Menschen mit Behinderung

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Menschen mit Behinderung

Unternehmensdialog bietet Infos zu Inklusion im Gesundheitsbereich

Am Dienstag findet in Wien der „Zero Project Unternehmensdialog“, der Informationen rund um das Thema Inklusion am Arbeitsmarkt bieten soll, statt. Der 58. Dialog dieser Reihe der Essl Foundation steht im Zeichen der Gesundheitsbranche. Sozial- und Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) betonte bei der Eröffnung, dass berufliche Teilhabe für Inklusion maßgeblich sei.

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Hilfe per Touchscreen: Wiener U-Bahn erhält neue Notrufstationen

Wer in einer U-Bahn-Station in Wien einen Notruf absetzen möchte, kann dies künftig nicht nur mündlich tun. Die Wiener Linien ersetzen die Notsprecheinrichtungen auf den Bahnsteigen bzw. in den Aufzügen durch Modelle, die ergänzend auch über einen Touchscreen verfügen. Damit können etwa gehörlose Fahrgäste oder Menschen mit Sprachschwierigkeiten Kontakt mit der Leitstelle aufnehmen.

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UN-Vertreter: Sonderschule in Österreich ähnelt Rassentrennung

Bereits im Sommer hat der UN-Fachausschuss zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen Kritik an der mangelnden Umsetzung der Vorgaben zur inklusiven Bildung in Österreich geübt. Nun verglich UN-Berichterstatter Markus Schefer bei einer Fachkonferenz in Wien das System mit Sonderschulen und Regelschulen mit der Rassentrennung in den USA.

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Interessensvertreter sehen Bund und Länder gefordert

Nach der im August erfolgten Staatenprüfung zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sehen NGOs sowie die Volksanwaltschaft Bund, Länder und Gemeinden gefordert, Versäumnisse aufzuholen. Zwar liegen die Handlungsempfehlungen des UN-Fachausschusses anders als erwartet erst in einigen Tagen vor, die Mängel bei der Umsetzung der Konvention sei aber bereits klar, so der Tenor auf einer Pressekonferenz am Montag in Wien.

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Europäischer Behindertenausweis

EU-Ausweis soll behinderten Menschen mehr Mobilität bringen

Die EU-Kommission will behinderten Menschen mehr Mobilität innerhalb Europas ermöglichen. Das Pilotprojekt des Europäischen Behindertenausweises soll nach einem am Mittwoch in Brüssel präsentierten Vorschlag auf die gesamte EU ausgeweitet werden. Österreichische Behindertenvertreter begrüßten den Vorschlag prinzipiell; die Initiative sei jedoch nur ein erster Schritt in Richtung echte Barrierefreiheit für alle Menschen.

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Eltern protestieren bei UNO in Genf gegen Deutschland

Deutsche Eltern von Kindern mit Behinderung haben am Dienstag in Genf vor dem Sitz der Vereinten Nationen demonstriert. Ihr Protest richtete sich gegen die deutschen Bundes-und Landesregierungen. „Schämt euch", stand auf ihrem Plakat. „Deutschland verweigert das Recht auf inklusive Bildung." Sie prangern an, dass Kinder teils immer noch in Förderschulen gehen müssen und ihr Recht auf Inklusion im regulären Schulbetrieb verletzt werde.

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Behindertenpolitik

Behinderte: Kritische Prüfung Österreichs durch UN-Fachausschuss

Der UN-Fachausschuss zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat am Mittwoch in Genf die zweitägige Prüfung der österreichischen Behindertenpolitik abgeschlossen. Der Unabhängige Monitoringausschuss erklärte im Anschluss, während der Prüfung habe es seitens der UN u.a. „massive Kritik zum Bereich Bildung gehagelt“. Man erwarte „sehr stark formulierte Empfehlungen“, sagte eine Sprecherin des Monitoringausschusses gegenüber der APA.

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UN-BRK

UNO prüft Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in Österreich

Österreich wird nach Angaben des Behindertenrates im August vom Fachausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen zum zweiten Mal auf die Umsetzung der UNO-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) überprüft. Der Behindertenrat sieht die Konvention in Österreich unzureichend umgesetzt.

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Menschen mit Behinderung fühlen sich im Katastrophenschutz vergessen

Menschen mit Behinderungen werden im Katastrophenschutz kaum mitbedacht, kritisieren Betroffene und Fachleute in einer Dokumentation, die von der inklusiven Online-Plattform „andererseits“ am Dienstag veröffentlicht wurde. Anlass ist der zweite Jahrestag der Flut im deutschen Ahrtal am 14. Juli. 134 Menschen starben, zwölf von ihnen lebten in einem Wohnheim der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen.

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Barrierefreiheitsgesetz

Web soll für Blinde und Gehörlose barrierefreier werden

Für Blinde und Sehbehinderte sowie gehörlose und hörbehinderte Menschen soll es ab Juni 2025 im Bereich des Internet und bei technischen Geräten deutliche Verbesserungen geben. Sowohl Hersteller, Importeure und Händler von Produkten sowie die Anbieter von Dienstleistungen im Internet werden ab Juni 2025 zur Einhaltung von EU-weiten Barrierefreiheitsstandards verpflichtet. Das entsprechende Barrierefreiheitsgesetz wurde am Mittwoch im Sozialausschuss beschlossen.

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Ab 2024

Behinderte: Bisher „arbeitsunfähige“ Jugendliche erhalten AMS-Zugang

Jugendlichen und Personen unter 25 Jahren, die bisher wegen fehlender Arbeitsfähigkeit keinen Zugang zum Arbeitsmarktservice hatten, soll dieser nun ermöglich werden. Die Bundesregierung hat am Mittwoch einen Ministerratsvorschlag beschlossen, mit dem junge Menschen nicht vorzeitig als arbeitsunfähig erklärt werden. Damit können die Betroffenen vom AMS betreut werden und die Dienstleistungsangebote des Arbeitmarktservices nutzen. Die Neuerungen sollen 2024 in Kraft treten.

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Trisomie 21 in Ländern des globalen Südens oft ein Stigma

Die ersten neun Jahre musste der indische Bub Rahul Mejar in seinem Bett verbringen. Komplikationen bei der Geburt hatten dazu geführt, dass er unter Zerebralparese litt. Sein Vater hatte wieder geheiratet und sich für seinen Sohn geschämt. Daher versuchte er ihn vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Solche Fälle sind in den Ländern des Südens immer wieder zu finden, Behinderungen sind oft ein Stigma. Das betrifft auch Kinder mit Trisomie 21.

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Schlechte Bilanz

Behindertenrechte bisher kaum umgesetzt

Die in der von Österreich vor 15 Jahren unterzeichneten UN-Konvention festgeschriebenen Rechte von Menschen mit Behinderung werden bisher kaum umgesetzt. Diese „ernüchternde Einschätzung“ gab der Monitoringausschuss zu dem am morgigen 5. Mai abgehaltenen europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ab. Der Blinden- und Sehbehindertenverband (BSVÖ) sprach sich gegen Diskriminierung in der Bildung aus.

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Gerichtsentscheid:

Diskriminierung bei Assistenz für behinderte Schüler:innen

Warum haben Schüler:innen mit einer körperlichen Behinderung Anspruch auf eine persönliche Assistenz, Kinder mit Autismus oder einer Sinnesbehinderung aber nicht? Ein Entscheid des Handelsgerichts Wien stellte hier nun eine klare Diskriminierung fest. Viele Reaktionen forderten nun das Bildungsministerium auf, diese Ungleichbehandlung „unverzüglich zu beenden“.

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Opposition drängt auf eigene Behindertenanwaltschaft im Burgenland

Die burgenländische Opposition aus ÖVP, FPÖ und Grünen hat sich am Mittwoch geschlossen für die Einrichtung einer eigenen Behindertenanwaltschaft ausgesprochen. Derzeit sei diese im Burgenland in die Gesundheits- und Patientenanwaltschaft eingegliedert, die dadurch einen großen Aufgabenbereich abdecken müsse, hieß es in einer Aussendung.

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Wien schafft mehr Schulplätze Schüler:innen mit Behinderung

3,6 Millionen Euro mehr nimmt die Stadt Wien im nächsten Jahr in die Hand, um zusätzliche Schulplätze für Schüler:innen mit körperlichen oder psychischen Behinderungen zu finanzieren. Möglichst vielen Schüler:innen mit Sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) will Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (NEOS) ein 11. und 12. Schuljahr ermöglichen, wie er am Mittwoch vor Journalisten betonte. Derzeit gibt es darauf keinen Rechtsanspruch.