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Widerspruchslösung

Bundestag lehnt Widerspruchslösung klar ab

Der Bundestag hat die Einführung einer „doppelten Widerspruchslösung" für Organspenden heute klar abgelehnt, es kommt allerdings eine moderate Reform. Die Bürger sollen künftig mindestens alle zehn Jahre beim Ausweisabholen auf das Thema angesprochen werden. Einem entsprechenden Entwurf einer Abgeordnetengruppe um Grünen-Chefin Annalena Baerbock stimmten 432 Abgeordnete zu. Der Entwurf einer Abgeordnetengruppe um Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), nach dem jeder Mensch bis auf Widerruf als Spender gelten soll, fand am Donnerstag keine Mehrheit.

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Widerspruchslösung

Patientenschützer warnen vor Abwertung der Angehörigen

Das Thema Organspende sorgt in Deutschland nach wie vor für erhitzte Debatten. Vor der Entscheidung des Bundestags zur Zukunft von Organspenden bestehen Patientenschützer darauf, dass die nächsten Verwandten dabei weiter eine wichtige Rolle spielen. „Organspende braucht die Angehörigen“, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. Die Bundesärztekammer spricht sich für die Einführung der Widerspruchslösung aus.

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Kommission zum Homoöpathie-Streit abgesagt

Die „Grünen“ haben den geplanten Ausschuß abgesagt. Das geht aus einem Beschluss des Bundesvorstands hervor, über den zuerst die „Tageszeitung“ berichtete. Der Vorstand sei „einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, dass eine vertrauensvolle und erfolgreiche Arbeit dieser Kommission nicht möglich ist“, heißt es darin.

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Umwelt

Einweginstrumente: Edelstahl für den Müll

Einweg statt Mehrweg. Seit einigen Jahren gibt es diesen Trend bei Scheren, Pinzetten und anderen Instrumenten in Krankenhäusern und Arztpraxen. „2015 lag der Verbrauch bundesweit bei etwa sieben Millionen Einweginstrumenten, jetzt sind es bereits etwa 15 Millionen Stück pro Jahr“, schätzt Peter Boss, Geschäftsführer der Scholz Labor- und Klinikversorgungs GmbH, einem der größeren Anbieter auf dem Markt. Mehrere Tausend Tonnen Wegwerf-Edelstahl kämen so pro Jahr in Deutschland zusammen.

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Frühwarnsystem für Arzneimittelengpässe gefordert

Angesichts der anhaltenden Lieferprobleme bei Medikamenten fordern die deutschen Grünen die Einführung eines Frühwarnsystems. Künftig solle der Großhändler bereits dann Alarm schlagen und unverzüglich das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte informieren, wenn er erkennt, dass sich die Regale in seinem Lager leeren und ein Lieferengpass sich abzeichnet, heißt es in dem Vorschlagspapier, aus dem die „Bild“-Zeitung am Donnerstag zitierte. 

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Sterbehilfe-Verbot

Karlsruher Urteil mit Ende Februar

Das Bundesverfassungsgericht will am 26. Februar sein Urteil zum Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe verkünden. Das teilte das Gericht am Mittwoch mit. Geklagt haben schwerkranke Menschen, Ärzte und professionelle Suizidhelfer.

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Kassenärzte erwarten keinen „Hype“ bei Gesundheits-Apps

Eher begrenzt wird die Nachfrage nach neuen digitalen Angeboten für die Patienten wie Gesundheits-Apps auf Rezept eingestuft.  „Bei manchen Krankheiten werden Apps allerdings sinnvoll und hilfreich sein und einen tatsächlichen Mehrwert bringen“, so der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen.

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Medikamentenengpässe „alarmierend"

Der Sozialverband SoVD verlangt ein Einschreiten der Bundesregierung gegen die anhaltenden Lieferprobleme bei Medikamenten. „Die Lieferengpässe sind eine konkrete Gefahr für viele Patientinnen und Patienten“, sagte Verbandspräsident Adolf Bauer dazu.

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Schwangerschaftsabbruch

„219er" sorgt weiter für Debatten im deutschen Bundestag

Auch nach der Neuregelung des Paragrafen 219a des Strafgesetzbuches geht die Diskussion über die so genannte „Werbung“ für Abtreibungen weiter. Weil offenbar nur wenige Mediziner bereit sind, sich in die offiziellen Listen mit Ärzten, die Abtreibungen vornehmen, eintragen zu lassen, fordert die SPD-Bundestagsabgeordnete Nina Scheer, den Paragrafen ganz zu streichen.