Frauengesundheit

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Frauengesundheit
Klare Botschaft

Papst: „Zu viele Frauen sind Opfer von Missbrauch und Gewalt“

Papst Franziskus beklagt, dass zu viele Frauen Opfer von Gewalt und Missbrauch sind. „Die Gewalt gegen Frauen ist ein giftiges Unkraut, das unsere Gesellschaft befällt und an der Wurzel ausgerottet werden muss. Und diese Wurzeln sind kultureller und mentaler Natur, sie wachsen im Boden der Vorurteile, des Besitzes und der Ungerechtigkeit“, so der Papst in einer Botschaft anlässlich einer Kampagne zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen des italienischen Senders Rai Radio1.

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Frauengesundheit

Frühere Menopause nicht Schlaganfall-Ursache, aber erhöhtes Risiko

Eine frühere Menopause ist nicht die Ursache bzw. der Grund für ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko bei Frauen. Dies sei das wesentliche neue Ergebnis einer an der Medizinischen Universität Innsbruck durchgeführten Untersuchung, sagte die Epidemiologin und Mathematikerin Lena Tschiderer im APA-Interview. Eine frühere Menopause hängt aber offenbar mit einem erhöhten Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, zusammen, erklärte die Expertin.

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Frauengesundheit
Deutschland

Brustkrebsvorsorge: Mammographie künftig auch für 70- bis 75-jährige Frauen

Auch Frauen zwischen 70 und 75 Jahren können in Deutschland künftig am Früherkennungsprogramm auf Brustkrebs teilnehmen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hob am Donnerstag die Altersgrenze für das Mammografiescreening an. Die Reihenuntersuchung, zu der bislang Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren alle zwei Jahre eingeladen werden, ist damit ab dem 1. Juli 2024 auch für zweieinhalb Millionen ältere Frauen möglich.

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Frauengesundheit
Opferschutz

Viertes Frauenhaus in Tirol im Unterland eröffnet

Im Tiroler Unterland ist am Donnerstag das vierte Frauenhaus im Bundesland eröffnet worden. Die Einrichtung bietet Platz für fünf Frauen und fünf Kinder. Die Landesregierung stellt für den Betrieb rund 270.000 Euro jährlich zur Verfügung. Opferschutzeinrichtungen in den Regionen hätten einen doppelten Vorteil: „Für die einen kann es ein Schutzhaus in der Nähe sein und für die anderen eines mit der gewünschten Distanz zum Wohnort“, erklärte Frauenlandesrätin Eva Pawlata (SPÖ).

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Frauengesundheit

Land Tirol setzt Schritt zur Steigerung der Frauengesundheit

Das Land Tirol will zur Steigerung der Frauengesundheit unabhängige Anlaufstellen für Frauen und Mädchen jeden Alters und jeder sozialen Schicht einrichten. Dazu werde das bestehende Angebot evaluiert, informierten am Dienstag die Landesrätinnen Cornelia Hagele (ÖVP) und Eva Pawlata (SPÖ). Anschließend werde man inhaltliche und strukturelle Umsetzungsmöglichkeiten eruieren, hieß es.

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Frauengesundheit
EU-Kommission

Frauentag: Alessandra Mussolini überreichte Gentiloni eine Damenbinde

Die italienische Europaabgeordnete Alessandra Mussolini hat EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni am Frauentag eine Damenbinde überreicht. „Alles Gute zum Frauentag“, sagte die Duce-Enkelin Mussolini am Ende einer Pressekonferenz zu den Haushaltsleitlinien der Europäischen Kommission für 2024 und überreichte dem Kommissar die Damenbinde. Mit dieser provokativen Aktion forderte die EU-Parlamentarierin die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Menstruationsartikel.

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Frauengesundheit
Weltfrauentag

UNICEF: Deutlich mehr junge Frauen mangelernährt

In Krisenländern ist die Zahl akut mangelernährter junger Frauen in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das geht aus einem Bericht hervor, den das Kinderhilfswerk UNICEF zum Weltfrauentag am 8. März veröffentlichte. Demnach sind in den zwölf Ländern, die weltweit am stärksten von der globalen Nahrungsmittel- und Ernährungskrise betroffen sind, 6,9 Millionen Frauen und Mädchen im Jugendalter akut mangelernährt – 2020 waren es noch 5,5 Millionen.

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Frauengesundheit
Deutschland

Gesundheitsministerium plädiert für besseres Augenmerk auf Frauengesundheit

Das deutsche Bundesgesundheitsministerium plädiert für mehr Aufmerksamkeit für die Gesundheitsversorgung von Frauen. „Der große Einfluss von Geschlecht auf die Gesundheit ist mittlerweile gut belegt“, erklärte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Dienstag zum Weltfrauentag am 8. März. „Dennoch gibt es auch in der Medizin noch verbreitete Vorurteile über vermeintlich typisch weibliche und männliche Erkrankungen“, teilte er weiter mit.

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Frauengesundheit
Weltfrauentag

Benachteiligung von Frauen in vielen Bereichen

Der Frauentag am 8. März hat bereits am Dienstag zu einer Debatte über Benachteiligungen von Frauen in vielen Bereichen geführt. Der Gemeindebund machte darauf aufmerksam, dass die Anzahl der Bürgermeisterinnen in den letzten Jahren zwar gestiegen ist, immer noch aber nur ein Zehntel der Ortschefs weiblich ist. Die Volksanwaltschaft rief die Frauen auf, sich verstärkt an sie zu wenden. Die Bundesjugendvertretung forderte bessere Rahmenbedingungen für Frauen am Arbeitsmarkt.

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Frauengesundheit
Frauentag

Psychologin: „Depression ist weiblich“

Angststörungen, Depressionen, Essstörungen, affektive Störungen – all das ist vor allem weiblich. Dass Frauen häufiger an diesen psychischen Erkrankungen leiden, ist vor allem auf gesellschaftspolitische Verhältnisse zurückzuführen, erklärte Beate Wimmer-Puchinger, Präsidentin des Berufsverbands Österreichischer PsychologInnen, vor dem Frauentag im APA-Gespräch. Vorgegangen werden müsse gegen Gender-Pay-Gap, Körperideale, Gewalt und die ungleiche Aufteilung der Care-Arbeit.

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Urologie

US-Forscher für Vibratoren auf Rezept

Mehr als nur Spaß: US-Forscher haben den gesundheitlichen Nutzen von Vibratoren untersucht. Dabei zeigte sich: Sie können die Beckenbodenmuskulatur stärken, Inkontinenz verbessern und sogar Schmerzen im Genitalbereich verringern. Die Wissenschafter plädieren daher für den „Vibrator auf Rezept“ - etwa bei Beckenbodenproblemen oder in der rekonstruktiven Chirurgie des Genitalbereichs.