Gesundheitspolitik
Coronavirus

Alle Neune: Deutschland setzt auch Kärnten auf die Rote Liste

Mit Kärnten hat Deutschland am Donnerstag auch das letzte bisher davon noch verschonte Bundesland auf die Rote Liste der Risikogebiete gesetzt. Die Maßnahme tritt am Samstag um 0.00 Uhr in Kraft, wie das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin am Freitag mitteilte. Dann müssen aus ganz Österreich nach Deutschland Einreisende für 14 Tage in Quarantäne, können diese aber mit einem COVID-19-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, auch umgehen.

Gesundheitspolitik
UN-Experten

Erhöhtes Pandemie-Risiko wegen Naturzerstörung

Der Weltbiodiversitätsrat warnt wegen Naturzerstörung und dem Artensterben vor einem rasant wachsenden Risiko neuer Pandemien. Diese würden ohne Gegensteuern künftig nicht nur häufiger auftreten, sondern sich auch noch schneller verbreiten und mehr Menschen töten als Covid-19, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Bericht von 22 Experten der UN-Organisation.

Ampel Rot
Gesellschaft
Coronavirus

Corona-Ampel: Rot ist die dominierende Farbe in Österreich

Die besorgniserregende Entwicklung bei Infektionszahlen, Spitalskapazitäten und anderen Parametern hat sich auch in der neuen Schaltung der Corona-Ampel niedergeschlagen: Österreich ist als Staat rot. Geht man auf Landesebene, sind alle Bundesländer bis auf Kärnten mit rot bewertet, was ein sehr hohes Risiko für Infektionen mit SARS-COV-2 bedeutet. Auch auf Bezirksebene sind nicht rote Gebiete rar geworden. Am Freitag werden die Gründe der Bewertung veröffentlicht.

Paris mit Blick auf Eiffelturm
Gesundheitspolitik
Coronavirus

Europäer setzen auf Testen und Warnen sowie auf Lockdowns - WHO warnt

Testen, warnen, impfen: Die EU-Staaten wollen enger zusammenarbeiten, um die zweite Corona-Welle zu brechen. Dies vereinbarten Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre EU-Kollegen bei einer Videokonferenz. Kurzfristig sehen sich aber immer mehr Länder gezwungen, Kontakte im Alltag auszubremsen: Am Freitag geht Frankreich in einen neuen weitgehenden Lockdown.

Schutzmaske MNS Maske Maskenpflicht
Gesundheitspolitik
Pandemie

Österreicher glauben, dass Masken auch nach Corona Thema sein werden

87 Prozent der Österreicher glauben, dass das Tragen von Schutzmasken im Alltag auch nach der Coronakrise bei uns üblich bleiben wird. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des IMAS-Instituts. Insgesamt erwarten rund drei von vier Landsleuten, dass die Pandemie unseren Alltag nachhaltig verändern wird. Das betrifft etwa den Umgang mit Grippekranken, aber auch die Arbeitswelt und das Sozialverhalten.

Deutschland Deutsche Flagge
Gesellschaft
Coronavirus

Höchstwert: 18.681 Neuinfektionen in Deutschland

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat mit 18.681 Fällen binnen eines Tages einen neuen Höchstwert erreicht. Dies geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts vom frühen Freitagmorgen hervor. Der bisherige Rekordwert vom Vortag lag bei 16 774 Fällen. Am Freitag vor einer Woche hatten die Gesundheitsämter dem RKI 11 242 Neuinfektionen gemeldet.

Wissenschaft
Coronavirus

Linzer Corona-Experte: Teil-Lockdown hätte große Wirkung

Die Intensivmedizin sei wegen der stark steigenden Covid-19-Erkrankungen „nicht mehr sehr weit“ von der Kapazitätsgrenze entfernt, sagte der Linzer Corona-Experte Bernd Lamprecht Donnerstag in der „ZIB2“. Maßnahmen zur Dämpfung der Infektionsentwicklung seien geboten. Ein „modifizierter, differenzierter Lockdown“ - mit offenen Schulen und Arbeitsplätzen, aber Unterbindung von Freizeit-Kontakten durch Einschränkungen im Abend- und Nachtlebens - könnte „große Wirkung zeigen“.

Medikament
Wissenschaft
Coronavirus

Notfallzulassung von Impfstoffen erschwert Forschung

So schnell wurde noch kein Impfstoff zugelassen: Vor Jahresende sollen in den USA Impfungen gegen das neue Coronavirus erhältlich sein. Möglich ist das nur, weil die dritte und letzte klinische Erprobungsphase ausnahmsweise von üblicherweise sechs auf zwei Monate verkürzt wurde.

Gesundheitspolitik
Euthanasie-Referendum

Neuseeländer stimmen für Legalisierung der Sterbehilfe

Die Bürger Neuseelands haben sich in einem Referendum für die Legalisierung der Sterbehilfe in dem Pazifikstaat ausgesprochen. Wie die Wahlbehörde am Freitag mitteilte, wurde die entsprechende Vorlage mit 65,2 Prozent der Stimmen angenommen. Diese sieht vor, dass unheilbar kranke Erwachsene in dem südpazifischen Inselstaat unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf einen medizinisch begleiteten Suizid erhalten.

Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik

EU-Länder wollen Reform der Weltgesundheitsorganisation antreiben

Die EU-Länder wollen eine weitgehende Reform der Weltgesundheitsorganisation WHO anstoßen. Darauf hätten sich Gesundheitsminister der 27 Mitgliedstaaten am Freitag verständigt, sagte der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im Anschluss an eine Videokonferenz mit seinen EU-Kollegen. "Wir wollen auch unbedingt jetzt damit beginnen und nicht erst das Ende der Corona-Pandemie abwarten", meinte Spahn.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Wissenschaft

Regeneron schränkt Einsatz seines Anti-Covid-Mittels ein

Das US-Biotech-Unternehmen Regeneron hat den Einsatz seines Anti-Covid-Mittels eingeschränkt. Regeneron bezog sich bei der Bekanntgabe dieses Beschlusses am Freitag auf eine Studie des unabhängigen Expertengremiums IDMC, das eine Überprüfung der Testreihe nahelegte. Die genauen Gründe für die Entscheidung des Unternehmens wurden nicht mitgeteilt. Die Einschränkung bezieht sich nur auf die besonders stark vom neuartigen Coronavirus betroffenen Patienten, die auf eine intensive Sauerstoff-Beatmung angewiesen sind.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik
Coronavirus

Lage in Spitälern im Westen „noch nicht dramatisch"

Angesichts steigender Covid-Patienten in Spitalsbehandlung stellt sich die Frage, wie die Krankenhäuser ausgelastet sind. Interessant ist dabei vor allem ein Blick auf die Bundesländer im Westen mit den aktuell höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen (Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner).

https://www.medinlive.at/aufmacher
Wissenschaft
Coronavirus

Besuche in Kärntner Pflegeheimen werden eingeschränkt

In Kärnten sind am Freitagnachmittag strengere Regeln für Besuche in Pflegeheimen angekündigt worden. Wie der Landespressedienst in einer Aussendung mitteilte, sollen Besuche nur mehr in der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr - in einigen Heimen aus organisatorischen Gründen sogar nur von 13.00 bis 17.00 Uhr - möglich sein. Außerdem bestellte das Land 100.000 Antigentests, mit denen in den Heimen nicht nur Verdachtsfälle getestet, sondern auch Screenings durchgeführt werden sollen.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Wissenschaft
Coronavirus

Intensiv-Auslastung stieg zu Vorwoche vier Prozentpunkte

Laut den am Freitag veröffentlichten Indikatoren zur Risikoeinstufung für die Corona-Ampel ist die Auslastung der Intensivbetten in Österreich innerhalb einer Woche um vier Prozentpunkte gestiegen. Am Mittwoch der Vorwoche waren 7,3 Prozent der Betten belegt, diesen Mittwoch waren es 11,2 Prozent. In absoluten Zahlen nahm der Belag durch Covid-19-Intensivpatienten in diesem Zeitraum von 147 auf 224 zu. Die höchste Auslastung gab es mit 21,6 Prozent in Vorarlberg.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik
Coronavirus

Krankenpflegeverband befürchtet „maximale Überlastung"

Angesichts stetig steigender Zahlen von Corona-Patienten haben der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) und die Bundesarbeitsgemeinschaft für Intensiv- und Anästhesiepflege am Freitag vor einer „maximalen Überlastung“ der Krankenhäuser gewarnt. Das heimische Gesundheitssystem sei nicht auf eine Pandemie ausgelegt. Das Hauptproblem sei nicht ein Mangel an Intensivbetten oder Beatmungsgeräten, sondern fehlende pflegerische und ärztliche Fachkräfte.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik
Coronavirus

NÖ will weitere Bettenkapazitäten in Spitälern schaffen

Angesichts der Entwicklung rund um das Coronavirus sollen in Niederösterreichs Krankenhäusern in den kommenden Tagen weitere Bettenkapazitäten geschaffen werden. Wie LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) am Freitag mitteilte, seien derzeit 266 an Covid-19 erkrankte Personen hospitalisiert. Der Höchststand während der sogenannten ersten Welle hatte bei 217 gelegen. Die Zahl der Intensivpatienten habe sich in den Landeskliniken innerhalb der abgelaufenen Woche von 23 auf 46 verdoppelt.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik
Coronavirus

Online-Tool bringt Entlastung bei 1450 in Tirol

Die Leitstelle Tirol hat ein eigenes Online-Einmeldetool für Corona-Verdachtsfälle oder Kontaktpersonen entwickelt. Ergänzend zur Gesundheitshotline 1450 können sich Personen, die in Tirol leben, online über corona.leitstelle.tirol als Verdachtsfall oder Kontaktperson einmelden. Die Testphase in den ersten Oktoberwochen habe gezeigt, dass das Einmeldetool zu einer Entlastung der 1450-Hotline beiträgt, teilte das Land am Freitag mit.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik
Coronavirus

Lehrer fordern zusätzliche Schutzmaßnahmen und Prämie

Ein Offenhalten der Schulen trotz hoher Sars-CoV-2-Infektionszahlen sei nur mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen möglich, haben Lehrervertreter am Freitag erneut betont. Die Unabhängige Lehrergewerkschafter (ÖLI-UG) wünschen sich u.a. ein Maskenpflicht auch im Unterricht für Schüler ab zehn und in Kindergärten und Volksschulen die Installation von Luftfiltern. Der oberste Wiener Pflichtschullehrer-Personalvertreter Thomas Krebs (FCG) fordert eine Prämie für Lehrer.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik
Statistik

5.627 Neuinfektionen bedeuten neuerlich Rekord

Mit 5.627 Neuinfektionen in 24 Stunden ist in Österreich ein Rekordwert erreicht worden. Erstmals wurde die 5.000er-Marke übertroffen und das auch noch deutlich, wie die am Freitag veröffentlichten Zahlen des Gesundheits- und Innenministerium zeigen.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesellschaft
Schwangerschaftsabbruch

Polnische Polizei rüstet sich für Massendemo gegen Abtreibungsverbot

Die Polizei in der polnischen Hauptstadt Warschau bereitet sich auf die größten Demonstrationen seit der Verschärfung des Abtreibungsverbots vor gut einer Woche vor. Da schon die bisherigen Kundgebungen sehr viel Zulauf gehabt hätten, würden von anderen Standorten zusätzliche Beamte angefordert, sagte Polizeisprecher Sylwester Marczak am Freitag.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik
Coronavirus

ÖGB und AK fordern Begleitmaßnahmen

Die Vertreter der Arbeitnehmer-Organisationen fordern Begleitmaßnahmen für die Beschäftigten, sollte es zu einem Lockdown kommen. ÖGB-Chef Wolfgang Katzian und Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl pochen jeweils gegenüber der APA auf eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes, eine Maskenpause sowie darauf, dass die Bildungseinrichtungen geöffnet bleiben sollen.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesellschaft
Ausbildung

Uneinigkeit bei Präsenzlehre an Innsbrucker Med-Uni

Uneinigkeit herrscht an der Med-Uni Innsbruck beim Thema Präsenzlehre: Während die Studierenden Online-Streaming aller Vorlesungen fordern, argumentiert das Rektorat dagegen. Das habe nicht nur pragmatische Gründe, sagte Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten Peter Loidl im APA-Gespräch. Präsenzlehre sei „die bestmögliche Form der Lehre“, die essenzielle Werte vermittle. Präsenzveranstaltungen fänden nur unter Einhaltung strengster Sicherheitsvorkehrungen statt.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik
Coronavirus

Straßenkarneval in Rio abgesagt

Erst die Verschiebung des weltberühmten Karnevals im Sambodrom, jetzt hat die brasilianische Metropole Rio de Janeiro wegen der Pandemie auch ihren Straßenkarneval abgesagt. Demnach einigten sich Vertreter der „Blocos“ genannten Karnevalsgruppen, die sonst in den Straßen und auf Plätzen feiern, sowie die städtische Tourismusagentur Riotur und Experten für Gesundheit und öffentliche Sicherheit nach einer Online-Besprechung auf die Absage.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik
Coronavirus

Kärntner Spitälern droht 38-Millionen-Euro Finanzloch

Den Kärntner Fondskrankenanstalten droht im kommenden Jahr laut Prognosen ein 38 Millionen Euro großes Finanzloch. Sinkende Einnahmen aus Ertragsanteilen, geringere Zahlungen der Sozialversicherungen und höhere Ausgaben seien dafür verantwortlich, sagte Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) in einer Aussendung des Landespressediensts. Sie fordert vom Bund entsprechende Ausgleichszahlungen.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik
Coronavirus

Israel beschließt weitere Lockerungen

Knapp zwei Wochen nach ersten Lockerungen von Israels zweitem Lockdown sind weitere Erleichterungen geplant. Das sogenannte Corona-Kabinett beschloss in der Nacht auf Freitag die Öffnung der Volksschulen, allerdings unter Einschränkungen. Von Sonntag an dürfen auch Ferienwohnungen wieder geöffnet werden. In Gebetshäusern können sich bis zu zehn Menschen versammeln und draußen bis zu 20. Auch Friseur- und Kosmetiksalons dürfen dann wieder einzelne Kunden empfangen.