Soziales

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OECD-Studie

Österreich unter Ländern mit höchsten Sozialausgaben

Österreich gehört zu den Ländern mit den höchsten öffentlichen Sozialausgaben, zeigen am Donnerstag veröffentlichte Schätzungen der OECD. 2022 gingen demnach hierzulande 29,4 Prozent des BIP in den Sozialbereich, mehr waren es nur in Frankreich (31,6) und Italien (30,1). Im Schnitt sind 2022 in den OECD-Ländern rund 21,1 Prozent des BIP in öffentliche Sozialausgaben geflossen, der überwiegende Teil davon in die Bereiche Pensionen, Gesundheit und Familie.

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Nach einstimmigem Antrag

Volksanwaltschaft fordert weitere Änderungen bei Heimopferrente

Nach dem am Mittwoch einstimmig ins Plenum geschickten Antrag auf Änderung der Heimopferrente sieht Volksanwalt Bernhard Achitz (SPÖ) weitere Lücken. Künftig werden auch dauerhaft arbeitsunfähige Personen die Rente bekommen, die wegen zu hohen Einkommens des Partners keine Sozialhilfe beziehen können. Bisher mussten diese Menschen bis zum Regelpensionsalter warten. Achitz fordert nun aber, dass auch die Sozialhilfe nicht gekürzt werden soll, wenn man die Opferrente anspart.

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Prekär

Lebenshaltungskosten: 30 Prozent vor Zahlungsproblem beim Wohnen

Immer mehr Menschen kommen durch Wohn- und Energiekosten unter Druck, Zahlungsprobleme nehmen zu, warnten Arbeiterkammer und Volkshilfe Wien bei einem Pressegespräch. Schon 30 Prozent der 16- bis 69-Jährigen fürchteten, dass sie demnächst ihre Wohnkosten nicht mehr stemmen können, sagte AK-Experte Thomas Ritt - allein in dieser Altersgruppe 1,9 Millionen Betroffene. Hilfen seien gut und wichtig, Wohnen gehöre aber endlich reguliert, etwa durch eine Deckelung der Mieten.

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Armutsschwelle darüber

Arbeiterkammer kritisiert Sozialhilfe als zu gering und kompliziert

Die Arbeiterkammer (AK) kritisiert Österreichs Sozialhilfe als zu gering, das Verfahren bis zur Bewilligung als zu langwierig und kompliziert. Für das Jahr 2023 liegt der Maximalbetrag für eine gesunde Person bei 1.053 Euro netto. „Die Armutsschwelle lag aber bereits 2021 - also vor der Teuerungswelle - bei 1.371 Euro und damit deutlich höher“, sagte Paul Reichl, Präsident der Sozialberatung Wien, bei einem Webinar am Dienstag.

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Obdachlosigkeit

New Yorks Bürgermeister will psychisch kranke Menschen gegen ihren Willen einweisen

Der Bürgermeister von New York City, Eric Adams, kündigte einen Gesetzesvorstoß an, der es ermöglichen würde, psychisch kranke Menschen, die etwa auf den Straßen und in den U-Bahnen der Stadt leben, gegen ihren Willen in Krankenhäusern unterzubringen. Diese unfreiwillige Einweisung sei eine „moralische Verpflichtung“, um betroffene Menschen vor sich selbst zu schützen, sagte Adams laut laut „New York Times“-Bericht.

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Ärzte für Menschen

„Wir sind durchaus große Idealisten!"

Konzertbesuch, Museum oder gar Urlaub machen trotz Krankheit, die eigentlich medizinische Betreuung braucht? Eine ordentliche Portion Idealismus sowie die große soziale Komponente waren treibende Kraft bei der Gründung des Vereins „Ärzte für Menschen“, der genau das im Sinn hat. Dahinter stecken zwei passionierte Ärztinnen, Martina Wölfl und Susanne Biowski-Frotz, die Lust hatten, wieder „was Gscheites“ anzupacken. Gesagt, getan: Ab sofort geht der Verein „in medias res“. medinlive hat mit der Vereinspräsidentin und Gründerin Martina Wölfl gesprochen.