Gesellschaft

Massud Mossaheb
Menschenrechtsverletzung

Generalsekretär der Österreichisch-Iranischen Gesellschaft droht Todesstrafe im Iran

Die Ärztekammer wurde über einen weiteren Fall eines im Iran festgehaltenen und mit der Todesstrafe bedrohten Wissenschafters informiert. Massud Mossaheb wurde am 29. Jänner 2019 im Rahmen einer beruflichen Reise in den Iran mit einer Delegation des medizinischen Projekts MedAustron festgenommen, verhört und inhaftiert. Die Parallelen zum Fall Djalali sind evident, die Ärztekammer hat mittlerweile Kontakt mit amnesty international aufgenommen.

Unfall

Unterarm wieder angenäht: Patient liegt auf Normalstation

Ein 17-jähriger Oberösterreicher, der sich am Wochenende den Unterarm mit einer Kreissäge beinahe vollständig abgetrennt hat, befindet sich auf dem Weg der Besserung. Nachdem ihm Unfallchirurgen im Linzer Kepler-Uniklinikum den Arm wieder angenäht hatten, lag er am Dienstag bereits auf der Normalstation, hieß es aus dem Spital.

Lebensmittelverschwendung
Lebensmittelverschwendung

Der unterschätzte Faktor bei der Erderwärmung

Die Verschwendung von Lebensmitteln ist eines der Hauptthemen bei der 50. Plenumssitzung des Weltklimarats IPCC in Genf. Das Gremium befasst sich seit Freitag mit einem Sonderbericht zu der Frage, wie sich die Ernährung einer rapide wachsenden Weltbevölkerung auf das Klima auswirkt. Rund ein Viertel aller produzierten Lebensmitel werden weggeworfen oder verschwendet.

Gefangener Arzt im Iran

Schwedisches Außenministerium verhandelt mit Teheran

Der Fall des schwedisch-iranischen Katastrophenmediziners Ahmadreza Djalali, dem wegen angeblicher Spionagetätigkeit im Iran die Hinrichtung drohen soll, hat im Norden Europas für Reaktionen gesorgt, auch die Österreichische Ärztekammer appellierte an die Regierungsvertreter. Das schwedische Außenministerium betonte nun auf Anfrage der Nachrichtenagentur TT, „auf hohem Niveau" mit Teheran zu verhandeln. Nähere Angaben machte das Ministerium nicht.

Monika Hauser im Gespräch
Gewalt gegen Frauen

Die Berührbare: Monika Hauser im Porträt

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert gibt es „medica mondiale“, eine Organisation, die sich das Thema Frauenrechte im Krieg auf ihre Fahnen geheftet hat. Dahinter steckt eine Gynäkologin, die durch die Kriegsgräuel am Balkankrieg aufgerüttelt wurde, ihren Beitrag gegen diese brutale Art der Kriegsführung zu leisten: Monika Hauser.

Griechenland

Zwei Tote durch West-Nil-Fieber

In Griechenland sind dieses Jahr bis zum 1. August 25 Menschen am West-Nil-Fieber erkrankt. Zwei von ihnen starben an den Folgen. Dies teilte die zuständige Behörde des Gesundheitsministeriums (EODY) am Freitag mit. Zehn Menschen werden derzeit noch in Krankenhäusern behandelt.

Zahnkontrolle
Indien

526 Zähne bei Siebenjährigen entfernt

Ein siebenjähriger Bub in Indien litt an einem sogenannten Odontom, einer gutartigen Geschwulst, die viele rudimentäre Zähne enthalten kann. Ungewöhnlich ist jedoch die Zahl: 526 Zähne konnten die Ärzte nun erfolgreich in einer fünf-stündigen Operation entfernen.

Keimverseuchte Lebensmittel
Keime&Lebensmittel

23 Todesfälle im vergangenen Jahr

Laut AGES, der Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, gab es im Vorjahr tausende gemeldete Fälle von lebensmittelbedingten Infektionen in Österreich. 23 davon endeten tödlich. Bewusstsein in der Bevölkerung über Keime auf Lebensmitteln sei noch immer nicht sonderlich groß, so die AGES, die vor falscher Handhabe der Produkte warnte.

 

Oberösterreich

Missbrauchsvorwürfe gegen Arzt: Opferzahl auf 101 gestiegen

Die Zahl der mutmaßlichen Opfer im Zusammenhang mit Missbrauchsvorwürfen gegen einen Arzt aus dem Salzkammergut ist von 95 auf 101 gestiegen, so die Staatsanwaltschaft Wels am Freitag. Gutachten zu Folgeschäden bei Betroffenen sind noch ausständig. 

Justiz

Düsseldorfer Schönheits-Operateur wegen Titelmissbrauchs verurteilt

Der Arzt ist am Freitag vom Amtsgericht Düsseldorf verurteilt worden. Das Gericht bestätigte nach einer mündlichen Verhandlung einen Strafbefehl gegen den 47 Jahre alten Mediziner, der nun 15 000 Euro Strafe zahlen muss. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Gefangener Arzt im Iran

Ärztekammer appelliert an das Außenministerium

Der schwedisch-iranische Arzt Ahmadreza Djalali könnte kurz vor seiner Hinrichtung im Iran stehen. Der Ärztekammer sind über die Frau des Arztes Informationen zugespielt worden, wonach Djalali Anfang dieser Woche vom Evin-Gefängnis in Teheran an einen unbekannten Ort verlegt worden war. Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres richtet nun einen Appell an das Außenministerium, sich auf diplomatischem Wege einzuschalten, um das Leben des Arztes zu retten.

Baby_sitzend
Reisemedizin

Verreisen mit Baby liegt im Trend

Einmal ausgiebig ferne Länder und Kontinente besuchen: Viele junge Eltern erfüllen sich diesen Traum mit Baby mittlerweile. Denn wann, wenn nicht in der Karenz oder Elternzeit, wie es in Deutschland heißt, kann man mehrere Monate am Stück als Familie verreisen? Einige Basics gilt es dennoch zu beachten. 

Rimini Strand
Wasserverschmutzung

Badeverbot in Rimini aufgehoben

Das am Dienstag verhängte Badeverbot auf 17 Streckenabschnitten der Küste von Rimini, Riccione und Cattolica ist  wieder aufgehoben worden. Der Beschluss wurde von der regionalen Gesundheitsbehörde umgesetzt, nachdem sich die Werte des Bakteriums Escherichia coli und des Erregers Enterococcus im Wasser wieder normalisiert hatten.

Eyad Kabalan, syrischer Arzt im OP-Kleidung im Spital
Syrische Ärzte in Österreich

„Du musst von vorne beginnen“

Rund 200 syrische Ärztinnen und Ärzte kamen im Zuge des syrischen Bürgerkrieges nach Österreich. Eyad Kabalan ist einer von ihnen. Als die Lage in dem Spital in Damaskus, in dem er arbeitete, zu gefährlich wurde, floh er. Statt Schussverletzungen zu behandeln, stand er die letzten Jahre im Operationssaal des Donauspitals in Wien.

Deutschland

Vier Tuberkulose-Erkrankungen an deutscher Schule

In Bad Schönborn (Baden-Württemberg) sind bisher vier Schüler an Tuberkulose erkrankt. Das Landratsamt Karlsruhe teilte auf seiner Webseite mit, dass sich die Gesamtzahl der infizierten Schüler und Lehrer an der Schule derzeit auf 109 Personen belaufe. Untersuchungen nach zunächst zwei Erkrankungen hatten „eine hohe Zahl von Ansteckungen“ ergeben.

Kinder&Gesundheit

Lange Arbeitszeiten der Eltern erhöhen Übergewichtsrisiko

Lange Arbeitszeiten von Müttern und Vätern erhöhen einer Studie zufolge das Risiko für ihre Kinder, im Vorschulalter an Übergewicht oder Fettleibigkeit zu leiden. Bei Müttern mit 35 Stunden oder mehr an wöchentlicher Arbeitszeit sei das Übergewichtsrisiko größer als bei nicht arbeitenden Müttern.