Wissenschaft
Interview

Schlafmediziner Birgit Högl: Morpheus auf der Spur

Die Neurologin und Schlafmediziner Birgit Högl lehrt und forscht in Innsbruck und gilt als eine der Größen ihres Fachs. Die Bayerin ist außerdem designierte Präsidentin der Weltschlafgesellschaft. Wir unterhalten uns über die vielen Facetten der Schlafmedizin, eine veränderte Rolle des Schlafes in der Gesellschaft – und schnarchende Männer. Högl selbst definiert sich übrigens als „wunderbare Schläferin“.

Wissenschaft
Neurophysiologie

Nervenzellen völlig falsch verbunden

Ein neuer Mechanismus, der für fehlverschaltete Verbindungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn bei neuropsychiatrischen Erkrankungen wie Schizophrenie oder Autismus verantwortlich sein könnte? Diesen zu beschreiben gelang einem Team an der Innsbrucker Medizinischen Universität. 

Wissenschaft

Täglicher Konsum von hoch potentem Cannabis könnte Psychosen auslösen

Eine relativ große europäische Beobachtungsstudie an elf Zentren belegt erneut einen möglichen Zusammenhang zwischen dem häufigen Konsum von hoch potentem Cannabis und der Auslösung von Psychosen. Das Erkrankungsrisiko kann fast bis auf das Fünffache von Cannabis-Nichtnutzern steigen.

Gesundheitspolitik

Forscher fanden veränderte Verbindungsmuster im Gehirn von Autisten

Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) zeigen oft wiederkehrende Verhaltensweisen oder tun sich im Umgang mit anderen Menschen schwer. Wie sich Autismus im Gehirn bemerkbar macht, hat ein Forschungsteam nun an über 1.800 Hirnscans analysiert.

Wissenschaft
Onlinesucht

„Wir müssen das Rad nicht neu erfinden!"

Das Thema Onlinesucht ist vor allem für junge User ein großes Thema. Kurosch Yazdi, Vorstand der Klinik für Psychiatrie mit Schwerpunkt Suchtmedizin an der Linzer Keplerklinik, über die Faktoren, die diese Sucht triggern, warum Prävention der Goldstandard in der Behandlung ist und wo Eltern ihr Kind abholen können, wenn es bereits am Weg zur problematischen Nutzung ist.

Wissenschaft

Tiefe Einblicke ins Gehirn mit nicht-invasiver Methode

Was unter der Großhirnrinde liegt, ist für Messungen der Hirnaktivität kaum erreichbar. Diese subkortikalen Bereiche spielen aber beispielsweise bei diversen Erkrankungen eine Rolle. Ein Forschungsteam der Uni Genf zeigte nun, wie man ihre Aktivität auch von außen messen kann.

Wissenschaft

Forscher plädieren für Perspektivenwechsel bei ADHS-Kindern

Forscher der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Uni Freiburg haben den Umgang mit ADHS bei Kindern untersucht und Handlungsempfehlungen entwickelt. Sie plädieren für einen Perspektivenwechsel: Primäres Ziel sollte nicht sein, das Kind anzupassen, sondern nach Möglichkeiten des Umfelds zu suchen, dem Kind mit seinen Bedürfnissen zu helfen.

Wissenschaft

Gehirn zeigt an, wie gut eine Depression behandelbar ist

Eine Forschungsgruppe der MedUni Wien hat in internationaler Kooperation nachgewiesen, dass der Erfolg einer medikamentösen Therapie bei depressiven Patienten bereits vor Therapiebeginn mittels bildgebender Verfahren bestimmt werden kann. Die Aktivität einer Hirnregion im Vorderhirn bestimmt über den möglichen Therapieerfolg mit einem Antidepressivum.

Wissenschaft
Neurologie

Wie das Gehirn lernt, Gefahren vorherzusehen

Ein lauter Knall reicht oft, um den Fluchtreflex auszulösen. Anhand bestimmter Reize eine Gefahr voraussehen zu können, ist überlebenswichtig. Aber wie lernt das Gehirn, wann es gilt, die Flucht zu ergreifen? Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung von Innsbrucker Wissenschaftern ist dieser Frage nachgegangen. 

Wissenschaft
Epilepsie

Neue Optionen in der Diagnose und Behandlung

Am 11. Februar ist internationaler Tag der Epilepsie. Die Krankheit zählt weltweit zu den häufigsten schweren neurologischen Erkrankungen. Ein aktueller Status Quo in Diagnostik und Therapie, zusammengefasst von der Österreichische Gesellschaft für Neurologie (ÖGN) und der Österreichischen Gesellschaft für Epileptologie (ÖGfE).