Gesundheitspolitik
Gesundheitsausgaben

Rechnungshof sieht unambitionierte Sparvorgaben

Konkret wird das System der Finanzzielsteuerung des Gesundheitswesens kritisiert. Für die Jahre 2017 bis 2021 seien Ausgabenobergrenzen vorgegeben worden, die bereits bei ihrer Festlegung überholt gewesen seien. Schon in den Jahren 2013 und 2014 seien sie nämlich deutlich unterschritten worden, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Bericht.

DNA
Wissenschaft
Onkologie

Gen-Profiling verändert Krebsmedizin

Die Next-Generation-Sequenzierung (NGS) des Genoms von Zellen binnen kürzester Zeit und zu Preisen deutlich unter 1.000 Euro verändert die Krebsmedizin rapide. Eine Individualisierung der Menschen von Prävention bis zur allfälligen Nachsorge steht vor der Tür, hieß es bei einem Mediengespräch des Pharmakonzerns Roche in Zürich.

Gesellschaft
Glyphosat

Formalfehler verhindert Verbot

Das im Juli vom Nationalrat beschlossene Verbot des Unkrautvernichters Glyphosat wird von Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein nicht kundgemacht und wird somit nicht mit 1. Jänner 2020 in Kraft treten. Grund dafür ist ein reiner Formalfehler: Der Entwurf des Gesetz hätte der EU im Voraus zur Notifizierung übermittelt werden müssen, was aber nicht geschehen ist. Die SPÖ bringt einen neuerlichen Antrag ein.

Familie
„Frühe Hilfen“

Unterstützung für Familien in belastenden Situationen

Um Familien mit kleinen Kindern und auch Schwangere, die mit schwierigen Bedingungen kämpfen, zu unterstützen, stehen in allen Bundesländern „Frühe-Hilfen“-Netzwerke zur Verfügung. „Wir beobachten in den Geburtskliniken und in unseren Praxen eine Zunahme psychosozial belasteter Familien“, berichtete Harald Geiger, Fachbeirat des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) am Montag.

Gebärmutterhalskleps
Gesundheitspolitik
Deutschland

Früherkennungsprogramm für Gebärmutterhalskrebs soll 2020 starten

In Deutschland soll ein neu organisiertes Früherkennungsprogramm für Gebärmutterhalskrebs wie geplant zum 1. Januar 2020 starten. Dafür werden eigentlich vorgesehene Dokumentationsvorgaben für Ärzte befristet ausgesetzt, wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen in Deutschland am Donnerstag in Berlin beschloss.

jameda
Gesundheitspolitik

Drei Ärzte erzwingen beim Bewertungsportal Jameda Löschung ihrer Profile

Das Bewertungsportal Jameda hat wie bereits im November vor dem Oberlandesgericht Köln nun auch vor dem Landgericht München I eine juristische Niederlage hinsichtlich der früheren Ausgestaltung des Unterschieds zwischen Basis- und Premiumkunden erlitten. Jameda muss die ohne deren Einwilligung erstellten Profile von drei klagenden Ärzten löschen, wie das Gericht am Freitag mitteilte.

Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Wissenschaft

Merck & Co verstärkt sich für 2,7 Mrd. Dollar in der Krebsmedizin

Der US-Pharmakonzern Merck & Co übernimmt für 2,7 Mrd. Dollar (2,4 Mrd. Euro) den Krebsspezialisten ArQule und sichert sich damit den Zugriff auf ein vielversprechendes Medikament zur Blutkrebs-Behandlung. Merck & Co bietet 20 Dollar je ArQule-Aktie in bar und damit mehr als doppelt so viel wie den Schlusskurs vom Freitag, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

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Gesundheitspolitik

Ehemaliges Hotel in Klosterneuburg wurde Gesundheitsresort

Das ehemalige Park Inn Hotel in Klosterneuburg ist nunmehr das Gesundheitsresort Donaupark, spezialisiert auf die Behandlung und Prävention von „Burn out“. Die neue Einrichtung ist am Montag offiziell eröffnet worden. Die Kosten für Umbau bzw. Adaptierung betrugen laut Landespressedienst sechs Millionen Euro.

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Gesundheitspolitik
Wiener Rettung

Neue Notruf-App und Kritik vom Rechnungshof

Bei gesundheitlichen Notfällen entscheiden oft Minuten über Leben und Tod. Um die Wartezeit bei Rettungseinsätzen zu verkürzen, gibt es in Wien nun eine sogenannte Notruf-App, mit der man per Handy einen Krankenwagen rufen kann. Sie wurde am Montag präsentiert.

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Gesellschaft
Rotes Kreuz

Wunsch nach mehr psychologischer Betreuung

Angst, Stress, Depressionen: Flüchtlinge und Menschen in Notlagen sind oft schwer traumatisiert. Ihre seelische Verfassung wird in der humanitären Hilfe aber nach Überzeugung der Rotkreuz-Bewegung zu oft vernachlässigt. Sie will alle Länder der Welt bei ihrem großen Kongress in Genf dazu bringen, die psychologische Betreuung in der humanitären Hilfe zu verstärken.

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Gesundheitspolitik

Ruanda startete freiwilliges Ebola-Impfprogramm

Allen Risikoländern sei von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Rat erteilt worden, den vom US-Pharmakonzern Johnson & Johnson entwickelten neuen Impfstoff anzuwenden, auch wenn sie selbst nicht von der hochansteckenden Krankheit betroffen seien, sagte Ruandas Gesundheitsministerin Diane Gashumba.

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Gesundheitspolitik
Bericht

40 Opfer von Valproat seit 1990 in der Schweiz

Epilepsie-Medikamente mit dem Wirkstoff Valproat haben einen möglichen Zusammenhang mit Entwicklungsstörungen und Fehlbildungen bei 40 Kindern in der Schweiz.

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Gesundheitspolitik
Masern-Impfpflicht

Für Grüne „allerletzte Konsequenz“

Die Grünen können sich nach den Worten von Vize-Klubchefin Sigrid Maurer eine Impfpflicht allenfalls „in allerletzter Konsequenz bei besonders gefährlichen Krankheiten“ vorstellen. „Grundsätzlich ist natürlich das allerwichtigste die Aufklärung“ über Impfungen, sagte sie im "Ö1-Mittagsjournal" des ORF.

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Wissenschaft

Frau nach sechs Stunden ohne eigenen Herzschlag wiederbelebt

In Spanien haben Ärzte eine Frau nach mehr als sechs Stunden ohne eigenen Herzschlag ins Leben zurückgeholt. Die 34-jährige Britin hatte Anfang November beim Wandern in den spanischen Pyrenäen einen Herzstillstand erlitten, teilte das Universitätskrankenhaus Vall d'Hebron in Barcelona mit.

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Gesundheitspolitik
Spitalsärzte

Ausgliederung des KAV für Wiener Gesundheitssystem essenziell

Wolfgang Weismüller, Vizepräsident und Obmann der Kurie angestellte Ärzte der Ärztekammer für Wien, begrüßt zwar die jüngsten Zusagen von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker für mehr Investitionen in den niedergelassenen Bereich, um die Wiener Spitäler indirekt zu entlasten, betont aber: „Wir benötigen auch gleichzeitig mehr direkte Maßnahmen für das Wiener Spitalswesen, um hier eine Entlastung der Ärztinnen und Ärzte sowie mehr Zeit für unsere Patientinnen und Patienten zu schaffen.“

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Gesundheitspolitik

Masern-Impfpflicht wieder in der Diskussion

Der Vorstoß der Landeshauptleute von Niederösterreich und der Steiermark Johanna Mikl-Leitner und Hermann Schützenhöfer (VP) für eine Masern-Impfpflicht hat die Diskussion wieder in Gang gebracht. Einige Vertreter SPÖ-regierter Länder können der Pflicht nichts abgewinnen, auch FPÖ und NEOS äußerten sich ablehnend, Burgenlands Landeschef Hans Peter Doskozil (SPÖ) schloss sie hingegen nicht aus.

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Gesundheitspolitik

ÖVP: Mikl-Leitner und Schützenhofer dezidiert für Impfpflicht

Die beiden VP-Landeshauptleute Johanna Mikl-Leitner (Niederösterreich) und Hermann Schützenhöfer (Steiermark) haben sich im „Ö1-Morgenjournal“ des ORF-Radios ausdrücklich für eine Impfpflicht gegen Masern ausgesprochen. Gesundheitsministerin Brigitte Zarfl verwies auf die Empfehlungen des obersten Sanitätsrats und will die Aufklärung forcieren.

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Wissenschaft
Spanien

Frau sechs Stunden nach Herzstillstand reanimiert

Spanischen Ärzten ist es nach eigenen Angaben gelungen, das Leben einer Britin trotz eines sechsstündigen Herzstillstands zu retten. „Dies ist der längste uns bekannte Herzstillstand in Spanien“, sagte der Arzt Eduard Argudo vom Vall-d'Hebron-Krankenhaus in Barcelona am Donnerstag. Es habe bereits ähnliche Fälle in den Alpen und in Skandinavien gegeben.

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Wissenschaft
Onkologie

Liquid Biopsy und Co: Ein Blick in die Zukunft

Zum Beispiel: Ein langjähriger Raucher entschließt sich zu einer Genomuntersuchung. Dabei findet sich ein Krankheitsrisiko. Mittels regelmäßiger Liquid-Biopsy (Test auf Tumor-DNA im Blut) wird der Betroffene beobachtet. Bei Auftauchen eines Verdachts erfolgt eine möglichst schnelle Diagnose. Nach einer erfolgreichen Therapie schaltet man wieder zurück auf die regelmäßigen Blutabnahmen, um ein eventuelles Wiederauftauchen der Erkrankung möglichst schnell zu entdecken.

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Gesundheitspolitik
WHO

Zahl der Todesopfer durch Masern deutlich gestiegen

Die Zahl der Todesopfer ist im Langzeit-Vergleich zwar gesunken, im Jahr 2000 erlagen noch mehr als 535.000 Menschen der Krankheit. Seit Kurzem steigen die Zahlen jedoch wieder. So gab es 2018 den WHO-Schätzungen zufolge rund 16 000 Masern-Tote mehr als 2017.

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Gesundheitspolitik
Deutschland

Spahn ändert nach Protesten Reformpläne für Intensivpflege

Deutschands Gesundheitsminister Jens Spahn ändert nach breiten Protesten seine Reformpläne für die Pflege schwerkranker Menschen mit künstlicher Beatmung. Intensivpflege-Patienten, die am sozialen Leben teilhaben, könnten auch künftig zu Hause betreut werden, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in Berlin.

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Gesundheitspolitik

Samariterbund und Ärztekammer kritisieren mangelndes Impfbewusstsein

Das mangelnde Impfbewusstsein der Österreicher haben der Arbeiter-Samariter-Bund und die Österreichische Ärztekammer am Donnerstag kritisiert. Um eine Impfpflicht werde man auch hierzulande nicht herumkommen, hieß es in einer Aussendung, die im österreichischen Impfplan vorgeschriebenen Gratisimpfungen sollten verpflichtend gemacht werden.