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Casgevy

Großbritannien lässt weltweit erste Therapie mit Genschere zu

In Großbritannien ist weltweit erstmals ein Medikament zugelassen worden, das auf der Genscheren-Technologie Crispr basiert. Das teilte die Arzneimittelbehörde MHRA (Medicines and Healthcare products Regulatory Agency) am Donnerstag mit. Das Medikament mit dem Namen „Casgevy“ ist demnach für die Behandlung der Sichelzellkrankheit und der Beta-Thalassämie, zwei genetisch bedingten Bluterkrankungen, für Patient:innen ab zwölf Jahren zugelassen worden.

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Todkrankes englisches Mädchen Indi Gregory gestorben

Das kleine englische Mädchen Indi Gregory, das an einer seltenen mitochondrialen Krankheit litt und von den lebenserhaltenden Maßnahmen abgeschnitten worden war, ist gestorben. Dies berichtete der Vater des Kindes laut italienischen Medien. Die Regierung in Rom hatte dem acht Monate alten Kind vergangenen Woche die italienische Staatsbürgerschaft verliehen, um ihm die Behandlung im Kinderkrankenhaus „Bambino Gesu“ zu ermöglichen. Auch der Papst hatte für das Kind gebetet.

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Straffreier Konsum

Erster britischer Drogenkonsumraum in Glasgow erhielt Genehmigung

Schottland hat die höchste Rate an Drogentoten im europäischen Vergleich - nun soll dort der erste Drogenkonsumraum Großbritanniens eingerichtet werden. Der Betrieb wurde am Mittwoch genehmigt, entschied ein Gremium aus medizinischen Experten und Lokalpolitikern in Schottlands größter Stadt Glasgow am Mittwoch, wie britische Medien berichteten. Selbst harte Drogen wie Heroin und Kokain sollen in dem geplanten Raum im Osten Glasgows künftig straffrei konsumiert werden dürfen.

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Wartezeiten für Routine-Eingriffe in England steigen auf Rekord

Entgegen der Versprechen der britischen Regierung steigen die Wartezeiten in Krankenhäusern weiter an. Ende Juli warteten 7,68 Millionen Menschen in England auf eine Routine-Behandlung und damit so viele wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen im August 2007, wie der staatliche Gesundheitsdienst NHS am Donnerstag mitteilte. Premierminister Rishi Sunak hatte angekündigt, die Wartezeiten deutlich zu senken.

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„Smokefree“

Rauchfrei bis 2030: Radikale Vorschläge in England

Winston Churchill ist ein Kriegsgewinner und Literaturnobelpreisträger - und ein schlechtes Vorbild, wenn es nach der Regierung in London geht. Denn dass die Briten rauchend durchs Leben gehen, wie es der berühmte Staatsmann einst tat, soll es bis spätestens 2030 nicht mehr geben. „Smokefree“ lautet das Ziel. Das bedeutet, dass dann im größten britischen Landesteil England noch höchstens fünf Prozent der Erwachsenen zu E- oder normaler Zigarette greifen.

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„Schockierende Studienergebnisse“

UK: Ausschuss will sexuelle Übergriffe gegen Ärztinnen untersuchen

Nach Berichten über zahlreiche sexuelle Übergriffe gegen Ärztinnen in Großbritannien hat der Gesundheitsausschuss im Parlament eine Untersuchung angekündigt. Der Ausschussvorsitzende Steve Brine nannte die Ergebnisse einer Studie der Universität Exeter „schockierend“. Demnach wurden fast zwei Drittel (63 Prozent) der Chirurginnen im staatlichen Gesundheitsdienst NHS, die an einer Online-Umfrage teilnahmen, Opfer sexueller Belästigung.

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Wissenschaft

Großbritannien kehrt in EU-Forschungsprogramm zurück

Großbritannien kehrt zum EU-Forschungsprogramm „Horizon Europe“ zurück. Das milliardenschwere Programm fördert Wissenschaftsprojekte. Angesichts des Brexits wurde lange über eine Rückkehr verhandelt - nun gibt es eine Einigung, wie der britische Premierminister Rishi Sunak und die EU-Kommission mitteilten. Großbritannien war 2020 aus Horizon ausgeschlossen worden.

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  (Update)

Illegale Abwassereinleitungen verschmutzen laut BBC Englands Küsten

Britische Wasserversorger haben laut Recherchen der BBC massiv illegal Abwasser ins Meer und in Flüsse geleitet. Das geht aus Daten hervor, die dem öffentlich-rechtlichen Rundfunksender vorlagen. Demnach ließen drei Unternehmen im Süden Englands im vergangenen Jahr insgesamt 3.500 Stunden lang ungeklärte Abwässer ab, obwohl es nicht geregnet hatte.

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Geburtenrate

Britische Statistik: So wenige Babys geboren wie seit 20 Jahren nicht

In England und Wales sind zuletzt so wenige Babys geboren worden wie seit 20 Jahren nicht mehr. Im vergangenen Jahr kamen 605.479 Kinder lebend zur Welt, wie die Statistikbehörde ONS am Donnerstag mitteilte. Die Zahl sei so niedrig gewesen wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr, sagte James Tucker von der Behörde der Nachrichtenagentur PA zufolge.

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Großbritannien öffnet neues Forschungszentrum zu Pandemien

Mit einem neuen Forschungszentrum will sich Großbritannien künftig besser auf Pandemien vorbereiten. In dem Institut auf dem Gelände des nationalen Forschungslabors Porton Down in Südengland sollen Krankheitserreger erforscht werden, für die es noch keinen Impfstoff gibt oder bei denen die Immunisierung verbessert werden könnte, wie etwa Grippe-, Mpox- oder Hantavirus.

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Bericht:

Einschnitte bei Londons Entwicklungshilfe bedrohen Tausende Frauen

Wegen deutlicher Einschnitte bei der britischen Entwicklungshilfe könnten einem internen Bericht des Außenministeriums zufolge Tausende Frauen in Afrika während Schwangerschaft oder Geburt sterben. Fast 200.000 weiteren Frauen drohten unsichere Abtreibungen, hieß es in dem Dokument weiter, aus dem am Mittwoch unter anderem die BBC und die Nachrichtenagentur PA zitierten.

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Größter Ärztestreik seit Gründung des britischen Gesundheitsdienstes NHS

Krankenhausärzte in England haben am Donnerstag den größten Streik seit Gründung des britischen Gesundheitsdienstes NHS vor 75 Jahren begonnen. Der Arbeitskampf der Nachwuchsärzte für besseren Lohn und eine dichtere Personaldecke ist auf fünf Tage angelegt. In der kommenden Woche wollen sich dann auch erfahrenere Ärzte und Fachkräfte in Krankenhäusern anschließen.

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National Health Service

Der britische Patient - 75 Jahre Gesundheitsdienst NHS

Ein Gottesdienst mit royalem Gast: Zum 75. Geburtstag werden dem britischen Gesundheitsdienst NHS große Ehren zuteil. In der Londoner Westminster Abbey, wo kürzlich König Charles III. gekrönt wurde, erklingt an diesem Mittwoch (5. Juli) das Lob für Hunderttausende Ärzt:innen und Pflegekräfte. Nur angemessen, sagen viele, die das National Health Service als Helden der Pandemie erlebt haben. Doch die glänzende Fassade trügt gewaltig.

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„Besorgniserregend langsam“

„Völliger Schwachsinn“: Berater kritisieren britische Klimapolitik

Ein unabhängiges Beratergremium hat die Klimapolitik der britischen Regierung scharf kritisiert. Die Bemühungen, den Klimaschutz auszuweiten, seien „besorgniserregend langsam“, betonte das Climate Change Committee in seiner jährlichen Bestandsaufnahme. Der Expertenrat, der unter anderem die Regierung und das Parlament berät, zeigte sich am Mittwoch „deutlich“ weniger zuversichtlich als im Vorjahr, dass Großbritannien seine Ziele zur Reduzierung der CO2-Emissionen erreicht.

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Corona-Pandemie

Englands Ex-Premier Cameron räumt Fehler ein

Der frühere britische Premierminister David Cameron hat Fehler bei der Vorbereitung auf Pandemien eingeräumt. „Gruppendenken“ habe dazu geführt, dass sich seine Regierung nicht ausreichend auf andere Pandemien als die Grippe konzentriert habe, sagte der ehemalige Regierungschef (2010-2016) am Montag in einer öffentlichen Anhörung vor der Corona-Untersuchungskommission. „Ich denke, das Versäumnis bestand darin, nicht mehr Fragen zur asymptomatischen Übertragung zu stellen.“

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Krankenhausärzte in England legen 72 Stunden die Arbeit nieder

Krankenhausärzte in England beginnen am Mittwoch einen 72-stündigen Streik für höhere Löhne. Die jüngste Arbeitsniederlegung der sogenannten Nachwuchsärzte soll bis Samstag andauern. Gesundheitsbeamte warnten im Vorfeld vor großen Störungen für Patienten.

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Britische Corona-Untersuchung mit öffentlichen Anhörungen begonnen

Die offizielle Untersuchung zur Reaktion britischer Behörden in der Corona-Pandemie hat am Dienstag mit einer ersten Phase öffentlicher Anhörungen begonnen. Die Vorsitzende des Komitees, die frühere Richterin Heather Hallett, kündigte an, es werde eine „gründliche Ermittlung geben, wie sie die Menschen des Vereinigten Königreichs verdienen“.

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England

Sexuelle übertragbare Infektionskrankheiten auf dem Höchststand

In England befinden sich die Ansteckungszahlen mit sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten (STI) auf einem Höchststand. Die britische Gesundheitsbehörde UKHSA zählte im vergangenen Jahr knapp 400.000 neue Fälle, ein Anstieg um fast 25 Prozent. Betroffen waren vor allem jüngere Menschen zwischen 15 und 24 Jahren.

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Gnadenfrist für Regierung im Streit um Johnsons Whatsapp-Nachrichten

Im Streit um Whatsapp-Nachrichten des früheren britischen Premiers Boris Johnson ist am Dienstag ein Showdown zwischen dem Corona-Untersuchungsausschuss des Parlaments und der Regierung abgewendet worden. Ausschuss-Vorsitzende Lady Heather Hallett verlängerte eine um 16.00 Uhr (17.00 Uhr MESZ) auslaufende Frist an die Regierung zur Aushändigung der Nachrichten bis Donnerstag. Weigert sich das Kabinett, drohte die pensionierte Richterin mit strafrechtlichen Konsequenzen.

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Rekord-Wartezeiten in Spitälern

In Großbritannien müssen Bürger so lange wie nie seit Beginn der statistischen Erfassung auf eine Routine-Behandlung in Krankenhäusern warten. Im vergangenen Monat warteten 6,7 Millionen Patienten auf die Versorgung durch den staatlichen britischen Gesundheitsdienst (NHS), geht aus am Donnerstag veröffentlichten Daten hervor.