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Coronavirus

Wissenschafter eher für Schulöffnungen

Der heraufdämmernde Spätsommer sorgt in Pandemiezeiten in vielen Staaten für Diskussionen darüber, ob und wie Schulen wieder geöffnet werden. Mehrere aktuelle wissenschaftliche Publikationen in Fachjournalen sprechen eher für Schulbetrieb: weil Kinder sich seltener mit SARS-CoV-2 infizieren bzw. oft nur leicht erkranken. In Österreich ist nach aktuellem Stand geplant, den Unterreicht normal starten zu lassen. In den nächsten Wochen werden konkrete Vorgaben zur Corona-Ampel für Schulen erarbeitet.

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Coronavirus

Zweifel an Effekt von Plasma von Ex-Corona-Patienten

Seit rund einem Jahrhundert zur Therapie schwerer Infektionen bekannt, wurde in den vergangenen Wochen die Gabe von Spenderplasma mit Antikörpern von genesenen Covid-19-Kranken in Einzelfällen bei Schwerkranken als „rettend“ bezeichnet. Eine nun mit Korrekturen versehene im Journal der American Medical Association (JAMA) erschienene chinesische Studie lässt am Effekt deutliche Zweifel aufkommen.

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Nicht alle Infizierten entwickeln schützende Antikörper

Bereits Anfang Juli haben Wiener Vakzinologen und Virologen der MedUni Wien berichtet, dass offenbar nur etwa die Hälfte von SARS-CoV-2-Infizierten eine schützende Immunantwort ausbildeten. Ein von einer zweiten Studiengruppe der MedUni Wien entwickelter Labortest zeigte nun eine solche Schutzrate bei 60 Prozent. Darüber hinaus könnten manche Antikörper die Covid-19-Erreger sogar „fördern“.

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Flugreisen: Corona-Gefährdung höher als Absturzrisiko

Flugreisen könnten - ähnlich wie Kreuzfahrten - in Covid-19-Zeiten gefährlich sein. Das SARS-CoV-2-Risiko ist aber laut US-Statistiker Arnold Barnett relativ gering. Zwei Stunden US-Inlandsflug könnten zu einem Covid-19-Todesfall pro 400.000 bis 600.000 Passagieren führen. Das Risiko sei ähnlich wie bei zwei Stunden Tagesaktivität am Boden, heißt es in einer Preprint-Studie.

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Australische Studie: Risiko in Schulen gut zu managen

Das Risiko für Corona-Ausbrüche in Schulen lässt sich einer australischen Studie zufolge mit Maßnahmen wie Kontaktverfolgung gering halten. Obwohl mit dem Virus infizierte Lehrer, Betreuer und Kinder ihre Einrichtung aufgesucht hätten, als sie bereits infektiös waren, seien dort nur wenige weitere Menschen infiziert worden.

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1,5 Millionen Italiener entwickelten Antikörper

Das Coronavirus könnte in Italien einer Studie zufolge sechs Mal stärker verbreitet sein als bisher bekannt. 1,48 Millionen Menschen - 2,5 Prozent der Bevölkerung - haben Antikörper gegen SARS-CoV-2 entwickelt, so eine Untersuchung des Gesundheitsministeriums und des Statistikamts Istat.

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Molekulare Kleber hängen „Bitte entsorgen“-Markierung an Krebstreiber

Manche Eiweißstoffe im Körper kann man direkt mit Wirkstoffen ausschalten, wenn sie Krankheiten wie Krebs auslösen, bei drei Vierteln davon funktioniert das aber nicht, erklären Wiener Forscher. Mit „molekularen Klebern“ kann man ihnen aber eine „Bitte entsorgen“-Markierung anhängen, um sie von der zellulären Müllabfuhr abholen zu lassen, berichten sie im Fachjournal „Nature Chemical Biology“.

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Coronavirus

Menschen können Hunde und Katzen anstecken

Haustiere wie Hunde und Katzen können von Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert werden. Diese Annahme von Wissenschaftlern hat jetzt eine Studie italienischer Forscher an einer verhältnismäßig großen Zahl von Tieren bestätigt. Die Wissenschaftler hatten 540 Hunde und 277 Katzen in Norditalien, vor allem in der Lombardei, untersucht. 

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Deutsche Studie: Fünftel der Corona-Spitalspatienten gestorben

Gut ein Fünftel der Corona-Patienten, die im Frühjahr in deutschen Kliniken aufgenommen wurden, hat laut einer Studie nicht überlebt. Die Sterblichkeit war bei künstlich beatmeten Menschen mit 53 Prozent besonders hoch, wie die Technische Universität (TU) Berlin am Mittwoch auf Basis von AOK-Abrechnungsdaten mitteilte.

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Coronavirus

Enge Familienkontakte erhöhten Sterblichkeit nur bedingt

Der Zusammenhang zwischen engen familiären Kontakten von Enkeln, Kindern bzw. Großeltern und Covid-19-Todesraten wird seit Beginn der Pandemie vielfach kontrovers diskutiert. Einer Studie von Forschern aus Italien, Spanien und Wien zufolge ist dieser Konnex zwar in manchen Ländern deutlich sichtbar, in anderen Staaten und Regionen dagegen nicht.

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Coronavirus

Covid-19 und Lungenkrebs: Behandlungen nicht abbrechen

Lungenkrebskranke gehören im Zusammenhang mit dem Coronavirus zur Hochrisikogruppe. Zielgerichtete Therapien, Immuntherapie und Strahlentherapie führen aber nicht zu einem erhöhten Sterberisiko durch Covid-19, sagte der Lungenkrebsspezialist Maximilian Hochmair. Die Behandlung solle daher unbedingt fortgesetzt werden.

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Coronavirus

Coronavirus-Infektion könnte Herz beeinträchtigen

Covid-19-Patienten könnten auch Herzprobleme drohen. Diese Vermutung äußern Wissenschafter der Universität Frankfurt nach einer Studie in der Fachzeitschrift „JAMA Cardiology“. Das Team hatte Magnetresonanzaufnahmen der Herzen von insgesamt hundert Patienten ausgewertet, die sich von einer Covid-19-Erkrankung erholten - gut zwei Drittel von ihnen zu Hause, die übrigen im Krankenhaus.

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Coronavirus

Bei Lockerungen ist Vertrauen in Staat entscheidend

Bei der Frage, ob Menschen Lockerungen in der Corona-Krise befürworten oder ablehnen, spielt laut einer Studie der Uni Konstanz vor allem das Vertrauen in staatliche Institutionen eine Rolle. Eindämmungsmaßnahmen würden eben nicht von Virologen und Epidemiologen ergriffen, sondern vom Staat, schreiben die Autoren Claudia Diehl und Felix Wolter in dem am Donnerstag veröffentlichten Papier.

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Außergewöhnliche Immunität

Erkenntnisse über Fledermäuse sollen Krankheiten von Menschen lindern

Forscher erhoffen sich nach der nun nahezu vollständig gelungenen Entschlüsselung des Erbguts von Fledermäusen Erkenntnisse, um Alterungsprozesse und Erkrankungen von Menschen zu lindern. Einem weltweiten Konsortium von Wissenschaftern sei es gelungen, sechs hochpräzise Fledermausgenome zu erstellen und analysieren, teilte die Max-Planck-Gesellschaft in München mit.

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Coronavirus

Homeoffice wirkt positiv - Weniger Stress, mehr Produktivität

Weniger Stress, mehr Zeit für die Familie und sogar eine höhere Produktivität: Der Wechsel ins Homeoffice infolge der Coronakrise war für viele Arbeitnehmer eine positive Erfahrung. Das geht aus einer Studie der deutschen Krankenkasse DAK hervor. Fühlten sich vor der Pandemie 21 Prozent der Beschäftigten regelmäßig gestresst, waren es während der Coronakrise nur 15 Prozent.

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Aluminium

Aluminium in Deos weniger belastend als angenommen

Aluminiumhaltige Deos sind weniger belastend für den Körper als bisher angenommen. Das teilte das Institut für Risikobewertung (BfR) am Dienstag in Berlin mit. Gleichwohl mahnt das Institut weiterhin zur Vorsicht bei sauren und salzhaltigen Speisen und Getränken in Alufolie, Alu-Grillschalen oder unbeschichteten Alu-Menüschalen und -Geschirr.

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Coronavirus

Britischer Impfstoff laut Studie mit Doppelwirkung

Ein britischer Impfstoff gegen das Coronavirus scheint einer Studie zufolge sicher zu sein und das Immunsystem anzukurbeln. Das Mittel der Universität Oxford und des britischen Pharmaunternehmens AstraZeneca wirkt gleich zweifach: Es fördert sowohl die Bildung von spezifischen Antikörpern als auch von T-Zellen - beide sind für die Immunabwehr wichtig.

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Coronavirus

Antikörper bieten vermutlich längerfristig Immunität

Corona-Patienten haben einer Studie zufolge in vielen Fällen dauerhaft so viele Antikörper, dass eine erneute Infektion mit dem Virus vermutlich abgewehrt werden kann. Zu diesem Ergebnis kommt eine noch unveröffentlichte Studie an 327 Covid-19-Patienten im chinesischen Wuhan, die zu den weltweit ersten infizierten Menschen gehören.

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Frühgeborene im Brutkasten hoher Lärmbelastung ausgesetzt

Frühchen sind im Brutkasten besonders bei unterstützter Beatmung einer hohen Lärmbelastung ausgesetzt. In manchen Fällen kann das sogar gesundheitliche Folgen haben. Ein Team von MedUni Wien, AKH, der Universität Wien sowie der Universität für Musik und darstellende Kunst hat erforscht, was Frühgeborene im Inkubator hören.

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Maskenpflicht senkt körperliche Belastbarkeit

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vermindert die körperliche Belastbarkeit gesunder Menschen, legt eine Untersuchung des Universitätsklinikums Leipzig nahe. In der Arbeitswelt stelle sich damit die Frage, ob Menschen, die mit Maske körperlich anstrengende Arbeit leisten, häufiger Pausen machen müssten als bisher. Die Mediziner betonten, dass die Maskenpflicht in Deutschland dennoch richtig sei.

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EU-Studie: Weitere Lockdowns an Mobilitätsregionen festmachen

Zur Eindämmung künftiger Corona-Hotspots empfiehlt eine EU-Studie, Lockdowns nicht an Verwaltungsgrenzen sondern Mobilitätsregionen festzumachen. Die Studie stützt sich auf Handydaten aus 19 Mitgliedsländern. Am besten zum Begrenzen eines Infektionsausbruchs, während das Wirtschaftsleben weiterlaufe, seien demnach Beschränkungen in regionalen Lebensräumen, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Studie der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission (JRC) in Brüssel.

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Immunität laut Studie vielleicht nur kurzzeitig

Genesene Corona-Patienten könnten ihre Immunität gegen eine erneute Infektion mit dem Virus laut einer britischen Studie nach wenigen Monaten wieder verlieren. Für die vom Londoner King's College veröffentlichte Studie haben die Forscher über 90 bestätigte Fälle auf Antikörper untersucht. Demnach nahm deren Konzentration im Blut der untersuchten Patienten mitunter schnell wieder ab.

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Studie Deutschland

Coronavirus: Kinder könnten als Infektionsbremse wirken

Eine Studie im deutschen Bundesland Sachsen hat bei 2.000 Schülern und Lehrern nur wenige Personen mit SARS-CoV-2-Antikörpern gefunden. Dabei sei auch an Schulen mit Corona-Ausbrüchen zwischen Mai und Juli getestet worden. Die ersten Ergebnisse der Studie zeigten keine Hinweise, dass Kinder oder Jugendliche das Virus besonders schnell verbreiteten.

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Saarland startet repräsentative Antikörper-Studie

Im Saarland sollen in einer repräsentativen Studie in den kommenden Wochen rund 2300 Menschen auf Antikörper gegen das Coronavirus getestet werden. Erstmals wollen Forscher am Beispiel eines Flächenbundeslandes zeigen, wie stark sich das Virus verbreitet hat. Auch soll es darum gehen, wie hoch die Rate der bislang unentdeckten Infektionen ohne oder mit nur leichten Krankheitssymptomen ist.

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Lachgas könnte bei Posttraumatischen Belastungsstörungen helfen

Lachgas könnte bei Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) helfen. Das zeigt eine nun veröffentlichte Pilotstudie des österreichischen Anästhesisten Peter Nagele von der University of Chicago an US-Kriegsveteranen. „Die Studie ist zwar klein, aber sie zeigt, dass der Einsatz von Lachgas zur raschen Linderung von PTBS-Symptomen vielversprechend ist“, so Nagele.

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Luftverschmutzung verschlechtert Lungenfunktion und fördert COPD

Luftverschmutzung beschleunigt die Alterung der Lunge und erhöht das Risiko einer chronischen Lungenerkrankung – so das Ergebnis einer Querschnittstudie des McGill University Health Centre in Montreal. Einmal mehr wird damit deutlich, wie schädlich die weltweite Luftverschmutzung für die Gesundheit ist.