Corona-Impfstoff

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Corona-Impfstoff
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Phase-III-Studie mit türkischem Impfstoff in Ankara begonnen

Die Türkei hat mit Impfungen im Zuge einer Phase-III-Studie für ein im Land entwickeltes Corona-Vakzin begonnen. Der Name des Präparats sei „Turkovac“, teilte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Dienstag mit. Ein erster Freiwilliger ließ sich damit im Stadtkrankenhaus von Ankara impfen, wie Fernsehsender zeigten - Erdogan war per Video zugeschaltet. Angaben zur Wirksamkeit nach schon vorliegenden Studiendaten wurden nicht gemacht.

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45.000 Impfgegner und Sanitäter in Italien vor Suspendierung

45.000 Ärzte, Krankenpfleger und andere Mitarbeiter im Gesundheitswesen stehen vor der Suspendierung, weil sie sich nicht gegen Corona impfen lassen. Das sind 2,3 Prozent aller Sanitäter, bei den Ärzten sinkt der Prozentsatz auf 0,2 Prozent, berichtete die italienische Ärztekammer. Die Region mit den meisten nicht geimpften Sanitätern ist die norditalienische Emilia Romagna mit sieben Prozent an nicht geimpftem Personal. Klagen der Impfverweigerer werden erwartet.

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Grüner Pass

Reger Andrang auf Gesundheitsportal

Der Anfang dieser Woche in vollem Umfang gestartete „Grüne Pass“ erfreut sich hoher Zugriffsraten. Insgesamt wurden bisher rund 900.000 Zertifikate über das Gesundheitsportal gesundheit.gv.at abgerufen, davon entfielen auf die letzten beiden Tage 330.000 bzw. 410.000 Abrufe, was den hohen Andrang auf das online erreichbare Portal aufzeigt. Insgesamt wurden bisher 11,05 Mio. Test- Impf- oder Genesenen-Zertifikate mit EU-konformen QR-Codes erstellt.

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Kubanisches Vakzin Abdala zu über 90 Prozent wirksam

Der in Kuba entwickelte Impfstoffkandidat Abdala hat nach Angaben des staatlichen Pharmakonzerns Biocubafarma eine Wirksamkeit von mehr als 90 Prozent gegen das Coronavirus. Bei drei Impfdosen liege die Wirksamkeit bei 92,28 Prozent, teilte das Unternehmen am Montag (Ortszeit) mit.

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Ärztekammer: Impfstoffe kaufen und schneller impfen

„Wir laufen Gefahr, die Fehler des vergangenen Sommers exakt zu wiederholen“, hat Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer, am Samstag gewarnt. Auch damals hätten die politisch Verantwortlichen gedacht, das Virus sei nun einfach verschwunden. Der einzige Unterschied sei, dass es nun Impfstoffe gibt. „Diese müssen wir nun dringend kaufen und schnell verimpfen.“

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Varianten befeuern laut Studie Bedarf nach neuen Impfstoffen

Auch im zweiten Jahr der Pandemie wird weiter auf Hochtouren nach Impfstoffen und Medikamenten gegen Corona geforscht. Laut einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY befanden sich Anfang Juni 260 Vakzine und über 500 Therapeutika gegen das Virus in der Entwicklung. Zudem seien inzwischen mehr als 1.000 verschiedene Corona-Tests auf dem Markt. Vor allem der Bedarf an Arzneien sei hoch, angesichts der neuer Virus-Varianten seien aber auch weitere Impfstoffe nötig. Biontech/Pfizer analysiert ständig die Wirksamkeit des Impfstoffs, um für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

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Impfpionierin „Maggie“: Habt keine Angst vor einer Nadel

Vor gut einem halben Jahr ist die Britin Margaret Keenan als weltweit erster Mensch mit dem zugelassenen Vakzin von Biontech und Pfizer gegen das Coronavirus geimpft worden - nun hat die 91-Jährige andere Menschen ermutigt, ihrem Beispiel zu folgen. „Egal, was ihr bisher darüber gedacht habt, lasst Euch impfen“, sagte die Britin am Montag der BBC. „Es ist nichts dabei. Habt keine Angst vor einer Nadel“, sagte sie. „Es schützt Euer Leben und das Leben Anderer.“

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Ab kommender Woche auch Impfnachweise abrufbar

Das Gesundheitsministerium plant für kommende Woche die nächste Ausbaustufe für den „Grünen Pass": Neben Zertifikaten über Corona-Tests und die Genesung von einer Covid-19-Infektion sollen dann über gesundheit.gv.at auch Impfnachweise mit EU-konformen QR-Codes erstellt und abgerufen werden können. Derzeit läuft die Umstellung, erste Impfzertifikate seien bereits erstellt worden, erklärte eine Sprecherin von Minister Wolfgang Mückstein (Grüne) auf APA-Anfrage.

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Westbalkan-Gipfel: Österreich spendet eine Million Impfdosen

Österreich wird ab August eine Million Corona-Impfdosen an die Westbalkan-Staaten liefern. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) kündigte den „bilateralen Beitrag“ am Freitag bei einem Westbalkan-Gipfel in Wien an. Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens war der Kampf gegen die illegale Migration. Wenn die Westbalkanstaaten ein „Durchwinken“ von Migranten verhinderten, führe dies allein dazu, dass sich weniger Menschen auf den Weg nach Österreich machten, sagte der Bundeskanzler.

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WHO: Ungleiche Impfstoffverteilung gefährdet Afrika

Der sprunghafte Anstieg der Corona-Zahlen in Teilen Afrikas könnte nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Folge der ungleichen Impfstoffverteilung sein. In der vergangenen Woche habe sich die Zahl der Neuinfektionen zum Beispiel in Liberia, Sambia, Simbabwe und Ruanda verdoppelt, sagte WHO-Krisenkoordinator Mike Ryan am Freitag in Genf. Die Kurve sei sehr besorgniserregend.

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Razzia nach Corona-Impfung von 120 zum Impfen nach München geflogenen Italienern

Nach der Impfung von 120 Mitarbeitern eines italienischen Hotels in München ist die Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg mit einer Razzia gegen sieben Beschuldigte vorgegangen. Ein Apotheker, fünf Ärzte und ein Rechtsanwalt stehen im Verdacht der Unterschlagung von Impfstoff, der Bestechung und der Bestechlichkeit, wie die Ermittlungsbehörde am Freitag mitteilte. Es seien mehrere Objekte in München durchsucht worden, darunter eine Apotheke, eine Arztpraxis und eine Anwaltskanzlei.

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Impfung bei Jungen

Salzburg drängt zur Eile

Das Land Salzburg will die Impfungen von Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren forcieren. In der Altersgruppe soll so bis zum Schul- und Studienbeginn im Herbst ein möglichst hoher Anteil an Vollimmunisierungen erzielt werden. „Das ist in Hinblick auf die verschiedenen Mutationen wichtig“, erklärte Gesundheitsreferent LHStv. Christian Stöckl am Freitag. Er appellierte an die Jugend, bald einen Termin zu vereinbaren und sagte knapp: „Zuerst impfen, dann auf Urlaub fahren."

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Wenig Hoffnung auf bessere Wirksamkeit bei CureVac

Nach dem Rückschlag für den Corona-Impfstoff von CureVac dämpft ein Experte die Hoffnung auf eine deutliche Zunahme der Wirksamkeit im weiteren Studienverlauf. Nach der Zwischenauswertung könne die Effizienz eines Impfstoffes bis zur finalen Zulassung noch um wenige Prozent steigen, sagte ein Sprecher des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (vfa). „Eine enorme Zunahme ist aber nicht zu erwarten.“

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Corona-Impfstoff

USA bestellen 200 Millionen zusätzliche Corona-Impfdosen bei Moderna

Die US-Regierung hat weitere 200 Millionen Dosen Corona-Impfstoff des US-Unternehmens Moderna bestellt. Damit steigt das Gesamtvolumen der US-Bestellungen bei Moderna auf 500 Millionen Impfdosen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. 217 Millionen Moderna-Impfdosen wurden bereits in den USA ausgeliefert.

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Corona-Impfstoff
Corona-Impfstoff

Johnson & Johnson liefert weniger als geplant in die EU

Der US-Hersteller Johnson & Johnson kann nach Angaben der EU-Kommission sein Lieferziel für Corona-Impfstoff bis Ende Juni nicht einhalten. Die den EU-Staaten zugesagte Menge von 55 Millionen Dosen im zweiten Quartal werde nicht erreicht, sagte ein Kommissionssprecher am Mittwoch in Brüssel. Wie viel geliefert werde, könne er noch nicht sagen.

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Corona-Impfstoff
Corona-Impfstoff

Sputnik-Zulassung in der EU verzögert sich

Die Zulassung des russischen Corona-Impfstoffes Sputnik V in der EU verschiebt sich deutschen Regierungskreisen zufolge „voraussichtlich auf September, vielleicht sogar auf Ende des Jahres“. Der Grund sei, dass der russische Hersteller bisher nicht die nötigen Daten der klinischen Studien bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA eingereicht habe, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters. Das klinische Dossier habe eigentlich bis zum 10. Juni vorliegen sollen.

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Corona-Impfstoff
Coronakrise

Virus wird trotz Impfung bleiben

Das Coronavirus Sars-CoV-2 wird bleiben, selbst wenn einmal der Großteil der Weltbevölkerung geimpft sein sollte - davon geht inzwischen die Mehrheit der Experten aus. Die viel erwähnte Herdenimmunität ändert daran nichts. Sie bedeutet, dass große Infektionswellen unwahrscheinlich werden, nicht aber, dass das Virus verschwindet. Unwahrscheinlich wird ein Verschwinden auch durch das Auftreten immer neuer Varianten.

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Corona-Impfstoff
Studie

Rückschlag für Astrazeneca bei Entwicklung von Medikament gegen Covid-19

Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca hat bei der Entwicklung eines Medikaments gegen Covid-19 einen Rückschlag erlitten. In einer ersten Studie sei das Ziel, eine symptomatische Covid-19-Erkrankung zu verhindern, nicht erreicht worden, teilte der Konzern am Dienstag mit. Das Medikament mit einer Antikörper-Kombination soll sowohl der Krankheit vorbeugen als auch die Symptome behandeln.

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Wiener Hausärzte impfen wieder ab kommender Woche

Nächster Anlauf in Sachen Corona-Impfung bei den Hausärzten in Wien: Ab nächster Woche sollen laut wien.orf.at in den Ordinationen wieder Covid-Impfungen verabreicht werden. Bereits im April wurde dort der Wirkstoff AstraZeneca eingesetzt, allerdings gab es Lieferprobleme. Nun werden dem niedergelassenen Bereich die Wirkstoffe von Biontech/Pfizer sowie Moderna zur Verfügung gestellt.

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Probleme für Ausdruck bei Gemeindeämtern gelöst

Die Probleme beim Ausdruck der Grünen Pass-Zertifikate auf Gemeinde- und Bezirksämtern für all jene, die über keine Handysignatur verfügen, sollen weitgehend gelöst sein. Wie Gemeindebund-Generalsekretär Walter Leiss gegenüber dem Ö1-"Mittagsjournal“ erklärte, funktioniere die technische Verknüpfung nun. Die Kommunen hatten vergangene Woche geklagt, nicht rechtzeitig eingebunden worden zu sein und die Hilfestellung vorerst wegen technischer Problemen nicht leisten zu können.

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Novavax plant Zulassungsantrag für Vakzin im dritten Quartal

Das US-Biotechunternehmen Novavax plant nach weiteren positiven Studienergebnissen mit seinem Covid-19-Impfstoff nun einen Zulassungsantrag im dritten Quartal. In einer Studie mit rund 30.000 Teilnehmern in den USA und Mexiko zeigte das Vakzin eine Wirksamkeit von mehr als 93 Prozent gegen die vorherrschenden Virusvarianten, wie Novavax am Montag mitteilte.

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EU macht Weg frei für digitalen Impfpass

Die EU hat den Weg für das europaweit gültige Impfzertifikat freigemacht. Der Präsident des Europäischen Parlaments, David Sassoli, und der EU-Ratsvorsitzende Antonio Costa unterzeichneten am Montag in Brüssel die Verordnung für den digitalen Impfpass im Beisein von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Das Zertifikat werde es Bürgern nach der Corona-Krise wieder ermöglichen, das Recht auf Freizügigkeit wahrzunehmen, erklärten die drei EU-Politiker.

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Südafrika fordert Einhaltung von G7-Impfstoffzusagen

Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hat die G7-Staaten aufgefordert, ihr Versprechen einzuhalten, ärmeren Ländern verstärkt bei der Finanzierung von Corona-Impfstoffen zu helfen. „Wir müssen die beträchtliche Finanzierungslücke für Tests, Behandlungen, kritische Versorgung wie Sauerstoff und die Gesundheitssysteme schließen“, sagte Ramaphosa, der auch der Afrikanischen Union vorsitzt, während des Spitzentreffens in Carbis Bay im englischen Cornwall.

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Impfprogramme nun auch für Teile der Hochschulen

Im März haben in Österreich die ersten gezielten Impfprogramme für die Mitarbeiter von Schulen und Kindergärten gestartet. Nun geht es auch mit Angeboten für immer mehr Hochschulen los, zeigt ein APA-Rundruf bei den größten Unis des Landes - wenn auch nicht überall. Während sich die Hochschulmitarbeiter etwa in Wien, Salzburg und Oberösterreich im Zuge von betrieblichen Impfungen anmelden konnten, gibt es für jene in der Steiermark und Tirol keine Priorisierung.

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Corona-Impfung

Mehr als zwei Millionen Österreicher vollständig geimpft

Mehr als zwei Millionen Österreicher (2.011.639) sind gegen das Coronavirus vollständig immunisiert. Das sind mehr als 25 Prozent der derzeit impfbaren Bevölkerung, verkündete Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) auf Twitter. Aufgerechnet auf die Gesamtbevölkerung sind somit nun 22,6 Prozent voll immunisiert. „Ich freue mich sehr, dass das Impfprogramm immer mehr Tempo macht“, sagte der Minister.

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G7 wollen ärmeren Ländern mit einer Milliarde Corona-Impfdosen helfen

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will die G7-Gruppe westlicher Wirtschaftsmächte ärmeren Staaten mit einer Milliarde Impfdosen helfen. Die bis nächstes Jahr geplante Unterstützung solle durch Verteilung sowie durch Finanzierung von Impfstoff möglich werden, teilte die britische Regierung vor Beginn des G7-Gipfels im südwestenglischen Cornwall am Freitag mit. Die Staats- und Regierungschefs wollen demnach auch einen Plan ausarbeiten, um die Impfstoffproduktion auszuweiten.

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Corona-Impfung

G7 wollen eine Milliarde Impfdosen zur Verfügung stellen

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wollen die G7-Staaten mindestens eine Milliarde Impfdosen für andere Länder zur Verfügung stellen. Dazu sollten sowohl bereits hergestellte Impfdosen verteilt als auch die Herstellung weiterer finanziert werden, kündigte die britische Regierung in der Nacht auf Freitag an. Die Staats- und Regierungschefs wollen demnach auch einen Plan ausarbeiten, um die Impfstoffproduktion auszuweiten.

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Vor G7-Gipfel:

USA spenden 500 Millionen Impfdosen an arme Länder

Vor dem Gipfel der großen Industrienationen (G7) im englischen Cornwall haben die USA eine Spende von 500 Millionen Impfdosen an arme Länder zugesagt. Der Kampf gegen die Pandemie, der Klimaschutz sowie der Umgang mit Russland und China stehen im Mittelpunkt des Treffens der Staats- und Regierungschefs von Freitag bis Sonntag in dem Badeort Carbis Bay. Vorher entbrannte die Debatte neu, ob der Patentschutz für Impfstoffe aufgehoben werden soll, wie von US-Präsident Joe Biden, vielen anderen Staaten und Entwicklungsorganisationen gefordert.

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Moderna beantragt Zulassung in den USA ab zwölf Jahren

US-Hersteller Moderna hat nun auch in Amerika eine Notfallzulassung seines Corona-Impfstoffes für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren beantragt. Man habe die nötigen Unterlagen bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eingereicht, teilte Moderna am Donnerstag mit. Bisher darf Menschen dieser Altersgruppe in den USA und auch in der Europäischen Union nur das Vakzin von Biontech/Pfizer gespritzt werden. Moderna hatte bereits am Montag in der EU die Zulassung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren beantragt.

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EU-Parlament fordert vorübergehende Aussetzung der Patente

Das Europaparlament hat eine vorübergehende Aussetzung der Patente für Corona-Impfstoffe gefordert, um Versorgungsengpässe in ärmeren Ländern zu beseitigen. In einer Entschließung verlangten die Abgeordneten am Donnerstag, dazu Verhandlungen in der Welthandelsorganisation WTO aufzunehmen. Gleichzeitig betonte das Parlament, der beste Weg seien freiwillige Lizenzvereinbarungen der Hersteller mit einer Weitergabe von Technologie und Fachwissen zur Produktion der Impfstoffe.

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Justiz

US-Apotheker wegen Zerstörung von Corona-Impfstoff zur drei Jahren Haft verurteilt

Weil er hunderte Corona-Impfdosen des Herstellers Moderna zerstört hatte, ist ein Apotheker in den USA zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Wie das US-Justizministerium am Dienstag mitteilte, muss der Mann zudem Schadenersatz in Höhe von umgerechnet rund 69.000 Euro an das Krankenhaus im Bundesstaat Wisconsin bezahlen, in dem er arbeitete. Der 46-Jährige habe den Impfstoff absichtlich aus der Kühleinheit genommen, wodurch das Vakzin beschädigt wurde, hieß es in Gerichtsdokumenten.

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Norwegen macht Weg für freiwillige Impfung mit Johnson & Johnson frei

Die Norwegerinnen und Norweger können sich auf Wunsch und nach Rücksprache mit einem Arzt bald doch mit dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson impfen lassen. Außerhalb der eigentlichen nationalen Impfkampagne könne man ab dem 15. Juni Termine zur Beurteilung bei Ärzten oder Impfkliniken buchen, gab Gesundheitsminister Bent Høie am Mittwoch bekannt. Um die Impfung zu erhalten, muss man jedoch eines von mehreren Kriterien erfüllen. Dazu zählen unter anderem dringend notwendige Reisen in Länder mit hohen Infektionszahlen oder andere Gründe, bei denen der Nutzen die Risiken des Impfstoffes übersteigen könnte.

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Corona-Impfstoff

EMA entscheidet im Juli über Moderna für Kinder

Die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) will im Juli entscheiden, ob sie den Corona-Impfstoff von Moderna für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zulässt. Die EMA kündigte am Dienstag eine „beschleunigte Prüfung“ des Zulassungsantrags des US-Pharmakonzerns an. Mit einem Ergebnis werde im Juli gerechnet. Wenn die Prüfer zusätzliche Informationen benötigen, könnte es nach Angaben der EMA aber auch länger dauern.

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Corona-Impfstoff

Pfizer startet entscheidende Impfstoff-Studie mit Kindern unter zwölf

Pfizer und Biontech treiben die Entwicklung ihres Covid-19-Impfstoffs zum Einsatz bei Kindern unter zwölf Jahren voran. Am Dienstag startet die entscheidende klinische Studie der Phase 2/3 mit Kindern zwischen fünf und elf Jahren, wie Pfizer über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Im März hatte die klinische Entwicklung begonnen, insgesamt sollen rund 4.500 Kindern von sechs Monaten bis elf Jahren in den USA, Finnland, Polen und Spanien an der Studie teilnehmen.

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Bisher 16 Anträge auf Impf-Entschädigung

16 Menschen haben in Österreich bis Ende Mai nach Corona-Impfungen Ansprüche nach dem Impfschadengesetz geltend gemacht. Einen diesbezüglichen Bericht der „Salzburger Nachrichten“ (Dienstagsausgabe) bestätigte das Gesundheits- und Sozialministerium. Davon kamen vier Anträge aus Niederösterreich, drei aus Tirol, je zwei aus Vorarlberg, Oberösterreich, der Steiermark und Wien sowie einer aus dem Burgenland. Alle Anträge waren am Dienstag noch offen, so das Sozialministerium.

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China ließ als erstes Land Corona-Vakzin für Kleinkinder zu

China hat als erstes Land Corona-Impfungen für kleine Kinder zugelassen. Der chinesische Hersteller Sinovac bestätigte am Dienstag, dass sein Corona-Impfstoff eine Notfallzulassung für Kinder ab drei Jahren erhalten habe. Unklar war allerdings, wann die Impfungen bei Kindern in der Volksrepublik tatsächlich beginnen.

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Coronavirus

Zahlen in Österreich niedrig, Impfquote steigt

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen und damit die Sieben-Tages-Inzidenz bewegen sich weiter auf niedrigem Niveau. Die Zahl der Impfungen steigt unterdessen. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) gab in einer Aussendung am Dienstag bekannt, dass nun mehr als die Hälfte der impfbaren Bevölkerung (alle ab zwölf) zumindest einen Stich bekommen hat. Das sind 44,2 Prozent der Gesamtbevölkerung. In den vergangenen 24 Stunden kamen 243 Neuinfektionen hinzu.

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Neunjährige in Bayern „versehentlich“ gegen Corona geimpft

Ein neun Jahre altes Mädchen ist im Impfzentrum in Bobingen im Landkreis Augsburg laut Polizei „versehentlich“ gegen das Coronavirus geimpft worden. Der Vater des Kindes habe Strafanzeige gegen die Verantwortlichen gestellt, sagte ein Sprecher der Augsburger Polizei am Dienstag auf Anfrage. Es liefen nun Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung.

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Über eine Million Bürger besitzen bereits EU-Impfzertifikat

Mehr als eine Million Bürger in der Europäischen Union verfügen bereits über ein digitales EU-Impfzertifikat. Dies sagte EU-Justizkommissar Didier Reynders während der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments am Dienstag. Der Impfpass werde „es den EU-Bürgern leichter machen, ihr Grundrecht auf Freizügigkeit wahrzunehmen“ und sei ein „praktisches Instrument“, um sicheres Reisen im Sommer zu ermöglichen.

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Corona-Impfstoff

Wie sicher ist der EU-Impfnachweis?

Nach monatelangen Corona-Beschränkungen sehnen sich viele Menschen nach einem entspannten Sommerurlaub. Der digitale EU-Impfausweis könnte die Reisefreiheit in Europa schon bald zurückbringen. Doch nicht nur der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn warnt vor Fälschungen.

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80 Prozent der Italiener sollen bis September geimpft werden

Italien rechnet mit der Impfung von 80 Prozent seiner Bevölkerung bis Ende September, einschließlich Kindern zwischen zwölf und 15 Jahren. Bis dahin sollen damit insgesamt 54,3 Millionen Italiener immunisiert worden sein. „Um dieses Ziel zu erreichen, dürfen wir Ressourcen, Zeit und Mittel nicht verschwenden“, erklärte der für die Impfkampagne zuständige Regierungskommissar Francesco Paolo Figliuolo laut Medienangaben.

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Covid-19-Impfpässe und -Testbestätigungen gefälscht

Ermittler des Landeskriminalamts Niederösterreich haben nach Angaben vom Montag die Herstellung und Verbreitung von gefälschten Covid-19-Impfpässen und -Testbestätigungen gestoppt. Ein 56-Jähriger ist in Haft. Er soll nicht nur mit dem Falsifikat eines Polizeiausweises eine Wohnung im Bezirk Bruck a.d. Leitha angemietet, sondern mit einem zwei Jahre jüngeren Mann aus dem Bezirk Neusiedl am See auch zwei falsche Stempel (Arzt und Stadt Wien) hergestellt haben.

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Nutzen und Risiken bei Impfungen von Kindern und Jugendlichen

Ab Montag können in Deutschland auch Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren gegen Corona geimpft werden. Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hatte das Vakzin von Biontech/Pfizer vor gut einer Woche auch für diese Altersgruppe zugelassen. Für viele Kinder und Eltern ist das eine gute Nachricht. Doch nicht alle Experten sind über diesen Schritt glücklich.

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Israel beginnt mit Corona-Impfung von Zwölf- bis 16-Jährigen

Israel hat am Sonntag mit der Impfung von Kindern und Jugendlichen zwischen zwölf und 16 Jahren begonnen. „Für mich ist es wichtig, meine Kinder impfen zu lassen", sagte die 48-jährige Miriam Schwartz, die ihre zwölf und 14 Jahre alten Kinder in ein Impfzentrum in Jerusalem begleitete. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer war von den Gesundheitsbehörden für „wirksam und sicher“ erklärt worden, nachdem sie zuvor von einem „möglichen Zusammenhang“ zwischen dem Impfstoff und Fällen von Herzmuskelentzündungen bei jungen Menschen gesprochen hatten.

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Corona-Impfstoff

Serbien startet mit Sputnik V-Produktion

Serbien startet als erster Staat Europas mit der Produktion des russischen Impfstoffes Sputnik V. Wie der serbische Minister für Innovation und Technologie, Nenad Popovic, am Donnerstag ankündigte, sollen im Belgrader Virologie-Institut Torlak in den nächsten sechs Monaten vier Millionen Dosen von Sputnik V hergestellt werden.

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Coronakrise

USA wollen drei Viertel ihrer Impfspenden über Covax verteilen

Die USA wollen drei Viertel der 80 Millionen Corona-Impfdosen, die als Spende vorgesehen sind, über die internationale Covax-Initiative verteilen. Mindestens 75 Prozent des Impfstoffs würden über Covax zur Verfügung gestellt und bis zu 25 Prozent direkt an Länder mit Bedarf geschickt, erklärte das Weiße Haus am Donnerstag. Die Auslieferung soll bis Ende Juni erfolgen.

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Corona-Impfung

Produktion von Impfstoff Sputnik V in Argentinien kann anlaufen

Die Herstellung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V in Argentinien kann im großen Stil anlaufen. Das Gamaleja-Institut in Moskau habe die von einer argentinischen Pharmafirma produzierten Test-Tranchen einer Qualitätskontrolle unterzogen und für gut befunden, sagte Gesundheitsministerin Carla Vizzotti am Mittwoch. Der in Argentinien hergestellte Impfstoff soll später auch in andere lateinamerikanische Länder exportiert werden.

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Coronavirus

Regierung will bis Ende Juni fünf Millionen erstimpfen

Anfang April hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) versichert, dass alle impfwilligen Österreicher bis Ende Juni die Erstimpfung erhalten sollen. Nunmehr spricht die Regierung von fünf Millionen Erstimpfungen bis Monatsende. Dies wurde damit begründet, dass die Impfbereitschaft gestiegen sowie die Altersgruppe der impfbaren Bevölkerung auf zwölf Jahre gesenkt wurde und nun auch Schwangere immunisiert werden können.

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WHO-Notfallzulassung für Covid-19-Vakzin von Sinovac

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einem zweiten chinesischen Corona-Impfstoff eine Notfallzulassung erteilt. Es handelt sich um das Präparat der Firma Sinovac. Die WHO bescheinigte dem Impfstoff mit der Zulassung am Dienstag, dass höchste Standards in Bezug auf Wirksamkeit und Herstellung eingehalten werden.

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NIG rät zu selbem Impfstoff für Zweitstich

Mehrere Länder wenden bei der Corona-Immunisierung ein heterologes Impfschema an. Das heißt, dass die Impfstoffe gemischt werden. Deutschland beispielsweise setzt bei Menschen unter 60 Jahren bei der Zweitimpfung nach AstraZeneca auf die mRNA-Vakzine Biontech/Pfizer und Moderna, nicht zuletzt aufgrund des seltenen Auftretens von Thrombosen. Das Nationale Impfgremium (NIG) rät in seiner aktualisierten Anwendungsempfehlung davon ab, möglich ist es aber auf Wunsch sehr wohl.

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Ärztevertreter in Deutschland vorerst gegen generelle Impfkampagne bei Jugendlichen

Nach der Zulassung des Corona-Impfstoffes von Biontech und Pfizer in der EU für Jugendliche und Kinder ab zwölf Jahren haben Vertreter von Haus- und Kinderärzteverbänden sich gegen eine generelle Impfkampagne für diese Altersgruppe ausgesprochen. Sie verwiesen in der „Welt“ auf die dafür bislang nicht vorliegende Empfehlung der deutschen Ständigen Impfkommission (Stiko) sowie auf medizinische Bedenken.

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mRNA-Vakzin gegen Krebs: Weg für Patient einfacher, Forschung komplex

Der bei der Corona-Impfung letztlich simple Schutz durch eine oder mehrere Spritzen könnte in Zukunft auch bei der Krebsbehandlung „den Weg für Patienten einfacher machen“. Das sagte der Mediziner Wolfgang Hilbe im APA-Gespräch zur Entwicklung von mRNA-Vakzinen in der Onkologie. Die Forschung dahinter hat jedoch eine „komplexe Historie“ von 30 Jahren, erläuterte der Vorstand der 1. Medizinischen Abteilung an der zum Wiener Gesundheitsverbund gehörenden Klinik Ottakring.

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Biontech für Teenies: Nutzen und Risiken der Impfung - Fragen & Antworten

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat am Freitag den Weg frei gemacht für den Einsatz des Impfstoffs von Biontech/Pfizer bei Kindern und Jugendlichen von zwölf bis 15 Jahren. Bisher gab es diesen in der EU erst ab 16. Alle anderen Corona-Impfstoffe sind dato lediglich für Erwachsene zugelassen. Experten der Ständigen Impfkommission (Stiko) aus Deutschland, deren Einschätzungen im eigenen Land als medizinischer Standard gelten, zeigten sich bisher allerdings zurückhaltend. Dazu Fragen und Antworten.

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EU-Behörde gibt grünes Licht für ersten Corona-Impfstoff für Kinder

Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hat den Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen. Die Behörde erteilte dem Impfstoff am Freitag eine Zulassung für die Altersgruppe von zwölf bis 15 Jahren. Bisher war der Impfstoff in der EU bereits ab einem Alter von 16 Jahren zugelassen.

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Studie: Coronavac scheint Sterblichkeit stärker als Pfizer-Impfstoff zu verringern

Der chinesische Impfstoff Coronavac verringert einer neuen Studie zufolge die Sterblichkeit von Covid-19-Patienten stärker als das Vakzin von Biontech/Pfizer. Dies geht aus den vorläufigen Ergebnissen einer am Donnerstag veröffentlichten Studie im Auftrag des uruguayischen Gesundheitsministeriums hervor. Bei Coronavac-Impfungen sank die Sterblichkeit mehr als 14 Tage nach Verabreichung der zweiten Dosis demnach um 97 Prozent, bei Biontech/Pfizer um 80 Prozent.

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Großbritannien lässt Vakzin von Johnson & Johnson zu

Als vierten Impfstoff gegen das Coronavirus hat Großbritannien das Vakzin des US-Konzerns Johnson & Johnson zugelassen. Gesundheitsminister Matt Hancock sprach am Freitag von einem „weiteren Schub“ für das britische Impfprogramm. Weil der Impfstoff bereits nach einer Dosis seine volle Wirkung entfaltet, werde er eine wichtige Rolle dabei spielen, alle Menschen in Großbritannien zu impfen und möglicherweise später im Jahr ein Auffrischungsprogramm zu beginnen, sagte Hancock.

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Impfkommission bleibt bei Impfungen von Kindern und Jugendlichen zurückhaltend

Die Ständige Impfkommission (Stiko) pocht in der Debatte über Impfungen von Kindern und Jugendlichen auf die Anwendung von medizinischen und nicht von politischen Kriterien. Der Kommissionsvorsitzende Thomas Mertens warnte in der „Rheinischen Post“, dass die Diskussion auch vom Wahlkampf überlagert werde. „Es gehen zu viele Argumente durcheinander, die nicht zusammengehören, und natürlich steht auch der Wahltag vor der Tür“, sagte Mertens.

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Corona-Impfstoff

Lieferprobleme beim Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson

Der US-Hersteller Johnson & Johnson hat nach Angaben aus EU-Kreisen Lieferprobleme bei seinem Corona-Impfstoff angezeigt. Die für das zweite Quartal erwarteten 55 Millionen Impfstoffdosen würden wohl nicht erreicht, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag in Brüssel. Hintergrund seien ein bereits bekannter Produktionsausfall in den USA sowie Ausfuhrbeschränkungen der US-Behörden für fertig produzierten und verpackten Impfstoff.

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Corona-Impfstoff
Corona-Impfstoff

Biontech-Impfstoff schützt Kinder ab zwölf Jahren sicher vor Covid-19

Der Biontech-Impfstoff schützt auch Kinder zwischen 12 und 15 Jahren sicher vor einer Covid-19-Erkrankung. Das zeigen jetzt veröffentlichte Daten, die bereits Grundlage für die Notfall-Zulassung des Impfstoffes in den USA in dieser Altersgruppe waren und die der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zur Zulassungsprüfung vorliegen.

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EU genehmigt riesige Impfstofflieferung nach Japan

Die Europäische Union hat vor den Olympischen Spielen in Tokio den Export von mehr als 100 Millionen Dosen Corona-Impfstoff nach Japan genehmigt. Die Entscheidung sei auch ein starkes Signal, dass die EU alle Vorbereitungen für das Sportereignis und seine Sicherheit unterstütze, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Donnerstag nach einer Videokonferenz mit dem japanischen Ministerpräsidenten Yoshihide Suga und EU-Ratspräsident Charles Michel. Die Spiele in Japans Hauptstadt werden vom 23. Juli bis 8. August unter strengsten Hygiene- und Corona-Regeln veranstaltet.

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Deutschland

Debatte über Impfungen für Kinder und Jugendliche

Vor dem Impfgipfel von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten an diesem Donnerstag gibt es weiter Diskussionen über Corona-Impfungen von Kindern und Jugendlichen. Während sich andeutet, dass die Ständige Impfkommission (Stiko) keine allgemeine Impf-Empfehlung für alle Kinder abgeben könnte, gab es auf der anderen Seite Forderungen nach einem schnellen Impfangebot.

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NIG-Mediziner für baldige Immunisierung von Kindern

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA will am Freitag über die Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren entscheiden. In Österreich dürfte dann das Nationale Impfgremium (NIG) einer entsprechenden Empfehlung folgen. Es sei „wichtig, dass wir so bald wie möglich auch die Kinder und damit weitere Teile der Gesellschaft durch eine Covid-19-Impfung schützen“, erläuterte Albrecht Prieler, Kinderarzt und NIG-Mitglied am Donnerstag in einer Aussendung.

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Forscher finden Verunreinigungen im AstraZeneca-Impfstoff

Forscher der Universitätsmedizin Ulm haben in dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca Verunreinigungen durch Proteine entdeckt. Ob die Wirksamkeit des Vakzins dadurch beeinflusst wird oder es einen Zusammenhang zu Impfreaktionen gibt, könne aber nicht beantwortet werden, betonten die Forscher in einer Mitteilung zu der bislang nur als Preprint veröffentlichten Studie. Das müsse in weiteren Untersuchungen geklärt werden.

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Französischer Hersteller Sanofi startet letzte Testphase

Der französische Pharmakonzern Sanofi hat die letzte Testphase für seinen Corona-Impfstoffkandidaten gestartet. Die Wirksamkeit des gemeinsam mit dem britischen Hersteller GSK entwickelten Präparats werde nun in einer internationalen klinischen Studie geprüft, teilte Sanofi am Donnerstag mit.

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Biotech-Unternehmen

CureVac schrieb wegen hoher Forschungskosten weiter Verluste

Das deutsche Biotech-Unternehmen CureVac hat wegen hoher Forschungskosten weiter rote Zahlen geschrieben. Der Verlust vor Steuern lag im ersten Quartal bei 112,2 Mio. Euro, wie ein Sprecher am Mittwoch mitteilte. Die Verluste gingen demnach vor allem auf Forschungs- und Entwicklungskosten für den Coronaimpfstoff CVnCov zurück. Im ersten Quartal des Vorjahres hatte der Verlust noch bei 23,9 Mio. Euro gelegen. Angaben zum Ergebnis nach Steuern machte CureVac zunächst nicht.

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Slowakei beschloss Einsatz von Sputnik V ab 7. Juni

Die slowakische Regierung hat am Mittwoch beschlossen, den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V auch ohne Zulassung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA einzusetzen. Die Nachrichtenagentur TASR zitierte die von der Vier-Parteien-Koalition in ihrem Beschluss festgehaltene Begründung: „Es gibt noch immer eine nicht zu vernachlässigende Zahl an Bürgern, die erklären, dass sie sich nur mit Sputnik V impfen lassen wollen.“

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Corona-Impfstoff

Belgien setzt Impfung mit Johnson & Johnson für Unter-41-Jährige aus

Der Corona-Impfstoff des US-Unternehmens Johnson & Johnson wird in Belgien zunächst nur noch Menschen ab 41 Jahren gespritzt. Das entschied die Regierung am Mittwoch, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. Hintergrund sei der Tod einer Unter-40-Jährigen, der womöglich mit einer Impfung mit dem Präparat von Johnson & Johnson in Verbindung stehe. Die Europäische Arzneimittelagentur sei um eine Untersuchung gebeten worden.

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EU-Behörde entscheidet über Zulassung für Kinder

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA wird voraussichtlich am Freitag über die Zulassung des Corona-Impfstoffs der Hersteller Biontech/Pfizer für Kinder ab zwölf Jahre entscheiden. Der zuständige Experten-Ausschuss werde am Freitag zu einer außerordentlichen Sitzung zusammenkommen, teilte die EMA am Mittwoch mit. Anschließend wolle die Behörde das Ergebnis bekannt geben. Eine Zulassung gilt als wahrscheinlich. Weltärztepräsident Frank-Ulrich Montgomery sprach sich unterdessen gegen eine Corona-Impfung von Minderjährigen aus.

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Long-Covid

Lungenärzte sammeln Daten zur Therapie

Lungenfachärzte erforschen Therapieansätze von lang andauernden Corona-Erkrankungen. „Es ist ein relative frisches Phänomen“, sagte Andreas Rembert Koczulla am Mittwoch vor dem 61. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Man überblicke gerade mal 15 Monate. Viele Unikliniken hätten Fachabteilungen eingerichtet für Patienten. In ländlicheren Regionen seien meist Allgemeinmediziner die ersten Ansprechpartner.

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Corona-Impfstoff

EU wirft AstraZeneca „eklatante Verletzung“ des Impfstoffvertrages vor

Wegen der massiven Verzögerungen bei Impfstofflieferungen hat die EU-Kommission dem Hersteller AstraZeneca vor Gericht eine „eklatante Verletzung“ von Vertragspflichten vorgeworfen. Das britisch-schwedische Unternehmen habe „nicht alle ihm zur Verfügung stehenden Instrumente eingesetzt“, um die EU rechtzeitig zu beliefern, sagte Anwalt Rafaël Jeffareli, der die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten vertritt, am Mittwoch in Brüssel. Statt dessen habe das Unternehmen „50 Millionen Dosen in Drittstaaten abgezweigt“.

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Corona-Impfstoff

Unternehmen arbeiten an Impfstoffen der nächsten Generation

Während viele Menschen noch auf ihre Corona-Impfung warten, arbeiten Hersteller schon an der nächsten Impfstoff-Generation. Erste solche Präparate könnten nach Angaben des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (vfa) im Erfolgsfall noch in diesem Jahr zugelassen werden. Die neuen Impfstoffe und Impfschemata sollen auch gegen jene Varianten von Sars-CoV-2 wirksam sein, bei denen die Impfstoffe der ersten Generation bisher nur einen schwächeren Schutz bieten.

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Bald 170 Millionen Europäer einmal gegen Covid geimpft

Bis nächsten Sonntag sollen 170 Millionen Europäer zumindest einmal gegen Corona geimpft sein. Das seien 46 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in der Europäischen Union, erklärte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach Angaben aus EU-Kreisen am Dienstag beim Gipfel in Brüssel. Bis 30. Mai würden in der EU etwa 300 Millionen Dosen Corona-Impfstoff ausgeliefert und davon 245 Millionen Dosen verabreicht sein.

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Millionen Impfdosen könnten in Hongkong im Müll landen

In Hongkong könnten wegen der geringen Impfbereitschaft Millionen Corona-Impfdosen bald im Müll landen. Bei der ersten Charge des BioNTech-Vakzins werde in drei Monaten das Verfallsdatum erreicht, teilten die Behörden der chinesischen Sonderverwaltungszone am Dienstag mit. Hongkong hatte sich genügend Corona-Impfstoff gesichert, um alle 7,5 Millionen Einwohner zu immunisieren.

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Oberösterreich startet mit der Impfung aller Altersklassen

Oberösterreich hat heute, Montag, die Corona-Impfung für alle Altersgruppen ab 16 Jahre geöffnet. Vorrang haben allerdings jene 209.481 Personen, die sich bis 12.00 Uhr auf ooe-impft.at registriert haben. Sie erhalten in einem nächsten Schritt eine Einladung zur Impfung, wie die Landeskorrespondenz informierte. Die Registrierung ist abgeschlossen. Ab 29. Mai können dann auch alle anderen Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher über 16 Jahren direkt einen Termin buchen.

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Mehr als 50 Millionen Dosen in England verabreicht

In England sind mittlerweile mehr als 50 Millionen Impfdosen gespritzt worden. Wie am Samstag aus den jüngsten Zahlen der Gesundheitsbehörde NHS hervorging, haben seit Beginn der Impfkampagne im Dezember bis einschließlich Freitag rund 31,5 Millionen Menschen in England ihre erste Impfdosis gegen Covid-19 erhalten, knapp 18,7 Millionen auch schon ihre zweite. Das entspricht einem Gesamtanstieg im Vergleich zum Vortag um mehr als 560.000 weitere Impfungen.

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Hoher Impfschutz gegen indische Virus-Variante

Die Corona-Impfstoffe von Pfizer/Biontech und AstraZeneca bieten laut einer Studie aus Großbritannien einen recht hohen Schutz gegen eine Erkrankung mit der zunächst in Indien aufgetretene Virus-Variante B.1.617.2. Die beiden Präparate schützen nach zweifacher Impfung beinahe so effektiv gegen eine durch diese Variante ausgelöste Corona-Erkrankung wie gegen eine durch die britische Variante B.1.1.7 hervorgerufene.

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Impfung

AstraZeneca weist Zusammenhang mit Blutgerinnseln zurück

AstraZeneca hat seinen Covid-19-Impfstoff nach Berichten über Nebenwirkungen verteidigt. Man sehe kein erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln in Zusammenhang mit dem Vakzin. Eine Analyse aller Sicherheitsdaten von mehr als 17 Millionen Menschen, die in der EU und in Großbritannien mit dem Mittel geimpft wurden, habe keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko einer Lungenembolie, einer tiefen Venenthrombose oder einen Rückgang der Blutplättchen ergeben, so AstraZeneca am Sonntagabend.

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Studie: SARS-CoV-2-Mutationen können die Immunüberwachung von menschlichen T-Killerzellen erschweren 

Die körpereigene Immunantwort spielt beim Verlauf einer SARS-CoV-2 Infektion eine entscheidende Rolle. Neben den Antikörpern sind auch sogenannte T-Killerzellen dafür verantwortlich, Viren im Körper aufzuspüren und unschädlich zu machen. Forscher zeigten nun in einer Studie, dass SARS-CoV-2 sich durch bestimmte Mutationen für die Immunantwort durch T-Killerzellen unerkennbar machen kann. 

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Corona-Impfstoff
Interview Corona-Impfstoff

„Als medizinischer Mensch sollte man mit gutem Beispiel vorangehen“

Ursula Wiedermann-Schmidt ist Professorin für Vakzinologie und Leiterin des Instituts für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der MedUni Wien. Im Gespräch mit medinlive erklärt sie die verschiedenen Ansätze bei der Impfung gegen Corona, welche Anforderungen an den Impfstoff gestellt werden, wie es zu der schnellen Zulassung kommen konnte und warum noch viel Aufklärungsarbeit notwendig, es dennoch aber eine hoffnungsvolle Situation ist.