Gesundheitspolitik

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Coronakrise

Trump will WHO-Zahlungen stoppen, US-Todesopfer mit traurigem Rekord

Die USA fassen ein mögliches Einfrieren ihrer Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Auge. Seine Regierung werde prüfen, ob die Zahlungen gestoppt werden sollen, kündigte Präsident Donald Trump an. Der Vorwurf: Die WHO habe schwere Fehler in ihrer Reaktion auf die Ausbreitung des neuartigen Virus gemacht. Nun sind innerhalb eines Tages 2.000 Menschen in den USA an Covid-19 verstorben, ein weltweiter Negativrekord.

Coronavirus

Rückgang bei aktiven Erkrankungen um 3,4 Prozent

Am Dienstag ist in der Corona-Krise hierzulande ein weiterer Rückgang der aktiven Erkrankungen - die Infektionen mit SARS-CoV-2 abzüglich der Genesungen und der Todesfälle - verzeichnet worden. Den vierten Tag in Folge ist dieser signifikante Faktor in der 24-Stunden-Schau gesunken, diesmal um 3,4 Prozent auf 8.043 Fälle. Am vergangenen Freitag hatte es noch fast 9.000 aktive Erkrankungen gegeben.

Coronavirus

Land NÖ weitet Verdachtsfalldefinition des Bundes aus

Niederösterreich weitet die Definition für Covid-19-Verdachtsfälle aus. Ergänzend zu den Vorgaben des Bundes würden im Land ab nun auch Personen getestet, die chronische Vorerkrankungen und Krankheitssymptome vorweisen oder das 65. Lebensjahr erreicht haben und ebenso spezifische Beschwerden zeigen, informierte Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) am Dienstag.

Deutschland

Pathologen-Verbände fordern mehr Obduktionen bei Corona-Verstorbenen

Zwei Pathologie-Fachverbände in Deutschland fordern möglichst viele Obduktionen bei gestorbenen Coronavirus-Infizierten. Dies sei nötig, um mehr über die Erkrankung „und deren oft erstaunlich fulminanten Verlauf“ zu erfahren, teilten der Bundesverband Deutscher Pathologen (BDP) und die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) am Dienstag mit. Bestenfalls könne man aus den Erkenntnissen weitere Optionen für die Behandlung ableiten, hieß es.

Coronavirus

Altenpflege-Verband: Schutzausrüstung und Tests fehlen

Der österreichische Bundesverband „Lebenswelt Heim“ schlägt angesichts fehlender Schutzausrüstung, dringend benötigter Covid-19-Tests und fehlendem Personal bei der Pflege älterer Menschen Alarm. „Wir müssen alles daran setzen, Situationen, wie wir sie aus Spanien, Italien und Frankreich kennen, zu vermeiden“, warnte Präsident Markus Mattersberger in einer Aussendung am Dienstag.

Tabletten Lupe Check
Deutschland

Schwerkranke Corona-Patienten dürfen nicht zugelassenes Mittel testen

Besonders schwer erkrankte Corona-Patienten dürfen künftig mit dem noch nicht zugelassenen Wirkstoff Remdesivir behandelt werden, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Das hat das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn genehmigt, wie ein Sprecher am Dienstag bestätigte.

Coronavirus

Mehr als 100.000 Fälle in Deutschland, über 1.700 Tote

In Deutschland sind bis Dienstagnachmittag mindestens 101.700 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Mindestens 1.747 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bisher bundesweit gestorben.

Regierungsitz Großbritannien
Coronavirus

Studie rechnet mit 66.000 Toten in Großbritannien

In Großbritannien könnte es europaweit die meisten Todesopfer während der ersten Welle der Corona-Pandemie geben. Wie eine Untersuchung des IHME-Instituts der University of Washington am Dienstag zeigte, sind in dem Land bis Juli 66.000 Tote möglich. Das wären weit mehr als in Italien, das demnach bis dahin 20.000 Tote zu verzeichnen hätte. Europaweit rechnen die Forscher mit 151.680 Toten.

New York
Coronavirus

Rasante Ausbreitung in den USA

Der Kampf gegen das Coronavirus geht nach Angaben von US-Präsident Donald Trump in den USA in dieser Woche in eine „entscheidende und schwierige Phase“. „Wir werden eine harte Woche haben, wir werden vielleicht etwas mehr als eine harte Woche haben“, sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. „Aber am Ende dieses Tunnels ist gewaltiges Licht.“

Baumarkt
Coronavirus

Von der Leyen plant europäische Exit-Strategie

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen will eine gemeinsame europäische Strategie zur schrittweisen Lockerung der Beschränkungen in der Corona-Krise vorschlagen. Ziel sei ein koordiniertes und einheitliches Vorgehen in der Europäischen Union, sagte ihr Sprecher Eric Mamer am Dienstag.

Alte Frau
Coronavirus

Österreichs Covid-19-Opfer sterben „altersgerecht“, es bleibt eine Dunkelziffer

Mehr als 240 Menschen sind bisher in Österreich an Covid-19 gestorben. Martin Posch vom Zentrum für Medizinische Statistik der MedUni Wien und sein Team haben erstmals die Alters- und Geschlechterverteilung analysiert. Fazit: Die Covid-19-Opferkurve entspricht in Österreich etwa der „normalen“ Mortalität bei Männern und Frauen in den einzelnen Altersklassen. Ob es auch in Österreich eine Dunkelziffer etwa bezüglich der zuhause mit Covid-19 Verstorbenene wie in Italien gibt, ist laut Experten noch unklar.

Coronavirus

Kärnten reserviert Kuranstalten für Pflegebedürftige

Das Land Kärnten hat bis Ende Juni 120 Plätze in Kuranstalten für Pflegebedürftige reserviert. Wie Sozialreferentin Beate Prettner (SPÖ) am Dienstag nach der Sitzung der Kärntner Landesregierung sagte, sind die Plätze für Menschen vorgesehen, deren 24-Stunden-Betreuung wegen des Coronavirus nicht möglich ist, aber auch Infizierte, die Betreuung brauchen, können hier unterkommen.

Coronavirus 

Gut 90 Prozent der Arztpraxen geöffnet

Trotz der Corona-Krise funktioniert die Versorgung der Patienten mit allen anderen Krankheiten. Gut 90 Prozent der Ordinationen der niedergelassenen Ärzte sowie je nach Region zwischen 40 und 65 Prozent der Zahnarztpraxen haben derzeit geöffnet, teilten die Ärztekammern der APA mit.

Angst
Coronavirus 

Psychosozialer Krisenstab: Viele Problemfelder

Der Wiener psychosoziale Krisenstab (PSKS) rund um die Covid-19-Pandemie hat gestern, Montag, ein Expertenpapier zu den wichtigsten Problemfeldern und Herausforderungen fertiggestellt. „Wir sind dabei, jeweils die wichtigsten Gegenmaßnahmen zu koordinieren“, sagte der Chefarzt der Wiener Psychosozialen Dienste (PSD), Georg Psota, am Dienstag gegenüber der APA.

Frankreich
Coronavirus

Französischer Minister: Keine Lockerungen möglich

Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran hält eine Lockerung der Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie derzeit für noch nicht möglich. „Wir befinden uns immer noch in der Phase der Verschlechterung“, sagte Véran am Dienstag dem Fernsehsender BFMTV. Zwar hätten Maßnahmen wie die strenge Ausgangssperre die Entwicklung abgebremst, die Pandemie halte aber weiter an.

Mundschutz Frau
Coronakrise

Menschen in Österreich nehmen Bedrohung durch Virus ernst

Zwei repräsentative Umfragen von Ende März beschäftigen sich mit dem Leben in der Corona-Krise. Einig ist man sich demnach in den befragten D-A-CH Ländern, dass die Bedrohung durch Corona ernst zu nehmen ist. In Österreich und Deutschland bejahen das je 92 Prozent, in der Schweiz 93 Prozent. Bisher gab es in Österreich 12.552 positive Testergebnisse, davon sind 1.100 Personen hospitalisiert und  243 Menschen auf Intensivstationen.