Gesundheitspolitik

Gynäkologischer Stuhl
Schwangerschaftsabbruch

„219er" sorgt weiter für Debatten im deutschen Bundestag

Auch nach der Neuregelung des Paragrafen 219a des Strafgesetzbuches geht die Diskussion über die so genannte „Werbung“ für Abtreibungen weiter. Weil offenbar nur wenige Mediziner bereit sind, sich in die offiziellen Listen mit Ärzten, die Abtreibungen vornehmen, eintragen zu lassen, fordert die SPD-Bundestagsabgeordnete Nina Scheer, den Paragrafen ganz zu streichen.

Johnson verspricht Milliarden für Gesundheitssystem

Der britische Premierminister Boris Johnson hat milliardenschwere Zuschüsse für das angeschlagene öffentliche Gesundheitssystem NHS angekündigt. Damit wolle er eines seiner Versprechen aus der Brexit-Kampagne des Jahres 2016 einlösen, schrieb Johnson in einem Artikel für die „Sunday Times“. Die Ankündigung nährt Spekulationen über mögliche vorgezogene Neuwahlen.

Rauchen

FPÖ als Koalitionspartner will Verbot rückgängig machen

FPÖ Niederösterreich-Chef Udo Landbauer tritt dafür ein, dass bei einer neuerlichen blauen Regierungsbeteiligung das Rauchverbot in der Gastronomie wieder gekippt wird. Eine allfällige Neuauflage von Türkis-Blau werde „menschlich mit Sicherheit keine leichte Aufgabe“, sagte er außerdem im APA-Gespräch.

Medizinstudium

Deutlich mehr Frauen unter Neo-Studierenden

Insgesamt 12.960 Bewerberinnen und Bewerber hatten Anfang Juli an den MedAT-Aufnahmeverfahren für die Medizin-Studienplätze in Wien, Innsbruck, Graz und an der Medizinischen Fakultät in Linz teilgenommen. Jetzt wurde die Verteilung der insgesamt 1.680 Studienplätze für Medizin für das kommende Studienjahr bekanntgeben.

Schwangerschaftsabbruch

Neuseeland will strenges Gesetz lockern

Die Regierung von Premierministerin Jacinda Ardern legte am Montag einen Gesetzesentwurf vor, der Schwangerschaftsabbrüche bis zur 20. Woche erlaubt. „Abtreibung ist der einzige medizinische Eingriff, der in Neuseeland immer noch als Straftat gewertet wird. Es ist Zeit, das zu ändern“, erklärte Justizminister Andrew Little.

ELGA

Probleme laut Biach und ELGA GmbH behoben

Bei der Einführung der E-Medikation in Wien hat es Probleme und Systemausfälle gegeben. Berichte der Ärztekammer darüber wurden sowohl vom Geschäftsführer der ELGA GmbH als auch von Hauptverbands-Chef Alexander Biach bestätigt. Diese seien in der Zwischenzeit aber behoben, versicherten die Verantwortlichen und wiesen die Forderung der Ärztekammer zurück, ELGA zu stoppen und neu aufzusetzen.

mosquito
Dengue-Fieber

Mehr als 500 Tote auf den Philippinen

Auf den Philippinen sind mehr als 500 Menschen durch das Dengue-Fieber ums Leben gekommen. Die Gesundheitsbehörden des südostasiatischen Landes bezifferten die Zahl der Todesopfer seit Jahresbeginn am Freitag auf inzwischen 560. Besonders schlimm betroffen ist die Hauptstadtregion rund um Manila, wo viele Menschen in Slums zuhause sind.

Ebola

Grenze zu Ruanda trotz neuer Fälle wieder offen

Keine Anzeichen auf ein Einkehren von Ruhe: Am Mittwoch und Donnerstag wurden zwei neue Fälle der tödlichen Krankheit in Goma registriert, wie ein örtlicher Vertreter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte. Damit stieg die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle in Goma seit Juli auf insgesamt vier. Die zwischenzeitlich geschlossenen Grenze zu Ruanda wurde wieder geöffnet.

Shisha
Rauchverbot in Gastronomie

Hälfte der Betriebe hat auf Nichtraucher umgestellt

Insgesamt hat rund die Hälfte der Gastronomie-Betriebe bereits auf Nichtraucher umgestellt und sieht durch die Gesetzesänderung keinerlei Probleme, wie aus einer aktuellen market-Umfrage  hervorgeht.  Shisha-Bars, Nachtlokale und Clubs sehen sich am härtesten vom Rauchverbot in der Gastronomie ab 1. November 2019 betroffen.

Parkpickerl für Ärzte

Wiens Bürgermeister Ludwig zeigt Reformwillen

Die Wiener Ärztekammer fordert in Sachen Parkpickerl schon länger Verbesserungen für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, für Visiten sei das unerlässlich. Nun dürfte Bewegung in die Causa kommen.

Ärztemangel braucht ernsthafte Lösungsansätze

Virtuelle Ordinationen oder mehr Kompetenzen für Pflegerinnen und Apotheker? Die jüngsten Vorschläge des Patientenanwaltes gegen den Ärztemangel werden von der Österreichischen Ärztekammer hart kritisiert. Damit sei man weit von einer Lösung entfernt.

Erstversorgungsambulanzen KAV

EVA mit Fragezeichen

Ein Thema hat vergangene Woche für ein Aufhorchen vor allem unter der Wiener Ärzteschaft gesorgt: Die laut KAV so genannten EVAs, also vorgelagerte Erstversorgungsambulanzen in den Spitälern. Diese sollen die eigentlichen Ambulanzen entlasten und Fälle, die nicht akut sind, übernehmen. Nun wurde das KH Hietzing als Pilot angekündigt. Wiewohl: Mit der AMA (Allgemeinmedizinische Akutordination) im AKH gäbe es eigentlich schon ein Best Practice Modell.

Heidelberger Bluttest-Affäre

Bluttest-Affäre führt zu weiteren Personalveränderungen

Die Affäre um Bluttests für Brustkrebs an der Universitätsklinik Heidelberg zieht weitere personelle Veränderungen nach sich. Die Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums, Annette Grüters-Kieslich, und die Kaufmännische Direktorin, Irmtraut Gürkan, legen ihre Ämter vorzeitig nieder.

Ebola

Neuer Fall in kongolesischer Großstadt Goma

Goma liegt im Osten des Landes und ist dichtest besiedelt. „Unsere Eingreiftrupps haben hier gerade einen zweiten Fall entdeckt und isoliert", erklärte der Ebola-Forscher Jean-Jacques Muyembe. Der Betroffene sei am 13. Juli aus einer ländlichen Region in die Millionenstadt gekommen.

Deutschland

Kritik an Liste zu Praxen mit Abtreibungen

An einer neuen offiziellen Liste mit Ärzten, die Abtreibungen vornehmen, wird kurz nach dem Start Kritik laut. Für das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen seien gerade einmal drei Praxen gelistet, sagte die frauenpolitische Sprecherin der Grünen, Ulle Schauws, am Dienstag.

Spitäler

Land Kärnten steigt beim Krankenhaus Spittal/Drau ein

Das Land Kärnten steigt über ein PPP-Modell (Public-Private-Partnership) beim privaten Krankenhaus Samonigg in Spittal/Drau ein. Der mit der Samonigg-Privatstiftung ausgehandelte Vertrag wurde am Dienstag von der Landesregierung beschlossen.