Gesellschaft

rote Ostereier im Nest
Coronavirus

Caritas setzt gegen Einsamkeit zu Ostern auf "Distant Socializing"

Die Caritas bietet über die heuer unter besonderen Umständen stehenden Osterfeiertage verstärkt Zeit zum Plaudern an. Seit Dienstag sind die Leitungen von Österreichs „erster Telefonnummer gegen Einsamkeit“ (05/1778-100) offen, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen in Corona-Zeiten falle vielen Menschen die Decke über Ostern besonders auf den Kopf.

Alte Frau sitzt mit Stock in der Hand
Coronavirus

Rumänien lässt Pfleger nicht nach Österreich

Wegen einer neuen Notstands-Verordnung können 306 Altenbetreuerinnen nicht von Rumänien nach Österreich einfliegen. Das berichtete das Nachrichtenmagazin „Profil“ am Donnerstag. Zudem könnten jene Pflegerinnen, die seit Wochen Sonderschichten in Österreich einlegen, nicht nach Rumänien zurückfliegen. Grund dafür sei die Verordnung, wonach medizinisches und soziales Fachpersonal nicht das Land verlassen darf.

Influenza

Anschober erklärte Grippewelle für beendet

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat die Grippewelle in Österreich am Donnerstag für beendet erklärt. Die Fallzahlen hätten sich von 112.000 vor zwei Wochen über 59.000 in der vergangenen Woche drastisch verringert, aktuell gebe es keine mehr. Damit werden nun weniger Kapazitäten im Gesundheitssystem beansprucht.

Coronavirus

Schweiz vermeldet wieder steigende Neuinfektionen

Die Zahl der bestätigten neuen Covid-19-Fälle in der Schweiz hat im Vergleich zu den vergangenen Tagen wieder zugenommen: Sie stieg innerhalb eines Tages um 785 auf insgesamt 23.574 Neuinfektionen, wie das BAG am Donnerstag mitteilte.

Coronakrise

Raumplaner sehen viel Potenzial für Straßenöffnungen

Die rot-grüne Stadtregierung ist sich seit Tagen uneins, ob in Wien infolge der Corona-Einschränkungen Straßenzüge für Fußgänger und Radfahrer geöffnet werden sollen. Auch die Raumplanungsexperten der Technischen Universität Wien haben sich nun mit der Thematik beschäftigt. Ihr Fazit: In ganz Wien gibt es Gegenden, in denen eine derartige Maßnahme sinnvoll wäre.

Teelichter
Coronavirus

Krise zeigt „strukturelle Defizite“ im Umgang mit Tod

Blickt man auf die Anzahl der bisher an Covid-19 Verstorbenen und schwer Erkrankten, ist „Österreich zum Glück in einer anderen Situation als Italien oder Spanien“, so der Medizinethiker Ulrich Körtner. Trotzdem offenbare die Krise hierzulande „strukturelle Defizite“ im Umgang mit dem Tod und dem Thema „Sterben“. Vor Konflikten zwischen Jung und Alt warnt der Wissenschafter eindringlich.

Thomas Szekeres
Coronavirus

Szekeres: „Datenschutz-Probleme bei Ärzte-Information"

Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres hat seine Kritik erneuert, dass Ärzte in der Corona-Krise im Gegensatz zu Bürgermeistern den Status Infizierter nicht von den Behörden erfahren. Im Interview für die Donnerstag-Ausgabe der Tageszeitung „Die Presse“ wies er darauf hin, dass es da offenbar datenschutzrechtliche Probleme gebe. Die Gesundheitsbehörde dürfe eigentlich niemandem etwas dazu sagen.

Coronavirus

Containment: Der Bruch der Infektionskette 

Containment, also die Eindämmung des Cornavirus, gilt als zentrale Strategie, die Ausbreitung der Epidemie zu verlangsamen und langfristig einzugrenzen. Ziel ist es, Infizierte so schnell wie möglich zu identifizieren und zu isoliert, damit sie keine weiteren Personen mehr anstecken können. Waren dies am Beginn der Corona-Welle meist 15 bis 20 Personen, beliefen sich die Zahlen zuletzt oft auf nur noch wenige Kontakte pro Erkranktem.

Brussels - ECBerlaymont
Coronakrise

EU-Verhandlungen über Finanzspritzen erfolglos

Die EU-Finanzminister haben sich bisher nicht auf Hilfen für finanziell schwächere Länder in der Corona-Krise einigen können. Die Gespräche gingen weiter, hieß es Mittwoch früh aus EU-Kreisen. Es gebe bisher keine Vereinbarung. Die Minister haben seit Dienstagnachmittag in einer Videokonferenz mit mehreren Unterbrechungen versucht, einen Durchbruch zu erzielen.

Blick auf den Königspalast
Coronavirus

Schweden meldete mehr als 100 weitere Todesfälle

In Schweden hat sich die Zahl der Corona-Toten binnen eines Tages um mehr als hundert erhöht. Nach Angaben der schwedischen Gesundheitsbehörde vom Dienstag starben in dem skandinavischen Land inzwischen 591 Menschen an dem Coronavirus. Die 114 neuen Todesfälle seien jedoch nicht alle in den zurückliegenden 24 Stunden registriert worden, einige seien mit Verzögerung gemeldet worden.

Schutzschild 3D-Drucker
Coronavirus

TU Graz fertigt in 3D-Druck Gesichtsschutz für Spitäler

Schutzausrüstung für klinisches Personal ist weltweit Mangelware – die TU Graz wirft dazu ihre 3D-Drucker an und produziert für die Steirischen Krankenanstalten (KAGes) rund 10.000 Gesichts-Schutzschilde für u.a. Ärzte. Die ersten tausend Stück wurden am Dienstag übergeben, wie die TU mitteilte. Die Tagesleistung beträgt rund 300 Stück. Spätere Tranchen sollen von Unternehmen gefertigt werden.

Coronavirus

50.000 Todesfälle im Europäischen Wirtschaftsraum

In Europa sind bisher mehr als 50.000 Menschen mit bzw. an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Bis Dienstag wurden in den Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie Großbritannien insgesamt 51.059 Todesfälle gemeldet, wie aus einer heute veröffentlichten Auflistung des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hervorging.

Coronavirus 

„Rote Nasen Clowndoctors“ treten nun online in Aktion

Die „Rote Nasen Clowndoctors“ setzen in der Coronavirus-Krise auf Online-Auftritte. Nach Bestehen der Organisation für 25 Jahre wird so ein neuer Weg beschritten, um kranken und leidenden Menschen zur Seite zu stehen.

Coronavirus

1.500 Euro Sonderprämie für Pflegekräfte in Deutschland

Wegen ihrer besonderen Belastung in der Corona-Krise erhalten Pflegekräfte in Deutschland eine Sonderprämie von 1.500 Euro. Darauf einigten sich die Gewerkschaft ver.di und die Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) am Wochenende, wie ver.di am Montag bekannt gab.

Maske Schutzmaske Mund FFP3 iStock Corona
Coronavirus

Chinesische Schutzmasken für Südtirol waren unbrauchbar

Eine Großlieferung an für Südtirol bestimmten FFP2-und FFP3-Schutzmasken, die mit Hilfe eines Sportartikelherstellers aus China beschafft und mit einer AUA-Maschine zunächst nach Wien-Schwechat befördert wurden, war nicht zu gebrauchen. Das Wirtschaftsministerium in Wien bestätigte am Montag der APA den Vorgang, über den zunächst das Südtiroler Online-Portal „Salto.bz“ berichtet hatte.

Coronavirus

Reisewarnungen für 29 Staaten – aber kein Reiseverbot

Das Außenministerium gab für 29 Staaten Reisewarnungen aus. Es gelte aber „keine Reisewarnung für die ganze Welt“, hieß es seitens des Ministeriums. Die sechsstufigen Reisehinweise für Österreicher, die ins Ausland wollen, seien aber allgemein im Zuge der Corona-Krise hinaufgesetzt worden.