Grüne Steiermark

Steiermark setzt 47 Mio. Euro für klimaneutrale Landesverwaltung ein

Die steirische Landesverwaltung soll bis 2030 klimaneutral sein und daher wurden am Donnerstag weitere Investitionen in der Höhe von 47,3 Millionen Euro beschlossen. Sie sollen in Energieeffizienzmaßnahmen und erneuerbare Energielösungen fließen. Im Anschluss an die Sitzung des Klimakabinetts des Landes wurden einige Projekte - von der Geschoßdeckendämmung bis zur Aufrüstung mit Photovoltaik-Anlagen in Landesgebäuden - vorgestellt.

red/Agenturen

Insgesamt sollen die Maßnahmen laut Aussendung in rund 100 Gebäuden der Landesverwaltung durchgeführt werden und letztlich zu Energieeinsparungen von rund 30 Gigawattstunden jährlich und CO2-Einsparungen von etwa 10.000 Tonnen führen. So wird die Landesimmobiliengesellschaft (LIG) 29 Gebäude mit PV-Anlagen ausstatten, die gesamt rund 1.210 Kilowatt-Peak (kWp) Leistung erzeugen sollen. Für diese alternative Energiegewinnung werden 1,8 Millionen Euro investiert.

Zusätzlich sollen die obersten Geschoßdecken in den Landesgebäuden gedämmt werden. Gestartet wird in der Grazer Burg, wo man sich Heizkosten-Einsparungen von zwölf Prozent bzw. 60 Tonnen in CO2-Äquivalenten erhofft. Hier werden 500.000 Euro investiert. In der Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring-St.Margarethen erhofft man sich durch den Anschluss an biomassegespeiste Fernwärme jährliche Einsparungen von rund 110.000 Euro im Jahr.

Das Land Steiermark wird durch Mittel aus dem europäische ELENA-Programm (European Local Energy Assistance) unterstützt, das bis zu 90 Prozent der Planungskosten übernimmt. In der gesamten Legislaturperiode werden vonseiten des Landes Steiermark mit dem nun gestarteten Programm und dem bereits eingerichteten Klimafonds - abseits der einzelnen Ressortbudgets - zusätzlich mehr als 85 Millionen Euro in unterschiedlichste Klimaschutzmaßnahmen investiert, hieß es in der Aussendung der Kommunikation Land Steiermark.