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Coronavirus

Auch milder Verlauf kann zu Gehirnschäden führen

Auch milde Verläufe von Covid-19 können laut einer Studie bei den Erkrankten zu ernsthaften Gehirnschäden führen. Ihrer Untersuchung zufolge komme es häufiger als bisher vermutet zu tendenziell tödlichen Komplikationen, darunter Fieberwahn, Nervenschäden und Schlaganfälle, erklärte ein Ärzteteam aus London.

Coronavirus

Neandertaler-Gene erhöhen Risiko für schwere Erkrankung

Ein von Neandertalern vererbter Erbgutabschnitt erhöht das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf von Covid-19. Zu diesem Ergebnis kommen Hugo Zeberg und Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Die Studie liegt derzeit aber nur als Vorab-Publikation auf dem Preprint-Server bioRxiv ohne Begutachtung durch andere Wissenschafter (Peer Review).

Coronavirus

Wiener Studie: Nur Teil der Infizierten wird immun

Eine in Wien durchgeführte SARS-CoV-2-Antikörperstudie zeigt, dass offenbar nur ein Teil der Infizierten eine schützende Immunantwort entwickelt. In zwei weiteren Testphasen wollen die Wissenschafter der MedUni Wien jetzt den Verlauf der Immunreaktion beobachten und engagieren sich auch in der Impfstoffforschung, sagte Vakzinologin Ursula Wiedermann-Schmidt.

Coronavirus

Infektion bedeutet offenbar nicht automatisch Immunität

In der Corona-Pandemie hoffen viele Menschen auf Immunität - nach überstandener Infektion oder durch eine bald verfügbare Impfung. Nun aber deuten viele Studien darauf hin, dass gerade bei Menschen, die nur wenige oder gar keine Symptome hatten, schon bald nach einer Infektion keine Antikörper im Blut mehr nachweisbar sind.

Coronavirus

Wie minimale Genomänderungen SARS-CoV-2 gefährlicher machen

Kleine Veränderungen im Genom bzw. dem Kernprotein (N-Protein) und den „Spikes“ (S-Protein) an der Oberfläche machen Coronaviren sozusagen „krankmachender“ oder schwächen sie ab. Die Sterblichkeit von Infizierten mit Symptomen liegt in Deutschland und Österreich bei etwas mehr als vier Prozent, wahrscheinlich darunter. Das stellte nun die Experten des Departments für Virologie der MedUni Wien fest.

Coronavirus in Österreich:

Viele Cluster im familiären Umfeld

 Die Übertragung von SARS-CoV-2 findet in Österreich nach wie vor am häufigsten lokal und im familiären Umfeld statt. Durch Tests und das Feststellen der Kontakte Betroffener ließen sich bisher rund 43 Prozent der Infektionen in Österreich spezifischen Situationen (Cluster-Settings) zuordnen, teilte die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) am Dienstag mit.

Mädchen löst eine Aufgabe
Coronavirus

Kaum Fälle bei Wiener Schulstudien

Kaum Infektionsfälle hat es bei zwei großen Studien zur Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus an Wiener Schulen gegeben. Nur einen einzigen positiven Test bei einer Lehrerin verzeichnete man bei zu zwei verschiedenen Messzeitpunkten genommenen 5.100 Gurgelproben von Schülern und Pädagogen. Bei einer anderen, zweiten Studie per Nasen-Rachen-Abstrich wurden zwei Fälle bei 2.100 Proben registriert.

Coronavirus

Uni Graz startet Fundraising für Entwicklung von Covid-19-Medikament

Bevor das Virus Sars-CoV-2 in menschliche Zellen eindringt, muss es eine Barriere aus komplexen Zuckerstrukturen überwinden. Gelingt die Unterbindung des notwendigen Andockprozesses, könnte verhindert werden, dass das Virus in die Zelle eindringen kann. Die Uni Graz unterstützt einen neuen Entwicklungsansatz und hat dafür eine Fundraising-Aktion gestartet.

Impfung Spritze Impfen Impfstoff
Coronavirus

Mögliche Nebenwirkungen von mRNA-Impfstoffen noch unklar

Im Rennen um sogenannte mRNA-Impfstoffe gegen das Coronavirus gibt es derzeit noch kaum Informationen über mögliche Nebenwirkungen. Da es noch keinen zugelassenen mRNA-Impfstoff für Menschen gebe, sei die Frage nach Nebenwirkungen eine der ganz wichtigen, die jetzt mit laufenden klinischen Prüfungen geklärt werden soll.

HPV
Studie

Tumor im Kopf-Halsbereich: Neuer HPV16-Tumormarker identifiziert

Humane Papillomviren (HPV) werden vornehmlich durch Geschlechtsverkehr übertragen und verursachen die meisten Fälle von Gebärmutterhalskrebs. Sie können aber auch Kopf- und Halskarzinome auslösen. Wissenschafter an der Med-Uni Graz haben einen neuen Tumormarker identifiziert, der in Zukunft den Therapieerfolg bei HPV16-bedingten Tumorerkrankungen messen kann.

Handy App Depression Psychotherapie
Studie

"Selbsthilfe 2.0" kann Wirksamkeit von Psychotherapie verbessern

Internet und Handy-Apps können bei der Behandlung von Depressionen erfolgreiche „Therapeuten“ sein: Eine Studie der Universität Salzburg hat nun gezeigt, dass digitale Programme die Wirksamkeit von Psychotherapie auch längerfristig verbessern können. Sie bringen einen ähnlichen Zusatznutzen wie die Kombination von Psychotherapie und Psychopharmaka.

Coronavirus

Forscher warnen vor mehr Tierkrankheiten beim Menschen

Ursprünglich bei Tieren vorkommende Krankheiten könnten in Zukunft immer öfter auf den Menschen überspringen - ähnlich wie das mit großer Wahrscheinlichkeit beim neuen Coronavirus geschehen ist. Forscher warnen nun, dass es künftig immer mehr solcher Pandemien geben könnte. Der Grund dafür? Wir Menschen, und die massive Ausbeutung unserer Umwelt.

Immunzellen im Bauchfett verjüngen alternden Organismus

Werden einem alternden Organismus bestimmte Immunzellen zugefügt, kann dies eine verjüngende Wirkung haben. Das haben Forschende der Universität Bern und des Universitätsspitals Insel in Tierversuchen mit Bauchfett herausgefunden.

Coronavirus

Studie zu Ansteckungsgefahr bei Kindern in Bayern

Eine flächendeckende Langzeitstudie in Bayern soll die Corona-Ansteckungsgefahr bei Kindern klären helfen. „Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie setzen wir auf die Strategie der Umsicht und Vorsicht. Die Infektiosität von Kindern ist dabei eine der Schlüsselfragen“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag bei der Vorstellung des Forschungsprojekts „COVID Kids Bavaria“ in München.

Coronavirus

Ages-Experte Allerberger: Virus wohl nicht auszurotten

„Ich glaube, wir können uns davon verabschieden, dass das Virus auszurotten ist.“ Das sagte Franz Allerberger, Leiter des Bereichs Humanmedizin der Agentur für Ernährungssicherheit (Ages), am Montag im ORF-Ö1-Mittagsjournal, zur Entwicklung der Lage in der Corona-Pandemie in Österreich. Er glaube, „dass uns im Herbst etwas blühen wird“, das genauso häufig wie Grippe und andere Winterinfekte sei.

Coronavirus

CureVac bekommt von EU-Bank 75 Mio. Euro für Impfstoff-Entwicklung

Das deutsche Pharmaunternehmen CureVac bekommt von der Europäischen Investitionsbank (EIB) einen Kredit von 75 Millionen Euro, um die Herstellung von Impfstoffen auch gegen das Coronavirus voranzutreiben. Zudem könne das Geld dazu dienen, Produktionskapazitäten auszubauen, teilte die EIB am Montag mit.