Österreich

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Österreich
Perspektive

Hoffnung auf fast normalen Sommer nach langen Beschränkungen

Sollte sich die Lage nicht sehr ändern, steht Österreich ein fast normaler Sommer bevor. Die Regierung hat am Donnerstag das Ende fast aller Corona-Maßnahmen im Juli angekündigt. Am 1. Juli wird mit der Nachtgastronomie der letzte noch geschlossene Bereich (inklusive Tanzen) aufgesperrt, die FFP2-Pflicht fällt - nur partiell ersetzt durch Mundnasenschutz - so gut wie überall, für Großveranstaltungen gilt nur noch 3G und für den Privatbereich gar keine Corona-Vorschrift mehr.

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Ausweitung

Nationalrat: Bonus auch für Reinigungskräfte

Der Nationalrat beschließt heute, Donnerstag, den 500 Euro-Corona-Bonus für Personal von Spitälern und Pflegeeinrichtungen. Mittels eines in der Debatte eingebrachten Abänderungsantrags wurden nun auch Reinigungskräfte in diesen Bereichen mit einbezogen, nicht aber Haustechniker. Dafür profitiert auch Personal in stationären Reha-Einrichtungen.

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Delta-Variante

AGES: Bisher 71 Fälle in Österreich

Die Delta-Variante wird offenbar auch in Österreich langsam, aber sicher ein immer größeres Thema: Nach Angaben der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit sind hierzulande bisher 71 Corona-Fälle der Variante B.1.617.2, der sogenannten Delta-Variante, die zuerst in Indien festgestellt wurde, aufgetreten. Laut AGES handelt es sich dabei um Daten von heute, Dienstag.

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Coronakrise

Online-Registrierung entfällt bei Einreise aus vielen Staaten

Ab Donnerstag ist bei der Einreise aus den meisten EU-Staaten nach Österreich für Personen mit einem 3G-Nachweis das Ausfüllen einer „Pre-Travel-Clearance“ nicht mehr notwendig. Das teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch der APA mit. Die Reiseregistrierung bei Einreise aus Ländern mit stabiler Infektionslage („Anlage A“) muss nur mehr dann erfolgen, wenn kein 3G-Nachweis erbracht werden kann; der Nachweis muss binnen 24 Stunden nachgereicht werden.

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Corona-Verordnungen

Ab Juli keine Sperrstunde, Clubs und Discos müssen warten

Angesichts der sinkenden Infektionszahlen hält die türkis-grüne Bundesregierung an ihrem Öffnungsplan fest. Mit 1. Juli fallen fast alle Einschränkungen unter Einhaltung der 3-G-Regel. Einzig das Nachtleben bleibt noch eingeschränkt. Zwar wird es ab 1. Juli keine Sperrstunde mehr geben, die klassischen Aktivitäten in Clubs und Discos sind aber weiterhin nicht erlaubt: Tanzen und Trinken an der Bar sind weiterhin nicht möglich, nur die Konsumation an Tischen ist erlaubt.

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Corona-Impfung

Corona: Zadic und Tanner geimpft

Die Regierung ist wohl bald durchgeimpft: Am Dienstag bzw. Mittwoch haben nun auch Justizministerin Alma Zadic (Grüne) und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) ihren Stich erhalten, wie sie jeweils auf Social Media-Plattformen bekanntgaben. Für Zadic ist es die Erst-Impfung, Tanner war an Corona erkrankt.

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Coronakrise

366 Neuinfektionen vor den nächsten Öffnungen in Österreich

In Österreich sind am Mittwoch, exakt drei Wochen nach den Öffnungsschritten, 366 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 registriert worden, der Sieben-Tages-Schnitt lag knapp über 300. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag nahezu unverändert bei 24 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Ein Anstieg erfolgt vor allem bei den geimpften Österreichern, deren Anzahl vor dem nächsten Lockerungsschritt am Donnerstag bei über vier Millionen liegt.

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Österreich
Grüner Pass

Mückstein rechtfertigt Verzögerungen

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) hat am Mittwoch nach dem Ministerrat die Verzögerung beim ursprünglich für den 4. Juni angekündigten elektronischen Grünen Pass mittels QR-Code gerechtfertigt. Bei den Impfzertifikaten brauche es noch ein bisschen, weil dahinter die komplizierteste Datenbank stehe, sagte er. „Ziel ist der 1.7., da muss der Grüne Pass in Europa funktionieren.“

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Coronavirus

Schwangere werden nur noch ungeimpft freigestellt

Die Freistellung Schwangerer in körpernahen Berufen wird an sich bis Ende September verlängert. Allerdings gilt diese nur für Personen, die nicht voll-immunisiert sind. Einen entsprechenden Beschluss trifft heute der Sozialausschuss, teilte die Regierung in einer Aussendung mit.

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Coronavirus-Folgen

Corona hat Haushaltsausgaben gedrückt und stark verschoben

Die durchschnittlichen Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte in Österreich sind im ersten coronabedingten Lockdown eingebrochen. Lagen sie laut Konsumerhebung 2019/20 der Statistik Austria bei durchschnittlich 3.250 Euro pro Monat, so sanken sie während des Stillstands von Mitte März bis Ende Juni 2020 verglichen zum Jahresdurchschnitt um deutliche 13,5 Prozent. Das Durchschnitts-Haushaltseinkommen lag im Erhebungszeitraum bei 4.020 Euro im Monat.

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Corona-Impfung

Kinder ab 14 können selbst über Immunisierung entscheiden

Am Montag hat die EU-Kommission das Biontech/Pfizer-Vakzin endgültig für Kinder ab zwölf Jahren freigegeben, nach der Empfehlung der EU-Arzneimittelbehörde EMA war das Nationale Impfgremium (NIG) bereits vergangenen Freitag dieser Einschätzung gefolgt. Nun hat das NIG seine Anwendungsempfehlung aktualisiert. Kinder ab zwölf fallen somit in Prioritätsstufe 7. Ab dem 14. Lebensjahr kann selbst über die Immunisierung entschieden werden, auch wenn die Eltern die Impfung ablehnen.

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Coronavirus

Ministerium dementiert laxen Umgang mit Corona in Wiener Gefängnis

Vor der Wiener Justizanstalt (JA) Simmering hat am Freitagabend unter dem Motto „Für das Recht von Gefangenen auf Leben und Gesundheit“ eine Kundgebung stattgefunden. Mehrere Organisationen bildeten eine „Solidaritätsgruppe für eine Gefangenengewerkschaft Österreich“, um „auf den lebensbedrohenden und unmenschlichen Umgang mit Gefangenen in der Covid-19-Krise aufmerksam zu machen“, wie es in einer Presseaussendung hieß. Das Justizministerium wies die Vorwürfe zurück.

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Coronavirus

Österreich kehrt immer mehr zur Normalität zurück

Die Österreicher dürfen aufatmen: Die Corona-Schutzmaßnahmen werden in den kommenden Wochen zurückgefahren. Ab 10. Juni braucht man im Freien nirgends mehr Maske zu tragen, es dürfen sich wieder mehr Personen treffen, auch im Gasthaus - und die Sperrstunde wird von 22 auf 24 Uhr verlängert. Die 20-Quadratmeter-Regel in Handel und bei Freizeitaktivitäten wird auf zehn pro Kunde reduziert. Bei Veranstaltungen dürfen die Sitzplätze zu 75 Prozent (statt 50) belegt werden.

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Coronavirus-Tests

Wieder rund 600 positive Selbsttests an Schulen

An den Schulen hat es in der Woche vom vergangenen Freitag bis gestern, Donnerstag, erneut rund 600 positive Corona-Selbsttests gegeben. Bei einer Rekordzahl von 2,5 Mio. (Vorwoche: 1,9 Mio.) durchgeführten Tests wurden 604 „Treffer“ (Vorwoche: 566) registriert. Das ergibt eine Quote von 0,02 Prozent (Vorwoche: 0,03 Prozent). Nur eine Schule war wegen gehäufter Corona-Fälle geschlossen.

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Dienstzeit-Regel

Spitalsärzte: Bundesrat-Veto dürfte nicht viel ändern

Nach dem ersten Aufschrei der Ärztekammer wegen der Bundesratsblockade gegen die Verlängerung der Dienstzeit-Regel für Spitalsärzte ist am Freitag wieder Ruhe eingekehrt. Ein APA-Rundruf durch die Länder zeigt, dass man überall davon ausgeht, dass auch das Monat ohne längerer Höchstarbeitszeit bewältigbar sein wird. Ende Juli wird dann soundso weiter gelten, dass bei Zustimmung des Arztes und mit Bereitschaftszeiten wieder 55 Stunden gearbeitet werden kann.

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Corona-Impfung

Mückstein: Minderjährige sollen bis Ende August geimpft sein

Im Falle einer Zulassung des Corona-Impfstoffs Comirnaty von BioNTech/Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren auch in Österreich sollen bis zum Ende des Sommers Minderjährige damit geimpft werden, kündigte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) bei einer Pressekonferenz am Freitag an. „Wir haben das Ziel, dass bis Ende August eine möglichst große Anzahl Kinder und Jugendlicher zwischen zwölf und 16 geimpft sein soll“, sagte der Minister.

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Corona-Verordnungen

Weitere Lockerungen in unserem Land per 10. Juni und 1. Juli

Die Bundesregierung hat am Freitag nach Gesprächen mit den Ländern weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen bekannt gegeben. Dies erfolgt in zwei Schritten im 3-Wochen-Abstand, und zwar per 10. Juni und 1. Juli. Im ersten Schritt wird die Sperrstunde von derzeit 22.00 Uhr auf Mitternacht ausgeweitet. Die 20-Quadratmeter-Regel in Handel und Freizeit wird auf zehn reduziert. Kulturveranstaltungen dürfen zu 75 statt zu 50 Prozent ausgelastet werden und outdoor fällt die Maske.

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Coronavirus

Erstmals seit 26. Oktober weniger als 200 Intensivpatienten

Die Corona-Eckdaten in Österreich weisen weiterhin in die richtige Richtung. So haben sich nach den Zahlen von Gesundheits- und Innenministerium (Stand Donnerstag, 9.30 Uhr) erstmals seit dem 26. Oktober des Vorjahres weniger als 200 Covid-19-Patienten auf einer heimischen Intensivstation befunden. Genau waren es 199. Die Zahl der Neuinfektionen lag unterdessen mit 585 in den vergangenen 24 Stunden über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage von 507.

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Strafsache

Falscher „Arzt“ lockte Wiener Seniorin 30.000 Euro heraus

Ein Trickbetrüger, der sich als Arzt ausgab und eine betagte Wienerin mit einer schlechten Nachricht in Angst und Schrecken versetzte, hat mit seiner miesen Masche 30.000 Euro abkassiert. Ihre Tochter sei von einem Auto überfahren worden und müsse dringend operiert werden, der Bruder sei schon bei ihm im Spital und habe bereits 20.000 Euro ausgelegt, behauptete der Unbekannte, der die 78-Jährige mit unterdrückter Telefonnummer anrief.

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Corona-Impfung

Hilfsorganisationen fordern von Regierung mehr Geld

Hilfsorganisationen fordern von der österreichischen Bundesregierung mehr Unterstützung für die Covid-Impfungen in ärmeren Ländern. „Wir sind erst sicher, wenn alle sicher sind“, betonte Annelies Vilim, Geschäftsführerin der AG Globale Verantwortung, dem Dachverband von 34 Organisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe, am Donnerstag in einer Online-Pressekonferenz.

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Corona-Impfung

Immunisierung: Und was tun wir mit den Kids?

Der Diskurs zum Thema „Impfung von Kindern und Jugendlichen“ macht derzeit medial die Runde und scheidet auf dem Parkett der internationalen Gesundheitspolitik die Geister. Während Kritiker das mangelnde Wissen über die Nebenwirkungen von Corona-Impfungen ins Feld führen, argumentieren Befürworter damit, dass auch Kinder sich infizieren sowie das Virus weitergeben könnten. Zudem würden diese unter den Einschränkungen in der Pandemie besonders leiden. Dass der Biontech-Impfstoff auch Kinder zwischen zwölf und 15 Jahren schützt, zeigen indes neu veröffentlichte Daten, die der EMA bereits zur Zulassungsprüfung vorliegen.