tirol handelt es sich „mit Sicherheit" um die Variante mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B.1.1.529. Verdachtsfällen wird in Vorarlberg und Oberösterreich nachgegangen.

Corona-Maßnahmen

Polizei überprüfte Einhaltung 386.000 Mal

Fast 386.000 Mal hat die Polizei seit Beginn des Lockdowns für Ungeimpfte vor zwei Wochen die Corona-Maßnahmen kontrolliert - rund 242.000 Kontrollen entfielen dabei auf Betriebe, rund 143.000 Mal wurde außerdem das Verlassen des eigenen Wohnbereichs überprüft. Das Ergebnis sind 3.700 Anzeigen und Organmandate nach Verstößen gegen die Covid-Vorschriften, hieß es am Montag aus dem Innenministerium.

Coronavirus

Plädoyer für eigene Impfstoffproduktion des Globalen Südens

Forscher plädieren für den Aufbau einer eigenen Covid-Arzneimittelproduktion in Ländern des Globalen Südens. Nur so könne die Pandemie zügig eingedämmt und die drastische Ungleichheit beim Impfstoff-Zugang behoben werden, so die Rektorin der Central European University (CEU), Shalini Randeria, und die Geschäftsführerin des Austrian Institute for Health Technology Assessment, Claudia Wild. Dazu müssten die geistigen Eigentumsrechte etwa auf Covid-Impfstoffe ausgesetzt werden.

Coronavirus Ausbruch Covid-19

G7-Gesundheitsminister beraten über Omikron-Variante des Coronavirus

Die Gesundheitsminister der G7-Staaten haben am Montag ihre Beratungen über die Omikron-Variante des Coronavirus begonnen. Das bestätigte ein Sprecher der britischen Regierung, die das außerplanmäßige virtuelle Treffen zuvor einberufen hatte. Großbritannien hat noch bis Jahresende den Vorsitz der G7-Staaten inne. Zur Gruppe der G7-Staaten gehören neben Großbritannien und Deutschland auch die USA, Frankreich, Italien, Japan und Kanada.

Coronavirus

Häufungsfälle in Unternehmen und Pflegeheimen in NÖ

In Niederösterreich sind am Montag Corona-Häufungsfälle in Verbindung mit mehreren Unternehmen und Pflegeheimen gemeldet worden. In der Asylbetreuungsstelle Traiskirchen (Bezirk Baden) wurden nach Angaben aus dem Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) unverändert 28 Infizierte gemeldet. Indes wurde die Zahl der Spar-Ausgabestandorte von PCR-Gurgeltests mit Montag auf 133 aufgestockt.

Coronavirus-Impfung

Erste Stiche nun auch in Wiener Hallenbädern verabreicht

Stechen statt Schwimmen: In Wien haben am Montag die ersten Corona-Impfstraßen in Hallenbädern ihren Betrieb aufgenommen. Sie wurden im Amalienbad im 10. Bezirk und im Brigittenauer Hallenbad im 20. Bezirk eingerichtet. Die Freizeiteinrichtungen sind derzeit aufgrund des Lockdowns geschlossen.

Friaul wechselte in die gelbe Zone

Kärntens Nachbarregion Friaul-Julisch Venetien ist am heutigen Montag angesichts zunehmender Infektionszahlen in die gelbe Zone gewechselt. Die mit dem „Super Green Pass“ in Italien eingeführten neuen Beschränkungen werden daher um eine Woche vorgezogen. Im Rest des Landes treten sie ab dem 6. Dezember in Kraft.

WHO-Chef fordert Einigung auf internationalen Vertrag zur Pandemie-Vorbeugung

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat eine rasche Einigung auf einen internationalen Vertrag zur Vorbeugung künftiger Pandemien gefordert. „All dies wird sich wiederholen, wenn Ihr, die Nationen der Welt, euch nicht zusammenschließt und mit einer Stimme sagt: Nie wieder!“, sagte Tedros mit Blick auf die Corona-Lage bei der Eröffnung einer Sondersitzung der Weltgesundheitsversammlung am Montag in Genf.

Coronavirus

Nur „Bestandsaufnahme“ bei Regierung-Sozialpartner-Treffen

Der Austausch zwischen Bundesregierung, Sozialpartnern und Experten zur aktuellen Pandemie-Lage in Österreich hat am Montag - wie im Vorfeld angekündigt - zu keinen konkreten Ergebnissen geführt. Es habe eine „Bestandsaufnahme“ gegeben, hieß es von allen Seiten im Anschluss an die Gespräche. Keine Festlegung gab es daher auch für die Zeit nach dem anvisierten Lockdown-Ende (für Geimpfte und Genesene) ab dem 12. Dezember.

Corona-Krise

Corona - 8.526 Neuinfektionen und 37 Todesfälle gemeldet

Seit genau einer Woche ist der vierte bundesweite harte Lockdown in Kraft. Die Zahl der Neuinfektionen in Österreich geht zurück, bleibt aber auf hohem Niveau. Die Ministerien meldeten am Montag 8.526 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Die Regierung empfing Montagvormittag Sozialpartner und Experten zu einer Bestandsaufnahme der epidemiologischen Lage nach einer Woche Lockdown.