Psychologie

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Psychologie

Psychologen-Verband kritisiert fehlende finanzielle Mittel

Anlässlich des heutigen Tages der psychischen Gesundheit hat der Österreichische Bundesverband für Psychotherapeut:innen (ÖBVP) kritisiert, dass in Österreich „nach wie vor der Wille oder die finanziellen Mittel für eine flächendeckende psychotherapeutische Versorgung fehlen“. „Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die psychische Gesundheit der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Denn es gibt keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit!“, so ÖBVP-Präsidentin Barbara Haid.

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„Diagnose“ der Stadtpsychologin

Wien ist freundlicher geworden

Der Grant gehört immer noch dazu, aber: Wien ist in den vergangen Jahren tendenziell freundlicher und toleranter geworden. Zumindest besteht bei den Bewohnerinnen und Bewohnern der Wunsch nach einem respektvollen Umgang miteinander. Zu dieser Erkenntnis kommt Stadtpsychologin Cornelia Ehmayer-Rosinak, nachdem sie sich nach 20 Jahren erneut mit dem „Wesen Wien“ beschäftigt hat. Eher abnehmende Toleranz zeichnet sich ab, wenn es um Autos geht.

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Schweizer Frauen schieben Arztbesuche eher auf als Männer

Männer gehen in der Schweiz schneller zum Arzt als Frauen. Während 41 Prozent der Frauen einen Arztbesuch so lange wie möglich vermeiden, sind es bei den Männern nur 31 Prozent. Die Mehrheit der für die „Health Forecast“-Studie Befragten (57 Prozent) war ausserdem überzeugt: Männer sind schmerzempfindlicher als Frauen.

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Einsamkeit und isoliertes Leben erhöhen Sterberisiko deutlich

Gesellschaftliche Isolation und das Gefühl von Einsamkeit können das Sterberisiko eines Menschen merklich erhöhen. Das bestätigt eine umfangreiche Analyse eines chinesischen Forschungsteams. Ein Mangel an sozialen Kontakten gehe im Mittel mit einem um etwa 32 Prozent höheren Sterberisiko einher, das Gefühl von Einsamkeit mit einem um etwa 14 Prozent höheren Risiko, berichten die Wissenschafter in der Fachzeitschrift „Nature Human Behaviour“.

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Alleinsein kann so energielos und müde machen wie Hunger

Acht Stunden Alleinsein können zu einem ähnlichen Erschöpfungs- und Müdigkeitsgefühl führen wie Nahrungsentzug. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung von Wiener Psychologen, in der auch Daten von Studienteilnehmern während dem ersten CoV-Lockdown in Österreich und Italien berücksichtigt wurden. Im Fachjournal „Psychological Science“ interpretieren die Forscher die Beobachtung als Folge eines aus den Fugen geratenen Grundbedürfnisses, unter dem manche Menschen stark leiden.

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Freud, Adler& Frankl

Wiens Pioniere im Labyrinth der Seelenforschung

Drei Urväter der Seelenforschung (man ist versucht zu sagen endlich) vereint in einem Buch: Sigmund Freud, Viktor Adler und Viktor Frankl. Alle drei wurden in Wien geboren, wuchsen hier auf und wurden tief geprägt von der Stadt und ihrer Atmosphäre. In dem bei Residenz Verlag erschienenen Buch haben sich ein Historiker, ein Museumsleiter und eine Journalistin an diese Männer angenähert: Ihre ganz unterschiedlichen Wege, deren Kreuzungspunkte und Abzweigungen zeichnen nicht nur ein biographisches Bild, sondern ein zeithistorisches Gemälde der Epoche vor und während den Weltkriegen.

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Entwicklungspsychologie

Maria Montessori: Eine Ärztin als Anwältin des Kindes

Ihr Name ist untrennbar mit Reformpädagogik verbunden: Kindern auf Augenhöhe zu begegnen statt sie, wie damals zeitgemäß, gnadenlos autoritär zu drillen, war Maria Montessoris Lebensaufgabe. Fundament ihrer Philosophie waren Montessoris prägende Jahre in der Psychiatrie: Italiens erste promovierte Ärztin beobachtete dort, welche Bedeutung das Lernen mit allen Sinnen für Kinder und ihre geistige und körperliche Gesundheit hat. Vor 70 Jahren starb sie 82-jährig an einer Hirnblutung.

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Schmerzpsychologie

„Das große Thema ist die Schmerzakzeptanz!"

Akute Schmerzen kennt jeder von uns. Problematisch, auch für die Psyche, wird es oftmals dann, wenn sich Schmerzen chronifizieren und zum dauerhaften Begleiter werden. Multimodale Schmerztherapie ist längst State of the Art und zu diesem Behandlungskonzept gehört auch eine psychotherapeutische Begleitung. medinlive hat mit dem Schmerzpsychologen Wolfgang Dumat über Gratwanderungen in der Patient:innenbetreuung, unser faszinierend veränderliches Gehirn und den typischen Schmerzpatienten gesprochen.

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Doctor-Patient Communication

"Tailor-made instead of scattergun approach"

Not only medicine is undergoing rapid change, but also the way doctors deal and speak with their patients. Nowadays, it is necessary to handle an overflowing flood of information - keyword Doctor Google. And establishing a key position between navigator in team play and expertise without dominance. Part one of the medinlive interview with communication psychologist Birgit Hladschik-Kermer.

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Interview Arzt-Patienten-Kommunikation

„Da wäre dann jetzt die Pause zu machen"

Hohes Patientenaufkommen, zu wenig Zeit, Personalmangel...den Patientinnen und Patienten wichtige Infos gut und verständlich zu übermitteln, scheitert oft an den Umständen. Gerade in überfüllten Spitalsambulanzen und Kassenordinationen ist die Krux mit dem gefühlt nie endenden Zeitdruck ein Dauerthema. Im zweiten Teil des medinlive-Gesprächs erläutert die Kommunikationspsychologin Birgit Hladschik-Kermer Möglichkeiten, gegenzusteuern.

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Interview Arzt-Patienten-Kommunikation

„Maßgeschneidert statt mit der Gießkanne"

Nicht nur die Medizin befindet sich in rasantem Wandel, auch wie Mediziner mit ihren Patientinnen und Patienten umgehen und sprechen, hat sich um 180 Grad gedreht. Es gilt mittlerweile, eine überbordende Informationsflut – Stichwort Doctor Google – zu handhaben. Und eine Schlüsselposition zwischen Navigator im Teamplay und Expertise ohne Dominanz zu etablieren. Der erste Teil des medinlive-Gesprächs dazu mit der Kommunikationspsychologin Birgit Hladschik-Kermer.