Gesundheitspolitik

Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz sollen gute Sprachkenntnisse vorweisen müssen

Ein neues Zulassungsregime in der Schweiz soll den immer wieder verlängerten provisorischen Ärztestopp ablösen. Die Vorlage liegt derzeit beim Schweizer Ständerat. Dessen Gesundheitskommission (SGK) ist in wichtigen Punkten nicht einverstanden mit den Beschlüssen des Schweizer Nationalrats.

Fresenius legt große Übernahmen auf Eis

Der Gesundheitskonzern hat eine Serie von Zukäufen gestemmt. Doch nun gehen Deutschlands größtem Klinikbetreiber und führendem Dialyse-Anbieter die Ziele aus. Nach heftigen Turbulenzen will Chef Stephan Sturm mit Milliardenausgaben gegensteuern.

Baby Erwachsenene

Weiter zu wenige Hebammen in Wien

In Wien herrscht weiterhin ein Hebammenmangel: Derzeit gibt es 23 Kassenhebammen und 440 Wahlhebammen, die aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Demgegenüber stehen rund 20.000 Geburten pro Jahr in der Bundeshauptstadt. „Das kann sich nicht ausgehen“, kritisierten Vertreterinnen des Berufsstandes am Donnerstag in einem Pressegespräch anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums des Hebammenzentrums.

Praevenire

Biach: Finanz-Absicherung von Gesundheitswesen in Gefahr

Die stabile finanzielle Absicherung des österreichischen Gesundheitswesens sieht der Chef des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Alexander Biach, offenbar gefährdet. Dies geschehe derzeit durch gesetzlich verordnete Beitragskürzungen und Eingriffe in die Selbstverwaltung, sagte er am Freitag bei den Praevenire-Gesundheitstagen in Seitenstetten (NÖ).

Gewalt
Praevenire

Bogner-Strauß: Mehr gesunde Lebensjahre für Frauen

In Sachen Frauengesundheit gehe es vor allem darum, Frauen zu mehr gesunden Lebensjahren zu verhelfen. Dies erklärte Donnerstagabend Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) bei den Praevenire-Gesundheitstagen in Seitenstetten (NÖ).

Missbrauch von Schmerzmitteln nimmt in Europa zu

In Europa sterben immer mehr Menschen am Missbrauch von verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln. Zwischen 2011 und 2016 stieg die Zahl der Todesfälle durch den Missbrauch von sogenannten Opioiden in einigen Mitgliedsstaaten um 20 Prozent, wie aus einer am Donnerstag in Paris veröffentlichten Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervorgeht.

Praevenire

Österreichs Psychiatriepatienten weiterhin benachteiligt

Während die Regierung die Struktur der österreichischen Krankenkassen grundsätzlich ändert, bleibt eine riesige Gruppe an Patienten weiterhin benachteiligt: Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen. Es gibt viel zu wenige Psychiater mit Kassenverträgen. Wichtige Medikamente werden nicht erstattet, hieß es am Donnerstag bei den Praevenire-Gesundheitstagen

Kompetenzbereinigung

Wallner gegen Spitälerzentralisierung

Bei der Reform der Kompetenzverteilung stellt sich Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) gegen eine Zentralisierung des Spitalbereichs. „Eine gänzliche Abgabe der Gesetzgebung im Spitalbereich an den Bund kommt für die Länder nicht infrage.

AKH Wien
AKH Wien

Neuauschreibung nach RH-Kritik an EDV-Projekt

Der Wiener Stadtrechnungshof hat vergangene Woche Kritik an der fehlgeschlagenen Implementierung einer EDV-Applikation am AKH geäußert. Demnach kostete das gescheiterte Projekt das AKH 772.000 Euro. Nun hat sich das Spital zu Wort gemeldet.

Praevenire

Wissen als entscheidender Faktor beim Thema Gesundheit

Das Wissen und das Verstehen von wichtigen Informationen entscheidet in vielen Fällen über Gesundheit und das Erreichen einer optimalen Krankenbehandlung. Österreich schneidet bei dieser Gesundheitskompetenz im Vergleich mit weiteren sieben EU-Ländern schlecht ab, erklärte der Wiener Medizinsoziologe Jürgen Pelikan bei den Praevenire Gesundheitstagen.

Krankenhauspersonal streikt in Griechenland

Aus Protest gegen Lohnkürzungen und wegen eines akuten Personalmangels sind am Donnerstag in Griechenland Krankenschwestern und Krankenpfleger der staatlichen Krankenhäuser in den Streik getreten.

Porno
WHO

Zwanghaftes Sexualverhalten und Videospielsucht als neue Krankheiten

Zwanghaftes Sexualverhalten und Video- oder Online-Spielsucht gehören künftig zum weltweit gültigen Katalog der Gesundheitsstörungen. Die Diagnosen sind in der „Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-11)“ aufgeführt, die die Mitglieder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf ihrer Jahresversammlung in Genf (20.-28 Mai) formell verabschieden.

Ärztekammerpräsident zu SV-Prognose: „Krankenkassen sind keine Sparvereine"

Die Prognose des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, wonach 2018 ein Überschuss von 111 Millionen Euro ausgewiesen wird, stieß bei Thomas Szekeres, dem Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer, auf Verwunderung, wie er am Donnerstag in einer Aussendung mitteilte. „Krankenkassen sind nicht dazu da, Versicherungsgelder zu horten und noch höhere Rücklagen zu bilden, sondern sollen sicherstellen, dass allen Patientinnen und Patienten der Zugang zu Spitzenmedizin offen steht“, so Szekeres laut OTS.

Roche Tower Basel

Roche erhält FDA-Zulassung für Krebsmittel Venclexta bei CLL/SLL

Die Roche-Tochter Genentech hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA eine Zulassung für das Krebsmittel Venclexta in Kombination mit dem Mittel Gazyva für die Behandlung von Menschen mit bisher unbehandelter chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) oder kleinem lymphatischen Lymphom (SLL) erhalten.

GynäkologischerStuhl

Alabamas Gouverneurin unterzeichnete umstrittenes Abtreibungsgesetz

Die Gouverneurin des US-Bundesstaats Alabama, die Republikanerin Kay Ivey, hat am Mittwoch das strengste Abtreibungsgesetz der Vereinigten Staaten unterzeichnet. Laut dem umstrittenen Gesetz sind Abtreibungen künftig selbst nach Vergewaltigung oder Inzest verboten. Es soll in sechs Monaten in Kraft treten, dürfte aber vorher von Gerichten gestoppt werden.

Praevenire

Intransparenz bei High-Tech-Arzneimittelpreisen

Offiziell rund 320.000 Euro kostet derzeit eine sogenannte CAR-T-Zelltherapie bei sonst nicht mehr behandelbaren Blutkrebserkrankungen. Rund um Organisation und Finanzierung tun sich hier in Österreich kritische Struktur- und Finanzierungsfragen auf, hieß es bei den Praevenire-Gesundheitstagen in Seitenstetten (NÖ). Es herrsche Intransparenz.