Universität Wien

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Forschung

Wiener Forscher deckten Fressverhalten von Darmmikroben auf

Welche Darmmikroben im Verdauungstrakt welche Stoffe fressen, ist für jeden Menschen eine gesundheitsrelevante Frage. Dies erkundeten Forscher der Universität Wien mit einer Mikroskopier-Technik, die innerhalb von Sekundenbruchteilen anzeigt, welche von den Hunderten Darmbakterienarten die jeweiligen Nährstoffe verspeist. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „Pnas“ veröffentlicht.

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Hochangepasste Milben leben und sterben in menschlichen Gesichtsporen

In den Gesichtern der Menschen leben Milben, die sich dort - getrieben vom Schlafhormon Melatonin - nächtens paaren und sich bedingungslos an Generationen-übergreifendes Leben in den Hautporen angepasst haben, berichten Wiener Biologen, die das Erbgut der Tierchen sequenziert und analysiert haben. Die Tierchen hausen derart isoliert und inzestuös auf den Antlitzen, dass sie sich „einer dauerhaften Existenz mit den Menschen nähern“, erklären sie.

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Biodiversität

Artensterben: Forscher fordern „grünen Marshallplan“

Im chinesischen Kunming wird im Herbst die weltweite Biodiversitätspolitik bis 2050 diskutiert. Für Wissenschafter ist im Vorfeld klar: „Der Planet braucht einen Grünen Marshallplan - eine gemeinsame Kraftanstrengung, um die Naturzerstörung zu stoppen“, heißt vonseiten des am IIASA in Laxenburg tätigen Forschers Piero Visconti. Er ist einer der Mitverfasser eines Aufrufes an die Politik, Maßnahmen zu setzen, die das fortschreitende Artensterben unterbinden.

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Studie

Wortfilter im Gehirn trennt bekannte und unbekannte Zeichenfolgen

Ein Filterprozess im Gehirn ist dafür verantwortlich, dass wir beim Lesen bekannte von unbekannten Wörtern trennen können. Die Lokalisierung dieses Filters im linken unteren Schläfenlappen ist nun einem internationalen Team von Forscher:innen der Universität Wien und der Goethe Universität Frankfurt mithilfe von funktioneller Magnetresonanztherapie gelungen. Damit haben sie einen bis jetzt nicht beschriebenen Kernprozess des Lesens identifiziert, berichten sie.